Frauchen in den Wechseljahren: Auf dieses Medikament sollten Katzenhalterinnen lieber verzichten

Fehlt bei Frauen das Hormon Östrogen, können erhebliche Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen die Folgen sein. Besonders häufig betroffen: Frauen in den Wechseljahren! Weshalb das für ihre Katzen gefährlich werden kann.

Wenn die Hormone ins Wanken geraten, kann das unser seelisches Gleichgewicht ganz schön durcheinander bringen. Betroffene fühlen sich rastlos, hoffnungslos, antriebslos, oder alles auf einmal. Nicht selten leidet auch der Körper mit und nächtliche Schweißattacken, Schlafstörungen, oder ständiger Juckreiz sind in dieser Zeit häufige Begleiter.

Um ihren Patientinnen Erleichterung zu verschaffen, empfehlen viele Gynäkologinnen und Gynäkologen den Beginn einer Hormonersatztherapie. Dadurch lässt sich der Spiegel von Sexualhormonen im Blut künstlich erhöhen, die belastenden Symptome werden weniger – so jedenfalls die Hoffnung, denn auch die Mittel selbst können zu unerwünschten Begleiterscheinungen führen.

Immer häufiger zum Einsatz kommen daher hormonhaltige Gele und Salben. Diese haben sich in der Praxis im Vergleich zu Tabletten und anderen Arzneimitteln nicht nur als wirksamer, sondern auch als vergleichsweise besser verträglich gezeigt.

Hormonhaltige Salben: Katzen reagieren besonders empfindlich

Hormonhaltige Salben, Gele oder Sprays müssen als so genannte transdermale Hormonersatztherapie auf die Haut aufgetragen werden. Findet im Anschluss ein enger Kontakt mit einem Haustier statt, können die Hormone von der Haut offenbar leichter auf ein Tier übertragen werden, als bisher angenommen.

Weil Katzen eine intensive Körperpflege betreiben, sind vor allem sie laut einer aktuellen Warnung des Bundesamt für Verbraucherschutz für eine ungewollte Übertragung gefährdet. Die Hormone könnten beim Ablecken gerade bei ihnen zu schweren Nebenwirkungen führen.

Dr. Ann Neubert ist Tierärztin beim Bundesamt für Verbraucherschutz und erklärt:

„Katzen reagieren besonders empfindlich auf Östrogene, die insbesondere Leberschäden verursachen. Langanhaltende Östrogenexposition in geringer Dosis kann wiederum zu Gewichtsverlust, verschlechtertem Allgemeinbefinden und Infektanfälligkeit führen.“

Die bisher wenig bekannten Symptome seien eher unspezifischer Natur und die Ursache darum eher schwer zu diagnostizieren. Falls Halterinnen Symptome bei ihren Katzen wahrnehmen, sollte beim Tierarzt unbedingt mitgeteilt werden, dass hormonhaltige Arzneimittel auf der Haut von Kontaktpersonen angewendet wurden.

Bei Hunden sind typische Symptome einer Östrogenwirkung besser bekannt. Es treten etwa symmetrische Haarlosigkeit, das Anschwellen der Zitzen und länger anhaltende Läufigkeit auf. Auch das Wiedereinsetzen der Läufigkeit nach einer Kastration wurde schon beobachtet.

Haustieren dürfe es nicht erlaubt werden, mit dem behandelten Hautbereich Kontakt zu haben, oder diesen sogar abzuschlecken, appelliert das Bundesamt.


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