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Was Katzen jetzt brauchen: 4 Tipps für die Fellpflege im Hochsommer

fellpflege im sommer bei katzen

Viele Katzen haaren im Sommer besonders stark. Oft handelt es sich dabei noch um letzte Rückstände vom Winterpelz, welche die Tiere jetzt dringend los werden wollen. 4 Tipps was Du tun kannst, um deiner Mieze den Wechsel auf ihren luftigen Sommerpelz zu erleichtern.

In der Regel wechseln Katzen zweimal pro Jahr das Fell: Vom Winter hin zum Frühjahr und vom Sommer hin zum Herbst. Bei Wohnungskatzen, die den Einflüssen der Natur weniger stark ausgesetzt sind, gehen die Fellwechsel häufig ineinander über. Oft bedeutet das, dass eine Wohnungskatze das ganze Jahr über haart.

Erst wenn es im Juli und August in Richtung Hochsommer geht, verlieren auch Wohnungskatzen deutlich mehr Fell. Diese Haare gehören noch zur dickeren Unterwolle des Winterpelz, der jetzt natürlich nicht mehr benötigt wird.

Wie Du deiner Katze den Fellwechsel im Sommer erleichtern kannst, erfährst Du hier!

1. Tägliches Bürsten ist Pflicht

in den warmen Sommermonaten sollte die Fellbürste mindestens einmal am Tag  angesetzt werden. Mit dem richtigen Fellpflegewerkzeug hilfst Du deiner Katze, überschüssige Haar besser loszuwerden. Toller Nebeneffekt: Weniger Katzenhaare landen auf dem Sofa, der Kleidung und im Bett.

Für die gründliche Fellpflege bewährt hat sich bei Katzenhaltern der Furminator. Dieses Fellpflegewerkzeug hat besonders engstehende Zinken und dringt so bis tief in das Unterfell ein:

fellpflege im sommer bei katzen

Foto: Caroline / CC-BY

2. Den richtigen Moment für’s Bürsten erwischen

Um die Mittagszeit sind wir Menschen im Sommer oft platt und ausgelaugt. Auch unsere Katzen halten jetzt lieber Siesta, statt an sich herumbürsten zu lassen. Das Bürsten sollte darum lieber in den Abendstunden stattfinden. Wenn deine Katze nicht zu denjenigen gehört, die das Bürsten ohnehin sehr lieben, kannst Du einen Trick anwenden:

Bürste deine Katze stets dann, bevor Du sie fütterst. Halte zusätzlich einige Leckerli bereit, die Du ihr geben kannst, wenn sie nervös wird. Du gibst ihr damit einen Grund, sich die Prozedur gefallen zu lassen. Mit gefülltem Magen ist das schwieriger zu erreichen.

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3. Fellpflege von innen: Leinöl

Leinöl ist ein echter Geheimtipp, wenn es um die Fellpflege bei Katzen „von innen“ geht. Leinöl enthält Omega-3-Fettsäuren und wirkt sich generell positiv auf die Gesundheit aus.

Ein zusätzlicher, positiver Effekt: Das Öl hilft Katzen, Haarballen aus dem Magen besser zurück ans Tageslicht zu befördern. Ein Esslöffel pro Mahlzeit unter das Feuchtfutter gemischt ist ausreichend. Speziell auf die Bedürfnisse von Katzen abgestimmtes Leinöl gibt es hier.

4. Langhaarkatzen: Soll man sie im Sommer scheren?

Das Fell von Langhaarkatzen ist das ganze Jahr über besonders pflegeintensiv. Wird nicht regelmäßig gebürstet, neigt es zum Verfilzen. Gerade in den Sommermonaten kann das zu unangenehmen Juckreiz führen.

Für viele Halter von Perserkatzen und Co. ist das Scheren ihrer Tiere zum Sommeranfang darum ein etabliertes Ritual. Erforderlich ist das aber nur, wenn die Tiere das Bürsten hassen und sich ihre Haare darum unweigerlich verfilzen. Im Gegensatz zur Fellpflege bei Hunden, sollte das Scheren von Katzen immer die letzte Lösung sein. Die meisten Samtpfoten schätzen diese Prozedur nicht besonders und im schlimmsten Fall drohen Verhaltensauffälligkeiten wie Unsauberkeit.

Weiterlesen: Katzendroge?! Was Du über Katzen und Baldrian wissen solltest

 

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