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Kokosöl bei Katzen: 8 Tipps, wie das Wunderöl auch deiner Mieze hilft!

Kokosöl ist ein echtes Wundermittel für den Menschen – und für Katzen: Es hilft gegen Hautkrankheiten, lindert Gelenkschmerzen und schützt wirksam vor Parasiten. Das allerdings gilt in erster Linie für das naturbelassene oder auch native Öl. Kokosöl bei Katzen – Hier kommen 8 Situationen, in denen es garantiert besser hilft, als jede Chemie-Keule!

Was macht das Öl aus den Tropen eigentlich so beliebt? Es ist vermutlich sein einmaliger, reichhaltiger Fettsäurekomplex. Wer Kokosöl bei sich selbst anwendet, dem ist vielleicht noch gar nicht in den Sinn gekommen, dass es auch bei Katzen in vielen Situationen eine unglaubliche Wirkung entfalten kann. Kokosöl bei Katzen kann richtig viel – was genau, das liest du hier!

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Die folgenden 8 Beispiele zeigen dir, auf welche Weise Du Kokosöl bei Katzen einsetzen kannst

1. Natürliches Heilmittel gegen Milben und Flöhe

Die im Kokosöl enthaltenen Fettsäuren zerstören die Panzer von Milben und Flöhen in wenigen Minuten. Die Parasiten verenden sofort beim Kontakt und können dann ganz einfach ausgekämmt werden.

Auch vorbeugend kann Kokosöl bei Katzen vor Ungeziefer schützen. Insekten verabscheuen den Geruch der Fettsäuren, er wirkt auf sie äußerst unangenehm. Toller Nebeneffekt: Die Parasiten bleiben ab jetzt von deiner Katze fern.

Für eine wirksame Parasiten-Vorbeugung sollte das Fell von Freigänger-Katzen regelmäßig behandelt werden!

Hierzu reibt man dreimal in der Woche eine etwa erbsengroße Menge in das Fell der Tiere ein. Sollte die Katze das Öl abschlecken, so ist das vollkommen unbedenklich – die Wirkung ist dann sogar noch intensiver, weil das Öl auch über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden kann.

Extra Tipp: Deine Mieze hat Milben im Ohr? Mit flüssigem Kokosöl auf einem Stofftuch kannst du die Ohren deiner Katze sanft auswischen. Wichtig ist, das Ganze mehrfach zu tun. Bei der ersten Anwendung verenden die Milben und müssen in einem zweiten Durchgang per Hand ausgewischt werden.

Bitte zum Auswischen unbedingt ein Stofftuch verwenden! Mit einem Taschentuch aus Papier können leicht Rückstände im Gehörgang verbleiben.

2. Wunden heilen schneller mit Kokosöl

Deine Katze hat sich eine kleine Verletzung zugezogen? Das muss kein Fall für den Tierarzt sein! Kleinere Wunden, die du frühzeitig mit etwas Kokosöl behandelst, heilen von alleine gut aus. Das Öl wirkt nicht nur antiseptisch, es hält auch die Haut geschmeidig. Vorteil: Es bleiben damit auch viel seltener Narben zurück.

Achtung: Wunden sollten trocken und sauber sein, bevor eine kleine Menge Kokosöl bei Katzen angewendet werden kann. Am effektivsten wirkt das Öl zur Wundheilung, wenn die verletzte Stelle zwei- bis dreimal am Tag damit versorgt wird.

Sogar ältere Operationsnarben können mit Kokosöl sehr gut nachversorgt werden.

3. Zecken haben ab jetzt keine Chance mehr

Zecken hassen die im Kokosöl enthaltenen Fettsäuren genau so wie Würmer (und andere Parasiten). Ist deine Katze Freigängerin und willst du sie effektiv vor Zecken schützen? Dann reibe ihr dreimal in der Woche das Fell mit Kokosöl ein. Zusätzlich kannst du ihr das Öl auch unter ihr Futter mischen. Eine etwa erbsengroße Menge bei jeder Anwendung ist dabei ausreichend.

4. Kokosöl bei Katzen gibt langem Fell einen seidigen Glanz

Natives Kokosöl verleiht dem Fell von Langhaarkatzen bei längerer Anwendung einen ganz besonderen Schimmer. Es macht den Pelz seidig-weich. Das Fell wird sofort nach der Anwendung deutlich besser kämmbar sein.

Solch eine Wellnessbehandlung wird am besten zwei- bis dreimal in der Woche durchgeführt, um ihre ganze Wirkung zu entfalten. Auch hier gilt: Wird das Kokosöl zusätzlich unter das Katzenfutter gemischt und auf diese Weise zusätzlich auch oral aufgenommen, so verstärkt sich der Effekt.

5. Feuchtigkeitspflege für Pfoten an kalten Wintertagen

Speziell Freigängerkatzen leiden im Winter, ähnlich wie wir Menschen, an zu trockener Haut. Reibst du die Pfötchen deiner Mieze sanft mit ein wenig Kokosöl ein, so wirkt das sofort entspannend auf die gestresste Pfotenhaut.

Vor der Anwendung solltest du die Pfoten vorsichtig mit einem weichen Schwamm und lauwarmen Wasser reinigen. Auf diese Weise kann das Öl am besten seine heilende Wirkung entfalten. Die Pfötchen deiner Katze sind mit Kokosöl effektiv vor Umwelteinflüssen im Winter geschützt.

8 Tipps für Kokosöl bei Katzen als Video ansehen:

6. Stärkung der Gelenke

Deine Katze leidet an einer rheumatischen Erkrankung, wie zum Beispiel Arthrose? Dann ist Kokosöl eine natürliche Behandlungsmethode, mit der du ihr Linderung verschaffen kannst. Die im Kokosöl enthaltenen Fettsäuren töten Mikroorganismen. Diese sind häufig der Auslöser für rheumatische Erkrankungen.

Eine Kokosöl-Kur zeigt auch hier die beste Wirkung, wenn sie mehrfach in der Woche durchgeführt wird. Auch hier gilt: Eine etwa erbsengroße Menge unter das Futter mischen, ist ausreichend.

7. Gegen Hautausschlag und Schuppen

Seine enorme Heilwirkung zeigt Kokosöl bei Katzen vor allem auf der Haut. Deine Katze neigt zur Schuppenbildung ? Reibe ihr Fell einfach regelmäßig mit Kokosöl ein. So kannst Du die Bildung neuer Schuppen künftig verhindern. Wenn sich deine Katze putzt, nimmt sie das Öl zusätzlich über ihren Körper auf. Auf diese Weise schützt es sogar von innen gegen zu trockene Haut.

8. Für mehr Lebensfreude und ein gutes Immunsystem

Insbesondere ältere Katzen reagieren erstaunlich positiv auf eine regelmäßige Anwendung mit nativem Kokosöl. Mischst du einer älteren Mieze täglich etwas Kokosöl in ihr Futter, stärkst du damit nachhaltig ihre Immunabwehr.

Übrigens gibt es viele Katzen, die nach dem ersten Kontakt mit Kokosöl erst so richtig auf den Geschmack kommen. Sollte deine Katze also eines Tages ihr Kokosöl sprichwörtlich einfordern, dann wundere dich nicht. Der Mieze in dem folgenden Video geht es nämlich genau so:

Weiterlesen: Baldrian – warum Katzen so wild auf das Kraut sind

 

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