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Alte Katze miaut nachts ständig – ist sie dement?

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Ist es ihr stolzes Alter von immerhin 27 Jahren, oder vermisst Katze Mincky ihren verstorbenen Hundefreund? Fakt ist, Mincky maunzt nachts ohne Grund und sorgt damit für Schlaflosigkeit bei ihrem Frauchen Anna.

Anna G. fragt:

„Ich habe eine sehr alte Katzendame (27 Jahre, kastriert) namens Mincky… 🐈sie hat letztes Jahr im November innerhalb von ein paar Tagen ihren Hundekumpel (🐶kannten sich ewig) und ihre eigentlich nicht wirkliche 🐱katzenfreundin verloren (beim Hund wars nach fast 17 Jahren das Alter, er wurde auch in ihrem Beisein erlöst und bei der Katze war es ein geplatzter Hirntumor wahrscheinlich, sie starb auf den Weg zum Tierarzt😭😭😭 )… Auf jeden Fall fing unser Problem da erst richtig an 😢 vorher hat sie es mal gemacht, aber kurz nach dem Verlust der zwei ging es halt richtig los… ihr miauen!!!! Aber nicht ein normales auch nicht ein schnacken wie mein coonie mix gemacht hat… sie schreit regelrecht oft ohne Grund es wirkt fast wie suchen und schreien 🙀 es ist sehr laut, tief und zich mal hintereinander. Auch wenn es ums fressen geht schreit sie, es muss dann Futter geben, sonst hört sie nicht auf , auch nachts an schlafen ist dann nicht zu denken 💭 und auch beim fressen schreit sie und sie frisst auch mehr bestimmt für zwei 🤭 die fressbacke… gesundheitlich hat sie nichts, ich hab allerdings schon an Demenz gedacht… was könnte es sonst sein? Was kann ich tun? Sie macht mich noch verrückt mit ihrem 😱 miaooouuuuu“

 

Das sagt die Katzenverhaltensberaterin Christiane Schimmel:

Gratuliere! 27! Wie toll! Meine liebe Gismo wird bald 21. Bei meiner Katze fing es mit ca. 15/16 an mit dem Miauen. Ich bin mehrere Wege gegangen. Ich habe sie zum einen homöopathisch behandelt, dann hat sie unter anderem (damals hat sie noch was gehört-sie ist inzwischen taub) leise Musik bekommen und ein Nachtlicht. Medizinisch betrachtet schmerzen vermutlich die Gelenke und die Zähne. Sie wird gegen Schmerzen von mir noch zusätzlich behandelt. Alle Wege zur Toilette und wohin sie sonst möchte sind für sie einfacher gestaltet damit sie nicht mehr springen muss. Das Schreien hat dann sehr bald nachgelassen und ganz aufgehört. Ich würde davon ausgehen das sich auch Mincky selbst kaum oder gar nicht mehr hört. Ich würde also zuerst die Schmerzfreiheit anstreben und ihr die Musik und das Nachtlicht zukommen lassen. Dann fällt ihr die Orientierung leichter. Da sie mehrere Schicksalsschläge hinter sich hat ist sie sicherlich davon zusätzlich sehr betroffen. Ich habe mit individuellen Bach-Blütenmischungen sehr gute Erfolge.

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