17 nützliche Life Hacks, die in jeden Katzenhaushalt gehören!

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Die folgenden Tricks und Life Hacks helfen, den Alltag mit Katzen nachhaltig und abwechslungsreich zu gestalten.

Katzen können eine Menge Arbeit machen. Sie wollen gefüttert werden, fordern ständig unsere Aufmerksamkeit und müssen hin und wieder zum Tierarzt. Gleichzeitig müssen wir uns um den Haushalt kümmern und dafür Sorgen, dass stets genügend Geld auf dem Konto ist, damit sich unsere Katzen ihr Luxusleben bei uns leisten können.

Mit den folgenden Tricks und Kniffen wird das Zusammenleben mit Katzen leichter!

1. Hartnäckige Katzenhaare von Kissen und Sofas entfernen – so geht’s!

life hacks katzen

Ein Trick für alle, die keine Lust mehr haben ständig Fusselrollen nachzukaufen: Einfach einen gelben Gummihandschuh (wichtig: die mit den Noppen!) überziehen und damit einige Male über das vollgehaarte Sofa streichen.

Der Trick funktioniert besonders gut bei starkem Katzenhaarbefall!

2. In Ruhe arbeiten, wenn Katzen im Zimmer sind

Falls ihr also sowieso öfter mal online bestellt, könnt ihr hin und wieder einen Karton für eure Miezekatzen reservieren, statt ihn achtlos in der Papiertonne zu entsorgen.

Kartons wirken wahre Wunder, wenn euch eure Miezen beim Arbeiten ständig über die Tastatur springen. Einfach bei nächster Gelegenheit einen Karton neben euch auf den Schreibtisch stellen und abwarten – die Katze wird sich nach kurzer Zeit zuverlässig dort hineinsetzen.

Warum setzen sich Katzen eigentlich so gerne in leere Pappkartons? Laut einer Studie helfen sie ihnen effektiv beim Stressabbau!

3. Tennisball in der Waschmaschine hilft gegen Katzenhaare

Ihr wascht eure Wäsche regelmäßig, doch es bleiben immer  Katzenhaare an eurer Kleidung zurück? Gebt beim nächsten Mal einfach einen Tennisball in die Maschine hinein, denn das wirkt wahre Wunder!

Die faserige, raue Oberfläche des Balls sorgt dafür, dass die Katzenhaare im Schleudergang daran haften bleiben. Nach dem Waschen können sie das ganz einfach mit den Fingern vom Tennisball abgesammelt werden.

4. Wenn die Katze zu wenig trinkt

Falls eure Katzen zu wenig trinken, könnte eine zu große Nähe von Futter- und Wassernapf der Grund sein. Tierforscher konnten beobachten, dass Wildkatzen ihre Beute so gut wie niemals in direkter Nähe zu einer Wasserquelle verspeisen. Laut Wissenschaftlern nehmen die Tiere an, dass solches Wasser verunreinigt sein könnte.

Zwischen Futter- und Wassernapf sollte darum immer mindesten ein Meter Abstand zueinander eingehalten werden.

5. Statt kaufen: Katzenminze selbst anpflanzen!

Mehr als die Hälfte aller Stubentiger fühlt sich wie magisch angezogen von Katzenminze. Es gibt sie in praktisch jedem Tierfachhandel zu kaufen, doch ihr könnt sie genauso gut selbst anbauen!

Katzenminze ist äußerst pflegeleicht. Die unempfindliche und robuste Pflanze stellt keine besonderen Ansprüche an ihre Umgebung. Außerdem ist Katzenminze auch eine hübsche Zierpflanze, insbesondere wenn sie in der Blüte steht. Katzenminzesamen gibt es hier bei Amazon.

6. Wie Katzen besonders gut hören, wenn man sie ruft

Ihr möchtet, dass eure Katzen auf ihren Namen hören? Dann solltet ihr einen Namen wählen, der den Vokal „i“ enthält, oder zumindest einen entsprechenden Spitznamen nutzen! Forscher konnten in entsprechenden Experimenten zeigen, dass Stubentiger diesen Laut als besonders harmonisch empfinden. Sie reagieren darum grundsätzlich positiv, wenn sie ihn hören.

Darüber hinaus sind Namen mit wenig Silben empfehlenswert. Der optimale Katzenname verfügt über nicht mehr als zwei Silben. einer, oder maximal zwei Silben empfehlenswert. Passende Namen für Kater findet ihr hier hier und hier für weibliche Katzen.

7. Halsbänder, die sich automatisch bei Gegenzug öffnen

Ihr wollt eure Katze mit einem GPS Sender ausstatten, doch ihr sorgt euch, dass das Tier sich mit dem Halsband draußen irgendwo verfangen und strangulieren könnte?

Mit einem Halsband, das sich bei Gegenzug automatisch öffnet, passiert das nicht! Gibt’s hier bei Amazon.

8. Katze zum trinken animieren: Mit einer selbstgemachten Rieseneiskugel


Ihr möchtet eure Katzen zum trinken animieren oder habt Sorgen, dass sie im Sommer nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen?

