Die 10 beliebtesten Katzenrassen mit Bild und Charaktereigenschaften

Katzenrassen gibt es viele. Wer sich eine Katze mit Stammbaum wünscht, verliert da leicht den Überblick. Hier gibt es die 10 beliebtesten Katzenrassen im Portrait. Außerdem erfahrt ihr, welche Charaktereigenschaften die Tiere haben. 

Katzen leben schon seit vielen tausend Jahren mit Menschen zusammen und werden fast genauso lange in unterschiedlichen Rassen gezüchtet. In früheren Zeiten schätzte man bei Katzen wohl vor allem ihre Talente als Mäusefänger – in Kornspeichern, auf Bauernhöfen und sogar auf Schiffen gingen die Tiere ihrer „Arbeit“ nach.

Heute spielt diese Eigenschaft von Katzen allenfalls noch eine untergeordnete Rolle. In der Haustierzucht geht es vor allem darum, unkomplizierte und zur Wohnungshaltung passende Tiere zu erhalten.

Die internationale Cat Fanciers‘ Association (CFA) ist so etwas wie die oberste Zuchtbehörde für Katzenzüchter weltweit. In ihrem offiziellen Katalog werden heute mehr als 40 Katzenrassen gelistet. Bei den meisten handelt es sich um Exoten, wirklich gefragt sind vor allem einige wenige Rassen.

Unangefochten auf Platz 1 der Liste der 10 beliebtesten Rassekatzen hält sich seit vielen Jahren die Britisch Kurzhaar Katze. Vielen ist sie aufgrund der Werbung zu einem gleichnamigen Katzenfutter besser unter dem Begriff ‚Sheba Katze‚ bekannt.

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Maine Coon, Britisch Kurzhaar Katze und Co.: Die 10 beliebtesten Katzenrassen mit Bild und Charaktereigenschaften

Tipp: Mit einem Klick auf den Namen der Katzen öffnet sich eine neue Seite und ihr gelangt zu ihrem erweiterten Rasseporträt.

Video: Die zehn beliebtesten Katzenrassen:

 

1. Britisch Kurzhaar Katze

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Aussehen: Mit ihrem flauschigen Pelz und ihrem rundlichen Köpfchen erinnert die Britisch Kurzhaar Katze viele Liebhaber der Rasse an einen Teddybären. Gelbe Augen sind die häufigste Augenfarbe, es folgen grüne und blaue Augen, die beide etwas seltener sind. Die Rasse hat kleine, relativ weit auseinander stehende Ohren.

Charakter: Die Britisch Kurzhaar Katze (BKH) ist eine ausgesprochen ausgeglichene Katze. Sie gehört zu den Katzenrassen, die für die Wohnungshaltung geeignet sind. Ihr Jagdtrieb ist zwar vorhanden, jedoch nicht besonders stark ausgeprägt. Ihr wird außerdem nachgesagt Wasser gerne zu mögen. Die Britisch Kurzhaar Katze ist robust und gegenüber Stress weniger empfindlich, als manche anderen Katzenrassen.

2. Maine Coon

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Aussehen: Die Maine-Coon-Katze ist mit ihrem dichten, buschigen Pelz eine imposante Erscheinung. Kater werden bis zu 12 Kilogramm schwer. Nicht selten messen sie bis zu 120 cm Länge. Maine Coon Weibchen sind nur minimal kleiner. Zum ersten Mal gezüchtet wurde die Maine Coon Katze im 19. Jahrhundert in den USA. Der erste Teil ihres Namens geht zurück auf den US-Bundesstaat Maine. Der zweite Teil bezieht sich auf „Racoon“, was übersetzt Waschbär bedeutet.

Charakter: In ihrem Herkunftsland den USA werden die Tiere häufig auch als Gentle Giants bezeichnet. Dieser Spitzname kommt nicht von ungefähr, ist die Maine Coon in der Regel doch äußerst verschmust und anschmiegsam. Katzen dieser Rasse gelten auch als besonders soziale Tiere. Maine Coons sind intelligent und „arbeiten“ gerne mit den Pfoten. Die meisten lernen darum schnell, wie man Wohnungstüren und sogar Schränke öffnet.

3. Siamkatze

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Aussehen: Die Siamkatze erkennt man auf Anhieb an ihrer creme- bis hellbraunen Grundfarbe. Im Gesicht trägt sie eine typische, dunkle Maskenzeichnung, welche von Züchtern als Seal-Point bezeichnet wird. Sie hat ein dichtes, kurzes und enganliegendes Fell. Die Kätzchen werden weiß geboren, die dunkleren Körperstellen färben sich erst im Laufe der Jugendzeit.

Charakter: Siamkatzen spielen gerne und ausdauernd. Gleichzeitig sind sie verschmust und ihren Menschen gegenüber anhänglich. Manche Tiere folgen ihren Haltern wie ein Hund. Siamkatzen haben „immer etwas zu erzählen“ und unterhalten sich gerne mit ihren Menschen.

4. Perserkatze

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Aussehen: Die Perserkatze ist eine der ältesten Rassekatzen der Welt. Es gibt Funde die darauf hindeuten, dass es sie sogar schon in der Antike gegeben hat. Typisch ist ihr mittellanges Fell, auffälligstes Merkmal ist ihre flache Nase. Bei manchen Exemplaren kann dieses Merkmal zu Problemen mit der Atmung und/oder zu tränenden Augen führen.

