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Katze an Baby gewöhnen: Mit diesen 5 Tipps klappt es!

Ein Baby im Haus bedeutet eine große Veränderung, auch für Katzen. 5 Tipps, wie die Gewöhnung aneinander gut gelingt!

Babies riechen seltsam und machen Lärm: Aus Sicht einer Katze ist ein Baby erst einmal eine ganz schöne Zumutung. Geht man die Sache unvorbereitet an, kann es schwierig werden, die beiden mitaneinander vertraut zu machen.

Wir haben Katzenexpertinnen mit Kindern gefragt, welches ihre besten Tricks sind, mit denen sie ihre Katzen ans Babys gewöhnt haben.

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1. Katzen mit neuartigen Gerüchen vertraut machen

Wenn zum ersten Mal Familienzuwachs ansteht, wird eine Katze mit vilerlei Gerüchen konfrontiert, die sie nicht kennt. Dazu gehört nicht nur der kleine Mensch selbst: Auch Babypuder und -lotions haben einen eigentümlichen Geruch.

Katzen können sehr empfindsam auf Gerüche reagieren. Es ist deshalb sinnvoll, sie schon bevor das Baby nach Hause kommt mit diesen Gerüchen vertraut zu machen. Katzen kommen besser mit der neuen Situation zurecht, wenn sich ihre Nasen schon auf die Veränderung einstellen konnten.

2. Der Katze Babygeschrei vorspielen

Babygeschrei kann Katzen sehr irritieren. Selbst wir Menschen erschrecken uns, wenn neben uns plötzlich ein Kind zu brüllen beginnt.

Ein Trick, den inzwischen viele Katzenhalter nutzen: Aufnahmen von Babygeschrei helfen, eine Katze langsam an das grelle Geräusch zu gewöhnen. Der Trick wirkt am besten, wenn die Katze schon einige Wochen vor der Geburt immer mal wieder Babygeschrei hören kann.

Eine volle Stunde Babygeschrei findest Du in diesem Video:

Katzen wird ein 7. Sinn nachgesagt. Sind sie in der Lage, eine Schwangerschaft bei ihrem Frauchen zu spüren? Lies‘ hier weiter, um mehr zu erfahren.

 

3. Die Katze an den Geruch des Kindes gewöhnen

Babys haben ihren ganz eigenen Geruch, der einer Katze erst einmal seltsam vorkommt. Ist das Baby auf der Welt, sollte man sie sobald wie möglich mit dem Geruch des Kindes vertraut machen.

Noch wenn Mutter und Kind im Krankenhaus sind, kann eine Katze den Geruch des Babys kennenlernen. Hierzu bringt man einfach Gegenstände, mit denen es in Berührung kam, mit nach Hause.

Später kann man die Katze auch hin und wieder mit einem vom Kind getragenen Stück Kleidung ein wenig „abrubbeln“. So vermischt sich ihr eigener Geruch mit dem des Kindes und sie entwickelt einen positiven Bezug dazu.

4. Baby und Katze: Der erste echte Kontakt

Katzen sind neugierig und natürlich interessieren sie sich sehr dafür, wer denn da neu eingezogen ist. In einem Moment, in dem das Baby ganz ruhig und zufrieden ist, kann man ihm den neuen Erdenbürger vorstellen.

Dazu setzt man sich am besten mit dem Baby auf ein Sofa und wartet. Meist kommen Katzen von ganz alleine zum schnüffeln.

Eine gute Idee ist es außerdem, wenn in diesem Moment einige Leckerlis bereit liegen. Auf diese Weise wird die Katze etwas Positives mit der Anwesenheit des Kindes in Verbindung bringen.

5. Die Katze nicht vernachlässigen!

Ein Baby zu bekommen kann ganz schön stressig sein und viel Zeit und Energie kosten. Eine Katze möchte trotzdem beachtet werden und auch weiterhin Aufmerksamkeit bekommen. Bekommt sie denoch ihre Streicheleinheiten und wird auch künftig noch mit ihr gespielt, dann spürt sie, dass auch sie wichtig ist.

Gelingt einem als Eltern dieser Balanceakt gut, können Baby und Katze recht bald Freunde werden. Es soll sogar Katzen geben, die einen ausgeprägten Beschützereinstinkt gegenüber Babys entwickeln. Sie wittern, wenn dem Kind etwas fehlt, und werden versuchen, die Eltern aufmerksam zu machen.

Featured Image: Julie Corsi/andersen & pilot/CC-BY

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