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Wie durch ein Wunder: Junger Kater überlebt komplettes Waschprogramm

Es ist der Alptraum eines jeden Katzenbesitzers: Was, wenn die eigene Katze unbemerkt in die Waschmaschine klettert und als Konsequenz einen vollen Waschgang miterleben muss? So ist es jetzt einer Katzenhalterin aus Minnesota (USA) geschehen. Wie durch ein Wunder überlebte ihr einjähriger Felix das komplette Waschprogramm.

Es gibt diese Tage, an denen wir uns wie durch den Schleudergang gedreht fühlen. Ein Kater aus den USA hat diese Prozedur jetzt tatsächlich erlebt.

„Ich hatte davon gehört, dass Katzen solche Dinge tun. Dass es wirklich passieren könnte, daran habe ich im Traum nicht gedacht“

So berichtet es Halterin von insgesamt drei Katzen, Stefani Carroll-Kirchoff, dem Newsportal Valleynewslive. Bis heute kann sie sich nicht verzeihen, nicht noch einmal in die Maschine geschaut zu haben, nachdem sie den Startknopf ihrer Waschmaschine drückte. Sie hatte auf „warme Wäsche“ und „kalt nachspülen“ gestellt. Waschdauer: 45 Minuten.

Als sie die Wäsche aus der Maschine holen wollte stellte sie fest, dass diese immer noch richtig nass war. Kurz bevor sie den Schleudergang erneut einstellen wollte, bemerkte sie dann das Unfassbare: Ein kleines, weißes Katzenbein streckte sich wie der letzte, verbliebene Baum nach einem Sturm aus dem Wäscheberg.

Unter Schock und mit Unterstützung durch Vater Heinz ging es dann schnurstracks in die nächste Tierklinik. „Ich habe wohl alle Geschwindigkeitsrekorde auf dem Weg dorthin gebrochen“, ist sich die Katzenhalterin sicher.

Noch während der Fahrt informierte Vater Heinz das Klinikpersonal über den gleich eintreffenden und durch die Prozedur sichtlich mitgenommenen Kater Felix. Er bekam kaum Luft und es war ihm unmöglich, aus eigener Kraft aufzustehen:

„Als wir im Krankenhaus ankamen, rannte ich über den Parkplatz. Sofort kam eine Pflegerin und nahm ihn in die Arme.“

Bei der anschließenden Untersuchung des Tieres stellte sich heraus, dass Felix auch das Augenlicht verloren hatte – entweder durch das Waschmittel, oder durch das Schleudertrauma. Bis heute ist der Kater auf der Intensivstation der Klinik in Obhut. Sein Zustand ist kritisch, er muss künstlich beatmet werden.

Jedoch, es gibt Anlass zur Hoffnung: Seit Freitag frisst Felix selbstständig und auch sein Augenlicht scheint er wieder gefunden zu haben:

„Wenn wir ihn besuchen, beugt er sich vor und möchte gestreichelt werden. Das gibt mir die Hoffnung, dass er uns erkennt und weiß, wer wir sind.“

Die Familie ist zuversichtlich, dass Felix sich vollständig erholen und die wilde Persönlichkeit wiedererlangen wird, die er vor dem Unfall gewesen ist.

Foto: Symbolfoto

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