7 Tipps, um einen Katzensitter in Anspruch zu nehmen + Vertrag zum Ausdrucken

Als Alternative zu Katzenhotels und Pensionen werden private Katzensitter immer beliebter. Wer auf Reisen geht und wirklich entspannen möchte, sollte sich im Vorfeld jedoch lieber absichern. Dabei hilft unser Katzensittervertrag zum kostenfreien Ausdrucken! Außerdem: 7 Dinge, die deinen Katzensitter glücklich machen.

Wie findet man einen zuverlässigen Katzensitter? Die Katzenbetreuung auf Gegenseitigkeit ist eine beliebte Möglichkeit, um die Dienste eines Katzensitters in Anspruch zu nehmen. Der beste Ort um hierfür einen geeigneten Partner zu finden, sind Facebook-Gruppen!

Wer in der Suche des sozialen Netzwerks Begriffe wie ‚Katzensitter Club‘, Katzenbetreuung, oder Katzensitting sowie den Namen des eigenen Wohnorts eingibt, kann oft gleich mehrere Gruppen finden, in denen sich Katzenfreunde für die gegenseitige Betreuung Ihrer Tiere suchen.

Das Konzept ist praktisch, hat jedoch einen Nachteil: Man muss sollte gewillt sein, im Gegenzug die Tiere eines bis dato Fremden zu hüten. Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Wer keine Lust hat fremde Tiere zu betreuen und in erster Linie die eigenen Katzen behütet wissen möchte, wird in der Regel in den Annoncen auf eBay Kleinanzeigen schnell fündig.

Katzensitter in Anspruch nehmen: Mit diesen 7 Tipps macht er seinen Job wirklich gut!

1. Sicherstellen, dass die eigenen vier Wände einladend und aufgeräumt sind

Auch wenn es selbstverständlich klingt: Wer einen Fremden in die Wohnung lässt, sollte sie am besten aufgeräumt und sauber verlassen. Die meisten Menschen fühlen sich in einem sauberen Umfeld wohler und schließlich verbringt auch der Katzensitter eine Art Urlaub, während er die Katzen hütet.

Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Katzensitter für die Katzen sein Bestes gibt und nicht nur schnell zum Füttern kommt und dann sofort wieder verschwindet.

2. Vorräte für die Katze anlegen

Oh je, das Futter ist aus! Natürlich wird ein guter Katzensitter welches nachkaufen, vor allem wenn diese Aufgabe zuvor in einem Katzensittervertrag schriftlich festgehalten worden ist. Um ihm seinen Auftrag so angenehm wie möglich zu gestalten, sollte man das meiste lieber zuhause vorrätig haben.

Das gilt vor allem für Dinge, die schwer zu beschaffen oder schwierig zu transportieren sind. Nicht alle Menschen sind körperlich fit! Zwei Säcke Katzenstreu in den 5. Stock zu tragen, kann für manche durchaus eine Herausforderung sein.

3. Genaue Anweisungen geben, wie etwas erledigt werden soll

Wie oft muss das Klo gereinigt werden, wie häufig dürfen Leckerlis gegeben werden? Um nichts dem Zufall zu überlassen, sollte man einem Katzensitter genaue Anweisungen für die Pflege der eigenen Katzen mit auf den Weg geben.

Abhängig von den Bedürfnissen der Katzen kann ein zusätzliches Blatt zum Katzensittervertrag helfen, detaillierte(re) Angaben zu machen. Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn chronisch kranke Katzen im Haus leben, die einer besonderen Pflege bedürfen.

4. Kleine Aufgaben, die zusätzlich zur Katzenbetreuung erledigt werden können

Wenn er schon mal da ist, kann der Katzensitter auch gleich den Briefkasten leeren und die Blumen gießen! Vielleicht muss während der eigenen Abwesenheit auch die Mülltonne an die Straße gestellt werden.

Auch mögliche Nebentätigkeiten und andere Absprachen, die mit der Katzenbetreuung konkret nichts zu tun haben, können selbstverständlich als Randnotiz in einem Katzensittervertrag vermerkt werden.

5. Was tun, wenn’s brennt?

Wen kann der Katzensitter im Notfall kontaktieren? Für Notfälle sollte immer eine Person des Vertrauens mit Angabe ihrer Telefonnummer benannt werden.

Den Namen des Tierarztes und wie man diesen erreicht, sollte der Katzensitter ebenfalls erfahren.

6. Das war so nicht geplant…

Etwas ist außerhalb der Reihe geschehen und der Katzensitter hatte dadurch Auslagen, die Im Vorfeld nicht geplant waren?

Es ist besser einen gewissen Betrag bei einer Person des Vertrauens zu hinterlegen, statt eine höhere Bargeldsumme in der Wohnung zurück zu lassen. So muss sich der Katzensitter zuvor mit der Vertrauensperson über die Ausgaben abstimmen.

katzensitter finden

7. Dem Katzensitter etwas Gutes tun

Das Sprichwort sagt, dass kleine Gesten die Freundschaft erhalten. Das gilt natürlich auch für unseren Katzensitter! Findet er beim Antritt seines Jobs eine kleine Aufmerksamkeit in der Wohnung, fühlt er sich willkommen und erledigt die ihm übertragenen Aufgaben gerne.

Eine Tüte Süßigkeiten, eine Packung Pralinen, ein Buch oder ein kleiner Blumenstrauß können Wunder wirken!

Falls dein Katzensitter für die Zeit der Betreuung in deiner Wohnung leben wird, kannst du ihm den Aufenthalt versüßen, indem du ihm eine kleine Übersicht für Aktivitäten in der Freizeit zusammenstellst: Wo kann man in der Nachbarschaft gut essen? Was gibt es in der Nähe zu sehen? Welche Unternehmungen lohnen sich am Wochenende? Und ganz wichtig: Die Zugangsdaten für das eigene W-LAN-Netzwerk nicht vergessen!

Das Muster für einen Katzensittervertrag gibt es hier kostenfrei zum Ausdrucken!

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