Charakter: Perserkatzen kennen ihre Menschen sehr genau und sind stark an ihrer Umgebung interessiert. Sie mögen es gerne ruhig, sind aber kleinen Ausflügen nach draußen durchaus nicht abgeneigt. Fans dieser Rasse schätzen die Tiere oft aufgrund ihrer beruhigenden Art und der entsprechenden Ausstrahlung.

5. Bengalkatze

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Aussehen: Das exotische Aussehen der Bengalkatze fasziniert viele Katzenfans. Ihren wilden Look hat die Bengalin von ihrer asiatischen Vorfahrin, der Wildkatze Prionailurus, geerbt. Diese hat in etwa die gleiche Größe wie eine europäische Hauskatze. Anders als sie verfügt die Bengalkatze jedoch über das exotische Wildkatzen-Fellmuster, das an einen Leoparden erinnert.

Charakter: Durch die direkte Einkreuzung einer Wildkatze ist der Charakter von Bengalkatzen mitunter nur schwer vorhersehbar. Einige Tiere erinnern in ihrem Verhalten eher an Hauskatzen, andere sind ausgesprochen wilde Zeitgenossen. Die reine Haltung in der Wohnung ist darum kritisch zu sehen und funktioniert nicht immer unproblematisch.

6. Norwegische Waldkatze

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Aussehen: Die Norwegische Waldkatze gehört zu den größten Katzenrassen unter den Stubentigern. Kater können bis zu 12 Kilogramm schwer werden. Imposant ist ihr langer, buschiger Schwanz.

Charakter: Norwegische Waldkatzen sind intelligente Tiere und sehr an ihrer Umwelt interessiert. Für das Clickertraining sind sie darum gut geeignete Kandidaten. Die Tiere haben einen hohen Bewegungsdrang, den man bei reiner Wohnungshaltung mit regelmäßigem Spielen befriedigen sollte. Anderen Tieren und Menschen gegenüber sind Norwegische Waldkatzen meist recht offen und aufgeschlossen.

7. Ragdoll

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Aussehen: Der Name Ragdoll bedeutet auf Deutsch Lumpenpuppe. Der Name nimmt Bezug auf den unverwüstlichen Charakter der Tiere. Ursprünglich stammt die Rasse mit mittellangem Fell aus den USA, wird aber heute auhc in Deutschland sehr geschätzt.

Ähnlich der Siamkatze verfügt die Ragdoll Katze über so genannte Seal-Points, also Körperteile, die eine dunklere Färbung haben, als der Rest des Körpers. Sie können die Nase, den Schwanz, die Pfoten und die Ohren betreffen.

Charakter: Beliebt ist die Katze aufgrund ihres verspielten und verschmusten Wesens. Sie ist praktisch niemals aggressiv und darum als Familienkatze geeignet. Ragdoll Katzen gelten als freundlich und umgänglich. Sie sind sehr mitteilungsfreudig und anhänglich – längeres Alleinsein mögen sie aus diesem Grund überhaupt nicht.

8. Savannah Katze

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Aussehen: Wer eine Savannah Katze sieht, fühlt sich auf Anhieb an exotische Wildkatzen erinnert. Ihren Raubkatzen-Look hat die Katze von ihren wilden Vorfahren geerbt, die zur gezielten Zucht mit ganz normalen Hauskatzen gekreuzt wurden.

Charakter: Da es sich bei den Tieren um eine Kreuzung aus Haus- und Wildtier handelt, kann der Charakter je nach Wurf und Wildtieranteil stark variieren. Einige Exemplare ähneln ihrem Verhalten nach eher zahmen Hauskatzen, andere zeigen deutliche Züge ihrer wilden Artgenossen. Weil die Savannah Katze Wildtierblut in sich trägt, gehört sie zu den Katzenrassen, für welche in Deutschland eine Meldepflicht besteht.

9. Sphynx Katze

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Aussehen: Unter den Katzenrassen nimmt die Sphynxkatze eine besondere Stellung ein. Weil sie nur wenig Fell hat, gehen viele Menschen davon aus, dass sie vollständig haarlos sei. Doch vollkommen nackt sind die Tiere nicht. Tatsächlich sind ihre Haare einfach nur extrem kurz und fühlen sich beim Streicheln wie ein weicher Küken-Flaum an.

Charakter: Während das Aussehen der Sphynxkatze sicher nicht jedermanns Sache ist, gelten die Tiere doch im Allgemeinen als äußerst anhänglich und stark auf ihre Menschen bezogen. Sie entwickeln eine starke Bindung zu ihren Haltern, nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil sie einer besonderen Pflege bedürfen: Sphynxkatzen sollten regelmäßig mit einem Waschlappen, lauwarmen Wasser und einem Haustiershampoo gereinigt werden. Andernfalls bildet sich ein Fettfilm auf ihrer Haut, der sich etwa auf Lederpolstern absetzt, wenn die Katze darauf liegt.

10. Russisch Blau Katze

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Aussehen: Die Russisch-Blau-Katze hat einen grazileren Körperbau und längere Beine, als ihre optische Verwandte, die Britisch-Kurzhaar-Katze. Sie ist eine eher kleine Katzenrasse und wird, wenn sie ausgewachsen ist, oft nur 2,5 Kilogramm und maximal 4 Kilogramm schwer. Kater bringen in Ausnahmefällen 5 Kilogramm auf die Waage.

Charakter: Eine typische Familienkatze! Die Russisch Blau verfügt über ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen. Sie ist sehr kuschelbedürftig und sucht aktiv den Kontakt zu ihren Menschen. Mit anderen Katzen und sogar Hunden verträgt sie sich in der Regel prima.

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