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Tiger-Transport strandet an polnischer Grenze, ein Tier verendet. Jetzt Petition unterzeichnen!

Ein Zoo in Westpolen versucht derzeit mit allen Mitteln neun Tiger aus Italien zu retten. Die Tiere werden schon seit Tagen in kleinen Käfigen an der Grenze zu Weißrussland gehalten. Dort sind sie nach einer Kontrolle gestrandet. Ein Tier aus der Gruppe ist bereits gestorben. Eine Petition will den Tigerhandel in der EU verbieten lassen. 

Warum die Behörden den Konvoi überhaupt stoppten, war zunächst unklar. Denn anders als vermutlich viele glauben, ist der Handel mit Tigern in der EU erlaubt. Laut einem Bericht in der New York Times lehnten die belarussischen Behörden wohl nur deshalb die Weiterreise ab, weil die italienischen Fahrer über kein Visum verfügten.

 

Bei der Kontrolle zeigte sich außerdem, dass notwendige Veterinärdokumente für die zehn Großkatzen fehlten

Der Tiger-Konvoi startete bereits am 22. Oktober aus der Nähe von Rom. Bestellt hatte ihn ein bislang unbekannter Empfänger aus Russland. Am Samstag blieb der Tigertransport dann auf seiner geplanten Tour von mehr als 4.000 Kilometern durch halb Europa vorläufig an der polnischen Grenze zu Weißrussland stecken.

Nach Angaben der Behörden habe es seitdem Schwierigkeiten gegeben, die Tiere ausreichend mit Wasser und Nahrung zu versorgen. Der Zustand in den Lkw-Käfigen muss als äußerst kritisch angesehen werden, da bereits eines der Tiere unter den Strapazen verendete.

Ein Zoo in der polnischen Stadt Posen hat jetzt angeboten, die Tiger vorübergehend aufzunehmen. Nachdem sie Gelegenheit hatten sich auszuruhen, könnten die Tiere dann weiter nach Spanien transportiert werden, um dort langfristig in einem Tierschutzkomplex zu leben.

Aktuell stehen die Tiger aber noch immer an der polnischen Grenze und werden von Tierschützern notdürftig versorgt.

 

Petition: Tierschützer fordern vollständiges Ende des Tigerhandels in der Europäischen Union

Tiger gelten als eine besonders gefährdete Spezies und sind vom Aussterben bedroht. Der weltweite Tigerbestand ist in den vergangenen Jahren bereits um 90 Prozent zurückgegangen. Der Handel mit Tigern, die innerhalb der EU zur Welt gekommen sind, ist trotzdem offiziell erlaubt – auch für Privatpersonen, die sich „den Spaß“ finanziell leisten können.

Die Organisation VierPfoten hat recherchiert, dass es Länder in der EU gibt, in denen Tiger für Partys gemietet werden können – ganz legal!

In einer Online-Petition fordern die Tierschützer darum nun ein vollständiges Verbot des Tigerhandel in der gesamten Europäischen Union. Damit die Petition wirksam werden und bei der Europäischen Union eingereicht werden kann, benötigt sie 250.000 Unterzeichner.

Hier geht es direkt weiter zur Petition von VierPfoten!

Datum: 03.11.2019

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