Mach den Test: Ist meine Katze glücklich?

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Anders als Hunde zeigen Katzen es selten direkt, wenn sie sich freuen oder glücklich sind. Wer seine Katze jedoch aufmerksam beobachtet, kann durchaus Anzeichen finden, die Auskunft über ihr Wohlbefinden geben. Fühlt sich meine Katze wohl? Der folgende Test verrät es.

Wer seine Katze liebt wünscht sich natürlich, dass sie glücklich ist. Studien bestätigen es: Wer glücklich ist, der lebt auch länger!

Grund genug also auch unseren Haustieren die Liebe und Aufmerksamkeit zu geben, die sie brauchen, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen.

Am Ende dieses Artikels gibt es außerdem Tipps, mit welchen Mitteln Du die Zufriedenheit deiner Katze steigern kannst.

Test: Ist meine Katze glücklich?

Fühlt sich meine Katze wohl? 7 Tipps, wie Du das Wohlbefinden deiner Katze steigern kannst.

Katzen sind sensible Tiere. Vor allem häufige Veränderungen in ihren üblichen Abläufen mögen sie gar nicht. Alltägliche Routinen, wie das Futter immer um die selbe Zeit zu geben, schaffen Sicherheit und Struktur im Leben einer Katze.

7 Tipps die Du außerdem anwenden kannst, damit es deiner Katze gut geht:

1. Verbringe mehr Zeit mit deiner Katze

Katzen sind sich selbst genug und mögen keine Gesellschaft? Bis heute glauben viele Menschen fälschlicherweise, dass Katzen Einzelgänger sind und ihren Haltern nur deshalb mit Zuneigung begegnen, weil sie von ihnen Futter erwarten.

Katzenfreunden ist selbstverständlich klar, dass das Blödsinn ist. Auch die Wissenschaft ist bestätigt das: Neuere Untersuchungen zur Mensch-Tier-Beziehung zeigen, dass die Katzen mindestens so stark geprägt auf ihre Menschen sind wie Hunde. Einige Katzen scheinen sogar ein derart inniges Verhältnis zu ihren Menschen zu entwickeln, das dem eines Säugings zu seinen Eltern gleicht.

Tägliche Spiel- und Streicheleinheiten festigen nicht nur die Bindung zum Tier, sie sind auch unerlässlich für ein glückliches Katzenleben. In der Praxis hat sich außerdem gezeigt, dass Katzen, die mit mindestens einem Artgenossen zusammenleben, glücklicher sind.

2. Gönne deiner Katze Gesellschaft

Für viele ist es keine einfache Entscheidung, sich eine zweite Katze ins Haus zu holen. Was ist, wenn sich die beiden nicht verstehen? Das Gute: Solche Sorgen sind in den meisten Fällen unbegründet! Hier auf Cat-News.net findest Du viele Tipps, wie Du zwei Katzen miteinander vertraut machen kannst.

Junge Katzen brauchen Beschäftigung und je nach Charakterlage gilt das auch für ältere Tiere. Langweilen sich Einzelkatzen sehr, dann bauen sie „Mist“. Holst Du aber einen Artgenossen ins Haus, wird deine Katze es lieben, endlich einen richtigen Spielpartner zu haben.

3. Gönne deiner Katze ein hochwertiges Katzenfutter

Günstiges Katzenfutter aus dem Supermarkt enthält überwiegend Proteine und Fette, aber nur wenige wichtige Mikronährstoffe. Auf Dauer wird mit günstigem Katzenfutter, das oft besonders reich an Getreide und arm an richtigem Fleisch ist, ein schleichender Prozess in Gang gesetzt. Er bewirkt, dass eine Katze chronisch unterversorgt mit Mikronährstoffen ist.

Mikronährstoffe sind notwendig für die wichtigsten Abläufe im Organismus. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Omega-3-Fettsäuren tragen zu einem intakten Skelettapparat bei, sind beteiligt an der Bildung von roten Blutkörperchen und sogar unverzichtbar für die Erneuerung der Zellen.

Welche Eigenschaften ein hochwertiges Katzenfutter genau erfüllen muss und welche Marken empfehlenswert sind, haben wir in diesem Artikel aufgeschrieben: Hochwertiges Katzenfutter, 30 Marken im Vergleich: Der ultimative Guide

4. Freigang, ja oder nein?

Katzen die Freigang haben sind in der Regel zufriedener. Nicht immer sind die Bedingungen derart günstig, dass man einer Katze Freigang gewähren möchte. Wer an einer vielbefahrenen Hauptstraße, oder in einer Großstadt lebt, wird darüber anders denken, als Menschen auf dem Land.

Ist für eine Katze kein Freigang möglich, sollte man Wege finden, wie das Tier anderweitig regelmäßig frische Luft und Sonnenlicht bekommen kann. Ein Katzennetz an dem Balkon ist solch eine Möglichkeit, eine andere ist die Gewöhnung an eine Katzenleine.

5. Sorge für Abwechslung in der Wohnung, wenn Du nicht da bist

Viele Wohnungskatzen leiden heutzutage unter akuter Langeweile – vor allem, wenn sie ganz alleine sind. Katzen sind nicht gern alleine Zuhause, doch manchmal lässt sich das nur schwer vermeiden. Ideal ist, wenn die Katze nicht alleine lebt und einen Artgenossen zum Spielen hat.

Ist dieser nicht vorhanden, müssen wir als Halter kreativ werden um uns etwas einfallen zu lassen, das unseren Katzen die Zeit bis zu unsere Rückkehr erleichtert. Viele Tipps zu diesem Thema findest Du in dem folgenden Artikel: Katzen allein Zuhaus – 5 einfache Tricks, die Langeweile vertreiben.

6. Bei älteren Katzen an Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt denken

Umgerechnet in Menschenjahre ist eine Katze mit zwölf Jahren bereits 63 Jahre alt! Bei den meisten Menschen setzen in diesem Alter die ersten kleinen „Zipperlein“ ein, doch auch das Risiko für chronische Erkrankungen steigt. Das ist bei Katzen nicht anders.

Um rechtzeitig eine passende Behandlung einleiten zu können, sollten Katzen ab zwölf Jahren einmal pro Jahr vom Tierarzt auf mögliche Erkrankungen durchgecheckt werden. Krankheiten wie Diabetes und die chronische Niereninsuffizienz (CNI) können, sofern sie rechtzeitig entdeckt werden, gut behandelt werden und deiner Katze so noch viele zusätzliche Lebensjahre schenken.

7. Erkenne, wenn deiner Katze etwas fehlt

Gesundheitliche Probleme und Schmerzen bei Katzen bleiben ihren Haltern häufig lange verborgen. Katzen sind Meister des Versteckens und zeigen insbesondere nicht, wenn sie Schmerzen haben.

Unsauberkeit ist ein typisches Zeichen dafür, dass etwas im Leben einer Katze nicht in Ordnung ist. Kann der Tierarzt keine körperlichen Ursachen für dieses Problem finden, müssen die Gründe für das Verhalten seelische Ursachen haben.

Wenn Katzen sich in einer Notlage befinden, können wir das oft nur erkennen, wenn wir uns trauen genauer hinzuschauen. Mehr dazu liest und in diesem Artikel: Mit diesen 19 Warnzeichen bitten Katzen uns um Hilfe

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