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OP-Kosten für schwer verletzten Kater ‚Cooper‘ bringen Tierheim in Bedrängnis

kater cooper

Im Schock-Zustand und mit schweren Verletzungen wurde ein Maine-Coon-Mischling in Sulzbach (Hessen) am Straßenrand gefunden. In der Tierklinik dann die schlimme Diagnose: Das linke Vorderbein des Tiers würde nicht mehr zu retten sein und muss amputiert werden. Die Übernahme der OP-Kosten kann der örtliche Tierschutzverein aufgrund der aktuellen Krisensituation alleine kaum stemmen – und wendet sich nun mit einem Hilfegesuch an die Bevölkerung.

Ein tierlieber Passant fand in der vorigen Woche einen Kater mit schweren Verletzungen am Straßenrand liegend. Aufgrund seines schlimmen Zustands zögerte er zum Glück nicht lang und brachte das Tier sofort in die nächste Tierklinik. Dort diagnostizierten die Ärzte einen schweren Schock.

Der Grund: Der Kater hatte schwerste Verletzungen an den Vorderbeinen – so schwer, dass die Tiermediziner Zweifel hatten, ob der Kater eine Operation überleben würde. Sie entschlossen sich darum ihn als erstes zu stabilisieren.

Amputation des linken Vorderbeins rettet den Kater

Als das gelang stellte sich den Medizinern die Frage, wer die Kosten für die weitere Behandlung übernehmen würde. Eine Amputation des linken Vorderbeins würde nötig sein, um das Leben des Tiers zu retten.

Ein Anruf beim Tierschutzverein in Bad Soden / Sulzbach (Hessen) brachte zum Glück schnell Klarheit: Weil die Ärzte dem Kater gute Überlebenschancen attestierten, würde der Verein zunächst die Operationskosten übernehmen.

In der Frankfurter Neuen Presse (FNP) sagt Kathrin Finkel, die Vorsitzende des Tierschutzvereins in Sulzbach:

„Aus der Klinik wurde mir mitgeteilt, dass eine Pfote des Katers möglicherweise nicht mehr zu retten wäre. Doch Katzen kommen normalerweise auch mit drei Beinen gut zurecht.“

Aufgrund der guten Prognose des Katers war Kathrin Finkel einverstanden, die Kosten durch den Tierschutzverein übernehmen zu lassen.

Neues Zuhause für dreibeinigen Kater Cooper gesucht!

Seit dem Wochenende lebt der nun dreibeinige Kater im Tierheim in Sulzbach und erholt sich dort auf der Quarantänestation von seinen Strapazen. Die Tierheim-Mitarbeiter glauben, dass Cooper ein oder zwei Jahre alt ist:

„Er ist total zutraulich und hat hier, obwohl er natürlich noch sehr geschwächt ist, schon alle um den Finger gewickelt.“

Sobald Kater Cooper gesundheitlich über den Berg ist, soll er in ein liebevolles Zuhause vermittelt werden. Dass sich die ehemaligen Halter des Tiers melden, hält die Tierheim-Vorsitzende indes für wenig wahrscheinlich:

„Cooper ist bisher leider weder gechippt, noch kastriert worden.“

Aufgrund seiner Behinderung befürwortet der Tierschutzverein eine reine Wohnungshaltung für den Kater.

Wer sich für eine Adoption von Cooper interessiert, kann mit dem Tierschutzverein in Kontakt treten – wegen des Coronavirus bevorzugterweise zunächst per E-Mail: kathrin.finkel(at)mac.com, oder gitte.willeke(at)web.de.

Tierheim bittet um Spenden für die Bewältigung der OP-Kosten

Aufgrund der aktuellen Krisensituation haben Tierheime deutschlandweit noch stärker als sonst mit finanziellen Engpässen zu kämpfen. Viele Unternehmen schreiben rote Zahlen, oder fürchten bald in die Miesen zu geraten.

Der Effekt: Spenden, die unter normalen Umständen dem Tierschutz zu Gute gekommen wären, werden nun vielerorts zurückgehalten. Doch dem Tierschutz in Sulzbach sind durch die Rettung von Kater Cooper hohe Kosten entstanden:

„Es würde uns helfen, wenn tierliebe Menschen bereit wären uns mit einer Spende zur Begleichung der OP-Kosten unter die Arme zu greifen.“

Konkret beläuft sich die Summe auf 2.000 Euro. Wer helfen möchte, kann dies mit den folgenden Angaben tun: Frankfurter Volksbank, IBAN DE 95 5019 0000 0000 1638 05, Verwendungszweck „Cooper“.

Foto: © Tierheim Sulzbach

Autor(in) Cat News

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