Rettung aus der Tötungsstation: Kater Yanni wird Therapiekatze

Eine Sozialarbeiterin rettete Kater Yanni vor der Einschläferung und gab ihm ein neues Zuhause. Jetzt will Yanni etwas von dem Glück zurück geben, das ihm durch seine Retterin widerfahren ist – an Menschen, die therapeutische Hilfe brauchen.

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Als der heute stattliche Siam Kater noch ein Kätzchen war, meinte es das Schicksal nicht sonderlich gut mit ihm. Sein Frauchen Anne Ross berichtet, dass Yanni Opfer eines Hundeangriffs wurde. Später misshandelten ihn dann ausgerechnet die Menschen, bei denen er lebte und denen er wohl am meisten vertraute.

Der traurige Höhepunkt seines jungen Lebens war, als Yanni in der Tötungsstation eines Tierheims landete. Würde er nicht innerhalb weniger Wochen vermittelt werden, drohte dem Kater das Unausweichliche.

Yannis sanftes Wesen erschien wie geschaffen für die Therapie Ausbildung

Der fröhliche Kater entging dem Tod nur knapp: Am Tag vor dem Termin seiner Einschläferung besuchte die Sozialarbeiterin Anne Ross das Tierheim. Die Sozialarbeiterin schloss yanni sofort in ihr Herz. Sie nahm ihn zu sich nach Hause, peppelte ihn auf und entdeckte schon bald sein besonderes Wesen – es erschien ihr wie geschaffen für die Ausbildung zur Therapie-Katze!

Cat-News berichtet Anne Ross, dass sie schon lange nach einem Tier mit einem Charakter wie ihn Yanni hat suchte. Es war schon lange ihr Traum eine Katze bei der Ausbildung zum Therapeuten auf vier Pfoten begleiten zu können.

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Vor der Zulassung zu der Ausbildung musste Anne Ross ihren Kater einem Gremium des Ausbildungsinstitutes Paws4Healing vorstellen. Es wollt begutachten, ob Yanni tatsächlich für die anspruchsvolle Ausbildung in Frage kam.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Arbeit als Therapiekatze ist, dass die Tiere es akzeptieren müssen, an der Leine geführt zu werden.

Das Gehen an der Leine hatte sein neues Frauchen mit ihm eingeübt. Als er dann seinen großen Auftritt vor dem Gremium hatte, staunte sie nicht schlecht:

„Yanni lief vor dem Publikum wie auf einem Catwalk auf und ab. Er wirkte, als ob man ihm einen Oscar verleihen wollte“.

Führte das Schicksal Yanni zu der engagierten Sozialarbeiterin?

Als sie später mit Yanni nach Hause fuhr, war Anne Ross vollständig verzaubert. Sie glaubte, dass das Schicksal ihr den Kater ihrer Träume zugespielt hatte:

„Ich bin mir sicher, dass ihn nur deshalb niemand aus dem Tierheim geholt hat, weil er auf mich gewartet hat“.

Die Begutachtung durch das Gremium hatte Yanni somit mit Bravour gemeistert – seine Ausbildung konnte beginnen!

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Als erstes lernte Yanni einfache Kommandos wie „Sitz“, „Komm“ oder „Bleib“ zu befolgen. Das Hören auf Kommandos ist für Therapiekatzen wichtig, weil sie später im Einsatz mit älteren Leuten oder Kindern zu tun haben werden.

Die nächste Lektion für den Kater lautete: Lasse dich von Fremden berühren und toleriere es, herumgereicht zu werden. Weil die Menschen mit denen Yanni trainierte von Anfang an so lieb zu ihm waren, hatte er keinerlei Probleme damit, sich von einem Schoß auf den nächsten setzen zu lassen.

Vielleicht war der Grund das hohe Vertrauen in sein neues Frauchen, die dabei stets an seiner Seite blieb.

Rollstühle, Kinder und bellende Hunde muss Yanni tolerieren

Die zweite Ausbildungsphase forderte bereits einiges mehr von dem geretteten Kater: Er sollte nun etwa lernen, keine Scheu vor Rollstühlen oder Menschen auf Krücken zu haben, oder wie es ist, wenn viele Kinder um ihn herum sind und ihn anfassen wollen.

Auch ein bellender Hund in nächster Nähe gehörte zu den Dingen, an die Yanni sich gewöhnen musste. Obwohl er einst durch Hunde traumatisiert wurde, gelang ihm erstaunlicherweise sogar diese Herausforderung.

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Yanni soll in einem Hospiz arbeiten und anderen Mut machen, eine Katze aus dem Tierheim zu adoptieren

Seine Ausbildung war für den Kater nicht immer leicht, doch sie hat sich gelohnt: In Kürze wird Yanni als Therapiekatze regelmäßig in einem Hospiz arbeiten. Dort arbeitet auch sein Frauchen mit alten und unheilbar erkrankten Menschen.

Vor einigen Tagen hat Yanni mit seinem Frauchen außerdem an einer Demonstration gegen das Tierheim teilgenommen, auf dessen Todesliste er stand:

„Ich habe ihn mitgenommen um den Leuten zu zeigen, was für tolle Katzen mit großartigen Fähigkeiten es dort gibt. Sie verdienen es zu leben!“

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Vielleicht habt ihr nach der Geschichte Lust bekommen zu erfahren, wie es Yanni heute geht? Sein Frauchen hat dem Kater eine Facebook-Seite eingerichtet, mit der sie uns stets auf dem Laufenden hält!

HINWEIS: Alle Bilder im Artikel unterliegen dem Copyright von Anne Ross.

 

 

 

 

 

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