Die Heilkräfte der Katzen: Wie sie uns helfen und wie jeder sie nutzen kann

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Können Katzen negative Energien spüren und Krankheiten heilen? Studien konnten unlängst zeigen, dass das Schnurren von Katzen Heilkräfte aktivieren kann – auch beim Menschen.

Für religiöse und spirituelle Menschen ist klar: Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir mit den Augen sehen, mit den Ohren hören und mit dem Verstand begreifen können.

Geht es um die Heilkräfte von Katzen, dann ist vieles bei genauer Betrachtung allerdings weit weniger übernatürlich, als man auf Anhieb denken könnte. Mit den Mitteln der modernen Wissenschaft sind Forscher bereits so manchem Phänomen zu Leibe gerückt – anderes muss vielleicht für immer unerklärlich bleiben.

Spüren Katzen Übersinnliches?

Viele Menschen sind überzeugt, dass Katzen negative Energien oder Krankheiten beim Menschen spüren können. Eine aktuelle Umfrage unter Katzenhaltern konnte zeigen, dass knapp mehr als 30 Prozent der Befragten ihren Tieren übersinnliche Fähigkeiten zutrauen, oder sogar schon an ihnen beobachten konnten.

Ist so etwas tatsächlich möglich? Zumindest verfügen Hunde und Katzen erwiesenermaßen über deutlich ausgeprägtere sensorische Fähigkeiten (Hören, Sehen) als der Mensch. Folgt man den Ausführungen bestimmter Wissenschaftler, dann können die Tiere auch Dinge wahrnehmen, die uns gänzlich verborgen bleiben. Dazu gehören etwa Veränderungen im atmosphärischen Druck, wie sie kurz vor einem Erbeben, einem Tsunami und ähnlichen Naturereignissen eintreten.

Bei Forschungen in diesem Bereich handelt es sich übrigens keineswegs um bloße Spinnerei: Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam, welches Teil des renommierten Helmholtz-Zentrums ist, forscht seit vielen Jahren auf diesem Gebiet.

Können Katzen den Tod vorausahnen?

Dazu wollen wir eine interessante Geschichte aus einem Hospiz in den USA erzählen. In dem Hospiz lebte einst ein graugetigerter Kater namens Oscar. Bei den Bewohnern war er äußerst beliebt und er verstand es natürlich, sich aufgrund dieser Tatsache das eine oder andere Leckerli einzuheimsen.

Es dauerte einige Monate bis die Stimmung kippte und das Tier den Heimbewohnern schließlich unheimlich wurde. Der Kater schien nämlich eine besondere Fähigkeit zu haben, die den Bewohnern Angst einjagte: Oscar hatte es sich zur Angewohnheit gemacht, sich zu bestimmten Menschen ins Bett zu legen. Wem diese Ehre zuteil wurde, verstarb binnen kürzester Zeit.

Das tat der Kater einige Male, bis schließlich das Personal und die Bewohner den Zusammenhang nicht länger ignorieren konnten. Wenn Oscar sich zu jemandem ins Bett legte war klar, dass die Person nicht mehr lange zu leben hatte. In vielen Fällen ließ das befürchtete Ereignis nur wenige Stunden auf sich warten, so dass das Personal die Angehörigen informierte, sobald das Tier sich zu jemandem ins Bett legte.

Auf diese Weise blieb den Verwandten noch genügend Zeit, um gebührend Abschied zu nehmen. In mehr als 25 Fällen soll Kater Oscar den Tod von Heimbewohnern vorausgeahnt haben. Auch den Hospizarzt konnte Kater Oscar von seinen Fähigkeiten überzeugen: „Er macht wenig Fehler“, soll er über das Tier gesagt haben.

So gut sind Katzen für die Seele – und den Körper!

Der Tod gehört zum Leben dazu, doch profitieren können wir von der Heilkraft der Katzen und ihren übernatürlichen Fähigkeiten logischerweise vor allem im lebendigen Zustand.

In früheren Zeiten wurden Katzen für ihr Fell und dessen zugeschriebene Heilwirkung bei rheumatischen Erkrankungen geschätzt. Zu diesem Zweck wurden sie nicht selten getötet, doch diese Zeiten sind zum Glück längst vorbei! Heute interessieren sich die Menschen vor allem für die Heilkraft des Schnurrens.

Während Hunde und Menschen bei einem Knochenbruch winseln oder weinen, starten Katzen ganz einfach ihre körpereigene Ultraschalltherapie. Die Frequenz des Schnurrens ist genau richtig, um Knochen schneller heilen zu lassen. Die medizinisch-wertvolle Schnurr-Frequenz liegt exakt zwischen 27 und 44 Hertz. Die Schnurrtöne versetzen den ganzen Körper in Vibration, auch den des Menschen, auf dem die Tiere gerade liegen.

