Du hast eine Katze? 6 praktische Vorteile, warum Du eine zweite brauchst!

Foto: Klengel / flickr / CC-BY-2.0

Wir tun alles um unsere Katzen glücklich zu machen, doch so sehr wir unsere Tiere auch lieben: Einen Artgenossen können wir ihnen niemals ersetzen. Zwar gibt es Ausnahmen, doch die meisten Katzen sind langfristig am glücklichsten, wenn sie mit einer anderen Katze zusammenleben können. 6 Gründe, warum eine zweite Katze die richtige Entscheidung ist und doppeltes Glück für alle bedeutet!

Sollen wir uns eine zweite Katze holen? Vielen fällt diese Entscheidung nicht leicht, denn was ist, wenn die beiden Tiere sich nicht verstehen? Die gute Nachricht ist: Solche Sorgen sind in den meisten Fällen unbegründet! Die allermeisten Katzen freunden sich über kurz oder lang mit einem Artgenossen an, manche werden sogar nach kurzer Zeit dicke Kumpels und liegen ständig beieinander.

Eine statt zwei Katzen zu halten hat eine Menge Vorteile:

1. Es ist unterm Strich deutlich günstiger, Futter in größeren Mengen zu kaufen

Katzenfutter für zwei Sofatiger muss nicht zwingend teurer sein! Die Lösung ist, vorausschauend Großpackungen und Mehrfachpacks zu kaufen. Online gibt es häufig preiswertere Angebote, als im Tierfachhandel, oder im Supermarkt. Sogar besonders hochwertiges Katzenfutter ist dann vergleichsweise günstig.

2. Du musst kein schlechtes Gewissen mehr haben

Vor allem junge Katzen brauchen viel Zuwendung und Beschäftigung. Vor allem Einzelkatzen langweilen sich schnell und zum Leidwesen der Halter lassen sie sich dann allerhand einfallen, um diesen Zustand zu überwinden: Sie kratzen an Möbeln, schmeißen Vasen und Blumentöpfe um, oder holen die Tapete von den Wänden.

Katzen in Einzelhaltung sind darüber hinaus auch gefährdeter, im Laufe ihres Lebens ein Verhaltensstörung zu entwickeln. Dazu gehört übermäßiges Fressen, oder das Pinkeln außerhalb des Katzenklos. Gerade letztere Verhaltensweise kann sehr hartnäckig sein und es ist sehr anstrengend, sie einer Katze wieder abzugewöhnen.

3. Zwei Katzen bedeuten doppelte Schmuseeinheiten für dich!

Viele fürchten, dass ihre Katze weniger gern schmusen mag, wenn erst mal eine weitere Samtpfote ins Haus kommt. In Wahrheit ist bei vielen ist das genaue Gegenteil der Fall!

Kommt ein zweite Katze hinzu und haben die beiden sich ein wenig beschnuppert, dann kann es sein, dass die alte Katze zunächst sehr auf ihren neuen Partner fixiert ist. Das legt sich jedoch mit der Zeit und es ist nicht ungewöhnlich, nach der Eingewöhnungsphase plötzlich zwei Schmusekatzen vor sich zu haben. Sei sicher, dass Du dich vor Kuschelattacken dann kaum noch retten kannst!

4. Für Wohnungskatzen ist ein Artgenosse unerlässlich

Nicht jeder hat die Möglichkeit, seiner Samtpfote Freilauf zu gewähren. Werden einige Dinge beachtet, dann können Katzen auch als reine Wohnungskatzen glücklich werden! Ohne Freilauf sind Katzen jedoch auf die Eindrücke beschränkt, die wir ihnen in unserer Wohnung bieten können – das kann aus Katzensicht auf Dauer ganz schön einseitig werden.

Sind Katzen das Leben in der Wohnung gewöhnt, dann werden sie Freigang nicht vermissen. Ein Artgenosse kann ihr Leben jedoch entscheidend bereichern und für Ausgleich sorgen.

5. Zwei Katzen, doppelte Tierarztkosten?

Auch Wohnungskatzen sollten gegen bestimmte Erkrankungen geimpft werden. Es liegt auf der Hand, dass zwei Katzen hier entsprechend zweifach zu Buche schlagen. Was aber darüber hinaus an Tierarztkosten anfällt, das wissen nur die Sterne:

Du kannst eine Einzelkatze haben, die früh im Leben eine chronische Krankheit entwickelt und regelmäßig Medikamente bekommen muss. Du kannst aber auch Glück haben und zwei Katzen aufziehen, die bis ins hohe Katzenalter fit bleiben.

6. Zwei Katzen, (fast) gleiche Arbeit

Mal Hand auf’s Herz: Wie leicht sagt es sich, es sei zu viel Arbeit eine zweite Katze zu halten, nur um eine Entschuldigung dafür zu haben, keine weitere anschaffen zu müssen? Ob jedoch ein oder zwei Katzenklos gereinigt werden müssen, macht genau betrachtet gar keinen Unterschied.

Wichtig zu wissen: Bei zwei Katzen ist ein zusätzliches Katzenklo Pflicht!

Eine zweite Katze anschaffen: Bist Du bereit?

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Auch wenn eine Katze schon älter ist und das Alleinesein gewohnt ist, kann sie sich noch mit einem Artgenossen anfreunden. Ideal ist es, wenn die zweite Katze etwas jünger ist als die alter. Mehr Tipps liest Du im Artikel Junge Katze zu alter Katze: So gelingt die Zusammenführung.

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