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Sollten Katzen Trockenfutter fressen? Das kann passieren, wenn Du es deiner Mieze fütterst!

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Sollten Katzen Trockenfutter fressen? Es gibt Tierärzte die sagen, dass Trockenfutter unter Umständen schädlich für Katzen sein kann. Andere hingegen sind der Meinung, dass es unverzichtbar ist. Was ist richtig?

Trockenfutter für Katzen ist praktisch: Es riecht fast gar nicht, kann gut gelagert werden und verdirbt so gut wie niemals. Gerade wer seine Katzen am Tag länger alleine lassen muss, empfindet die trockenen Futterpellets oft als einen wahren Segen, können sie eine Katze doch für viele Stunden mit ausreichend Futter versorgen.

Wenn Trockenfutter für Katzen im Tiergeschäft verkauft wird, kann es der Katze doch nicht schaden? Viele Halter denken und handeln in diesem stillen Glauben, ohne sich allzu große Gedanken zu machen.

Sollten Katzen Trockenfutter fressen? Zwei Gründe, die dagegen sprechen!

1. In Trockenfutter stecken auch andere Dinge, als reines Fleisch

Katzen sind, im Gegensatz zu Hunden, Fleischfresser (Carnivoren). Ihr Körper ist trotzdem in der Lage, pflanzliche Nahrung bis zu einem gewissen Umfang zu verdauen. Doch aus ernährungsphysiologischer Sicht ergibt es keinen Sinn einem Carnivoren pflanzliche Nahrung überhaupt anzubieten.

Gerade das preiswerte Trockenfutter aus dem Supermarkt besteht häufig zu großen Teilen aus Getreide! Je höher der Anteil im Trockenfutter für Katzen ist, umso billiger kann es produziert werden. Getreide ist als Rohstoff deutlich günstiger, als Fleisch.

2. Trockenfutter gilt als eine der Hauptursachen für die gefürchtete Nierenerkrankung CNI bei Katzen

Damit die Nieren richtig arbeiten können, benötigen sie ausreichend Flüssigkeit. Katzen neigen leider häufig von Natur aus dazu eher wenig zu trinken. Als sie sich noch nahezu vollständig von Mäusen, Vögeln und anderen Kleintieren ernährten, war das auch kein Problem: Ihren Wasserbedarf konnten Katzen zu großen Teilen aus ihren Beutetieren ziehen.

Gerade bei älteren Katzen ist die Gabe von Trockenfutter darum eher kritisch zusehen: Wie wir Menschen verspüren die Tiere im Alter weniger Durst. Wer eine ältere Katze ausschließlich mit Trockenfutter füttert, riskiert Schäden an den Nieren, wenn sie nicht gleichzeitig auch genügend Wasser zu sich nimmt.

Chronische Niereninsuffizienz (CNI) ist eine unheilbare Erkrankung der Nieren, die eine intensive Pflege, teures Spezialfutter und regelmäßige Medikamentengabe erfordert. Sie ist häufig vermeidbar, wenn Trockenfutter vermieden wird, oder zumindest nicht den Hauptbestandteil der Ernährung ausmacht.

Trockenfutter für Katzen: Aus diesen beiden Gründen kann es nützlich sein!

1. Es wirkt wie eine Zahnbürste

Es gibt tatsächlich Zahnbürsten für Katzen, doch wohl die wenigsten Halter putzen ihren Miezen tatsächlich die Zähne. Die meisten Stubentiger würden es vermutlich auch gar nicht zulassen.

Trockenfutter bietet einen guten Ersatz für eine richtige Zahnbürste: Durch seine raue Oberfläche und seine harte Konsistenz hat es beim Kauen eine reinigende Wirkung auf den Zahnapparat von Hunden und Katzen.

Ein ganz ähnlicher Effekt lässt sich jedoch genau so mit rohem Fleisch erzielen: Bedingt durch seine Faserigkeit wirkt rohes Fleisch (und hier insbesondere die Sehnen) ebenfalls zahnreinigend.

2. In der Erziehung ist es eine gute Methode, Katzen zu belohnen

Clickertraining ist eine beliebte Methode, um Katzen zu erziehen, oder ihnen kleine Kunststückchen beizubringen. Gearbeitet wird dabei ausschließlich mit der so genannten positiven Konditionierung:

Wenn die Katze im Training etwas richtig macht, ertönt ein Clickgeräusch und es gibt eine Belohnung. Trockenfutter eignet sich aufgrund seiner leichten Handhabbarkeit dafür besonders gut.

Schon nach kurzer Übungsphase ist eine Katze in der Lage auf das Clickgeräusch mit dem vom Menschen gewünschten Verhalten zu reagieren.

Wenn Du mehr über das Clickertraining mit Katzen erfahren möchtest, findest Du hier ein Interview mit ‚Frau Clickerlöwe‘, Deutschlands wohl bekanntester Katzen-Clickertraining-Expertin.

Sollten Katzen Trockenfutter fressen, oder sollen sie es nicht? Eine Empfehlung

Die wenigsten Katzenhalter möchten aus den oben aufgeführten Gründen komplett auf Trockenfutter für Katzen verzichten. Das ist auch nicht zwingend notwendig – sofern die folgenden 3 Regeln beachtet werden:

  1. Trockenfutter sollte maximal ein Drittel der Gesamtfuttermenge ausmachen.
  2. Es muss darauf geachtet werden, dass die Katze genügend trinkt. Tipp: 200 ml Wasser / Tag sehen Tierärzte als gesunde Trinkmenge an.
  3. Das Trockenfutter sollte über einen möglichst hohen Fleischanteil verfügen.

Da billiges Katzenfutter aus dem Supermarkt gerade das letzte Kriterium oft nicht erfüllen kann, sollte ausschließlich auf hochwertiges Katzenfutter von namhaften Herstellern zurückgegriffen werden!

Das Katzenfutter der Marke ‚Animonda Deluxe Adult Grain Free‚ ist zum Beispiel komplett getreidefrei! Das gleiche gilt für die ‚Pure‘-Reihe der Marke ‚Real Wilderness‚ und ‚Sanabelle no grain‚.

Hochwertiges Trockenfutter für Katzen ist zwar etwas teurer als das Produkt von nebenan aus dem Supermarkt, doch die langfristige Gesundheit der eigenen Katze ist diese Investition alle Mal wert!

Wer mit günstigem Futter Geld sparen will, riskiert außerdem eine chronische Erkrankung der Katze, unter der nicht nur das Tier, sondern auch der Geldbeutel für eine intensive Behandlung durch den Tierarzt leidet.

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