Füllt doch mal einen Luftballon mit Wasser und legt ihn zum Gefrieren in den Tiefkühlschrank. Die Eiskugel könnt ihr dann ganz einfach in einer großen Schale euren Miezen zum spielen anbieten.

9. Eine Katzenklo Matte mit doppeltem Boden

In eurer Wohnung liegt überall Katzenstreu und täglich wird es mehr? Wer nicht ständig saugen will, braucht eine passende Katzenklo Matte!

Solche Matten haben eine strukturierte Oberfläche, die loses Streu von der Katzenpfote in die untere Schicht der Streumatte befördert. Dort bleiben die Krümel solange gesammelt, bis ihr die Matte ausklopft. Katzenstreu kann sich so nicht mehr so leicht auf dem Fußboden verteilen. Intelligente Katzenstreumatten gibt’s hier bei Amazon.

10. Unangenehme Gerüche im Katzenklo vermeiden

Ein kleines Wundermittel gegen den Mief in der Katzentoilette findet ihr in jedem Supermarkt, jedoch nicht in der Tierabteilung, sondern bei den Backzutaten!

Natron (besser bekannt als Backpulver) hilft gegen unangenehme Gerüche, wie solche aus dem Katzenklo. Es kann auch präventiv verwendet werden, um eine Geruchsbildung zu verhindern. Einfach beim nächsten Wechseln der Streu eine kleine Packung Natron (oder Backpulver) mit hinzugeben und gut verteilen.

11. Katzengras umweltschonend anbauen

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Katzengras muss nicht ständig neu gekauft werden, es lässt sich auch ganz einfach selbst anbauen! Das schont die Umwelt, denn statt immer neuer Plastikblumentöpfe kann der gleiche Topf mehrfach wiederverwendet werden.

Selbst gezogenes Katzengras ist besonders pflegeleicht und wächst oft auch besser nach. Das ist gut für die Umwelt und gut für deinen Geldbeutel! Katzengras-Samen gibt es hier auf Amazon.

12. Übelkeit und Bauchweh bei Katzen vorbeugen

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Falls eure Katzen zu denjenigen Haustigern gehören, die ihr Futter zu schnell herunterschlingen (und es dann womöglich innerhalb kürzester Zeit wieder nach oben befördern): Versucht einmal das das Futter auf einem größeren Teller, statt einem kleinen Napf anzubieten!

Ein ausreichend großer Teller anstelle eines Napfs hilft außerdem das bekannte Schnurrhaarstress-Phänomen zu vermeiden.

13. Enzym-Sprays neutralisieren den Geruch von Katzenurin auf Polstern

Wenn Katzen auf Sofas oder Polster pinkeln, haben wir als Halter ein echtes Problem, denn dummerweise lassen sich diese Dinge nicht einfach so in die Waschmaschine stecken.

Eine Lösung sind Geruchsneutralisierer auf Enzym-Basis: Einmal aufgetragen sorgt die Substanz dafür, dass die stechenden Gerüche an der Luft oxidieren. Gibt’s hier bei Amazon.

14. Vogelfedern und andere Naturmaterialien sammeln

Wenn deine Katze in der Wohnung lebt, kannst du ihr die Natur nach drinnen holen, jedenfalls ein kleines Stück weit. Bringe ihr vom nächsten Sonntagsspaziergang doch einfach ein paar schöne Federn, Tannenzapfen, Kastanien und ähnliche Naturmaterialien mit.

14. Pheromon Sprays beruhigen bei erhöhtem Stress

Wenn ein Pappkarton zum Stressabbau nicht reicht, können Pheromon-Sprays wie Feliway oder Felisept Katzen zusätzlich beruhigen. Die Einsatzgebiete für solche Sprays sind vielfältig: Sie helfen etwa den Gang zum Tierarzt entspannter zu gestalten, oder sorgen nach einem Umzug für eine bessere Gewöhnung an die neue Umgebung.

16. Ein warmes Plätzchen für ältere Katzen

Weil der Stoffwechsel und die Durchblutung von älteren Katzen nicht mehr so gut funktioniert, frieren Seniorkatzen leichter und das nicht nur im Winter.

Am wohlsten fühlen sich eure „Oldies“, wenn ihr ihnen stets ein warmes Plätzchen zur Verfügung stellt. Ein Heizkissen oder eine Wärmflasche kann schon ausreichend sein. Noch besser ist ein beheizbares Kissen in Kombination mit einer Zeitschaltuhr. Gibt’s hier auf Amazon.

17. Clickertraining gegen Langeweile

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Foto: Jasmin Lindner

In der Hundeerziehung ist das Clickertraining seit vielen Jahren etabliert. Inzwischen entdecken auch immer mehr Katzenhalter diese Form der Beschäftigung und sanften Erziehung.

Im Clickertraining werden Methoden der klassischen Konditionierung genutzt, um Katzen unerwünschte Verhaltensweisen abzugewöhnen, oder ihnen kleine Tricks beizubringen.

Mehr zu dem Thema lest ihr hier: Katzen erziehen mit Clickertraining: Was ein Profi für den Start empfiehlt.

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