So wählen Katzen ihren Lieblingsmensch: 5 Faktoren die entscheiden, wer die Nummer 1 ist

katze lieblingsmensch

Geht es um die Wahl ihres Lieblingsmenschen, haben Katzen den Ruf besonders wählerisch zu sein. Familienmitglieder kämpfen um die Nummer eins im Herzen einer Katze, doch nicht alle haben die gleiche Chance auf die begehrte Position. Welche Menschen Katzen als Bezugsperson bevorzugen und anhand welcher Faktoren sie das tun.

Katzen spüren gute Menschen – von diesem Satz sind vermutlich die meisten Katzenliebhaber überzeugt. Doch wie sucht sich eine Katze ihre Bezugsperson aus? Ihre Lieblingsleute wählen Katzen basierend darauf, wem sie vertrauen können und das trifft nicht auf jeden Menschen zu.

Fünf Faktoren die darüber entscheiden, wer die Nummer eins im Herzen einer Katze ist:

1. Die Verbindung zum Tier

Die Person, die die Katze füttert und ihr Katzenklo reinigt, ist nicht immer diejenige, die auch bevorzugt wird. Diese Erkenntnis mag unfair klingen, doch für Katzen ist die Katze-Mensch Bindung weit mehr, als die bloße Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse.

Katzen sind unabhängige Wesen und in der Natur nicht zwangsläufig auf einen Menschen angewiesen, der sich um sie kümmert. Wenn sich Katzen einen Lieblingsmenschen wählen, dann denken sie über mehr nach, als darüber, wo ihre nächste Mahlzeit herkommt.

2. Ein gutes Gespür für Stimmungen

In einem Moment wünscht sich die Katze hinter dem Ohr gekrault zu werden, im nächsten schlägt sie verärgert deine Hand weg. Katzen sind dafür bekannt, oft launisch zu sein. Sie mögen es gar nicht, bedrängt zu werden. Sie wollen, was sie wollen – aber eben nur dann, wenn sie es wollen.

In den meisten Fällen ist die Person, die umschlagende Stimmung einer Katze am besten interpretieren kann, auch die Person, der das Herz der Katze gehört.

Du hast eine eine bessere Chance der Lieblingsmensch deiner Katze zu sein, wenn Du eine gute Beziehung zu ihr aufbaust. Das bedeutet, dass sie stets die Kontrolle behalten darf. Katzen mögen Menschen, die ihren Platz respektieren. Wenn Du das machst, lernt die Katze, deine Zurückhaltung zu schätzen.

3. Ruhige Persönlichkeiten sind im Vorteil

Katzen haben wie wir Menschen ihre eigenen Persönlichkeiten. Einige sind stets bereit zu kämpfen und ihren Willen durchzusetzen, andere fühlen sich dann am wohlsten, wenn es harmonisch und ruhig ist. Ihre menschlichen Freunde wählen Katzen danach aus, wer am besten zu ihrer eigenen Persönlichkeit passt.

Katzen haben großartige Beobachtungsfähigkeiten und wissen, mit welcher Person in der Familie es für sie am angenehmsten ist, Zeit zu verbringen. Meist mögen Katzen ruhigere Menschen lieber als laute. Aufbrausende Charaktere empfinden die meisten Tiere als einschüchternd und halten sich entsprechend eher fern.

4. Die passende Zuwendung schenkt Vertrauen

Vergessen Katzen ihre alten Besitzer (sofern sie welche haben)? Vermutlich nein, denn auch bei Katzen prägen sich Erfahrungen ein. So kann es passieren, dass eine Katze innerlich mit Ablehnung reagiert, wenn sie einen bestimmten Typ Menschen trifft, der sie unbewusst an eine negative Erfahrung aus der Vergangenheit erinnert. Das trifft häufig auf Katzen zu, die öfter den Halter wechseln mussten.

Die negative Erinnerung kann durch ganz unterschiedliche Faktoren hervorgerufen werden. Vielleicht hat die Person das gleiche Geschlecht, wie der Mensch aus der Vergangenheit, vielleicht ist er im gleichen Alter oder hat die gleiche Haarfarbe.

Solchen Katzen haben es schwer, Vertrauen zu fassen, weil ihre Vergangenheit ihnen buchstäblich im Weg steht. Für ihre neuen Halter ist das nicht selten mit Enttäuschung verbunden, vor allem wenn sie sich besonders viel Mühe mit ihrem Haustier geben. Es kann viel Liebe, Zeit und Zuwendung bedeuten, eine negativ geprägte Katze von ihrer Vergangenheit zu trennen.

5. Bezugsperson einer Katze: Ist Vertrauen auch eine Frage der Rasse?

Grundsätzlich besitzen alle Katzen die Eigenschaft, positive und enge Verbindungen zu Menschen einzugehen. Sogar Katzen mit stark negativer Prägung schaffen es mit viel Geduld und Liebe, sich zum positiven zu verändern.

Manche Katzenverhaltensforscher sagen jedoch, dass es Rassen gebe, die besonders stark auf eine Person fixiert sind. Dazu gehören Bengalen, Siamkatzen und Maine Coons. Haben Vertreter dieser Rassen einmal eine Person für sich auserkoren, dann sind sie kaum mehr an engen Bindungen zu anderen Menschen interessiert.

Was Du tun kannst, wenn Du nicht die Nummer 1 deiner Katze bist

Es kann frustrierend sein festzuellen, dass jemand anderes in der Familie die erste Person im Herzen deiner Katze ist. Du solltest nicht den Fehler machen daraus abzuleiten, dass Du nicht wichtig bist, oder dich nicht gut um dein Tier kümmerst. Innerhalb der Familiendynamik hast Du vermutlich trotzdem eine hohe Bedeutung für euer Haustier.

Es ist manchmal möglich, das Vertrauen einer Katze doch noch zu gewinnen. Versuche in Zukunft entspannter zu sein, um dir ihre Aufmerksamkeit zu verdienen. Möglicherweise kannst Du so einen Sinneswandel bei ihr einleiten.

Bist Du der Lieblingsmensch deiner Katze? Fühlt sich deine Katze wohl mit dir? Mehr erfährst Du im Artikel Macht deine Katze diese 5 Dinge, vertraut sie dir zu 100 Prozent.

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