Wie funktioniert die Knochenheilung nun genau? Das Katzenschnurren aktiviert zuerst die Muskulatur im Körper. Diese steht in direkter Beziehung zu den Knochen. Durch die kaum spürbare Belastung der Muskeln wird der Knochenwuchs angeregt, vermuten Wissenschaftler. Der Knochen verhält sich stets entsprechend zur Muskulatur, er passt sich an und gewinnt damit an Dichte und Stabilität. Das Ergebnis: Gebrochene Knochen heilen schneller aus.

Dass Katzen auch bei gebrochenem Herzen hilfreich sein können, wissen Katzenliebhaber natürlich schon lange. 5 häufig unterschätzte Lebenssituationen, in denen ihre Heilkräfte uns ebenfalls Gutes tun können:

1. Bluthochdruck verringert sich im Zusammensein mit Katzen

Wer hätte das gedacht?! Schon acht Minuten Katzenstreicheln pro Tag können helfen, den Blutdruck um 10 Prozent zu senken! Je kranker der Mensch, umso besser ist offenbar die Heilwirkung: Wem chronischer Bluthochdruck diagnostiziert wurde, verspürt nach zusätzlichen Streichelminuten eine noch stärkere Wirkung. Auch der Puls wird dann ruhiger und die Herzfrequenz gleichmäßiger.

2. Arthrose und rheumatische Erkrankungen

Kein Witz: Weil Katzenschnurren nachgewiesener Maßen eine heilsame Wirkung auf die Knochen und den Muskelapparat des Menschen hat, haben österreichische Wissenschaftler ein Schnurrgerät erfunden!

Ein Mediziner aus Graz setzt das ungewöhnliche Gerät bereits zur „Schnurrtherapie“ erfolgreich bei seinen Patienten ein. Menschen mit komplizierten Lungenerkrankungen und Osteoporose könnten künftig ebenfalls von dem Gerät profitieren, sagen seine Erfinder. Wir von Cat-News.net finden jedoch: Kein Gerät kann eine echte Katze ersetzen!

3. Bauchschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Könnte die Wärme einer Katze bei Menstruationsbeschwerden genau so wirksam sein, wie eine Schmerztablette? Mediziner aus Großbritannien haben zum Thema Wärme gegen Schmerzen eine Studie durchgeführt, Ergebnis: Sie hilft in den meisten Fällen genau so gut wie ein Medikament zur Schmerzlinderung!

4. Katzen vermindern Ängste und Depressionen

Der deutsche Arzt Dr. Reinhold Bergler hat im Rahmen einer Studie 150 Menschen in Krisensituationen wie Arbeitslosigkeit, schwere Erkrankung, Trennung vom Partner und dessen Tod begleitet. Die Hälfte von ihnen besaß eine Katze, die andere lebte ohne Haustier.

Fast zwei Drittel der Personen ohne Katzen nahm im Verlauf der Studie die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch. Von den Katzenhaltern tat dies niemand!

5. Katzen verhindern Allergien bei Kindern

Lange Zeit wurden Katzen als Risikofaktor für die Entwicklung von Allergien gehandelt. Um Kinder vor Allergien zu schützen wurde Familien nicht selten empfohlen, lieber keine Katze anzuschaffen.

Die Zeiten haben sich offenbar gewandelt. Mittlerweile weiß man, dass das Zusammensein mit Katzen junge Menschen davor schützen kann, im späteren Leben eine Allergie zu entwickeln. Sogar Familien, in denen eine Katzenhaarallergie vorkommt, wird heute dazu geraten ihre Tiere zu behalten: Die Empfehlung, die Katze abzuschaffen, habe oftmals schwerwiegendere Reaktionen hervorgerufen, heißt es.

Tatsächlich ist es auch für Menschen mit Katzenhaarallergie möglich beschwerdefrei mit den Tieren zusammenzuleben. Hilfreiche Tipps für Betroffene haben wir in unserem Artikel gesammelt: Katzen für Allergiker: 11 Tipps, mit denen das Zusammenleben nahezu beschwerdefrei wird

Fazit

Allein das Streicheln einer Katze hat einen positiven Einfluss auf unser Befinden! Stress lässt sich dadurch nachweislich reduzieren. Wer in diesen Zeiten öfter unter Stress leidet, dem sei daher geraten: Streichel doch einfach öfter mal deine Katze!

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