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Die kuscheligste Nachhilfestunde der Welt: Kinder lesen Katzen in Tierheimen vor

Ob in Berlin oder München, Düsseldorf oder Garmisch-Patenkirchen: In immer mehr deutschen Städten lesen jetzt Kinder Katzen in Tierheimen vor. Der Trend kommt eigentlich aus den USA und verbreitet sich nun immer mehr auch in Deutschland und Österreich. Vor allem Kinder mit Leseängsten profitieren davon nachhaltig.

Es fällt kaum auf, dass die grau-weisse Katze Mia lange Zeit verhaltensauffällig war und der neunjährige Maximilian früher große Schwierigkeiten beim Lesen hatte. Vielleicht liegt es an der entspannten Atmosphäre, die beim Vorlesen mit Katzen entsteht:

„Wenn ich den Katzen vorlese, bin ich ganz leise. Ich achte darauf nicht zu schreien, oder hektische Sachen zu machen. Ich lese einfach nur.“

Katzen in Tierheimen vorlesen: Weshalb es Mensch und Tier so gut bekommt

Die Idee Katzen in Tierheimen vorzulesen, hat ihren Ursprung in den USA. Dortige Wissenschaftler fanden heraus, dass es Kindern mit Vorleseängsten und ähnlichen Problemen enorm helfen kann, wenn sie Katzen vorlesen. Der Grund: Beim Vorlesen verspüren sie keinerlei Druck und das macht das Lesen einfach und entspannt.

Auch den Katzen bringt die Anwesenheit von Kindern im Tierheim viel. Nicht selten haben die Tiere nämlich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Dadurch, dass sie regelmäßig die menschliche Stimme in einem ruhigen, wohlwollenden Ton hören lernen sie, dass von Menschen nicht zwangsläufig Gefahr ausgehen muss.

Natürlich kommen auch das Schmusen und Kuscheln beim Lesen nicht zu kurz. So können die Tiere die Erfahrung machen, dass Menschen positive Aufmerksamkeit und Zuneigung spenden können.

Kinder lesen Katzen vor: Wie funktioniert es und Wer kann mitmachen?

Wer als Lehrer oder engagierter Elternteil Kindern das Vorlesen im örtlichen Tierheim ermöglichen möchte braucht nicht viel mehr, als ein wenig Initiative. In der Regel sind die Leitungen für solche Ideen aufgeschlossen und machen regelmäßige Besuche gerne möglich. Die genauen Details müssen natürlich individuell besprochen werden.

Um die Katzen nicht zu sehr zu ängstigen, sollte eine Gruppe nicht mehr als maximal 10 Kinder umfassen. Auch sollte den Kindern im Vorfeld eingeschärft werden, dass Katzen sensible Tiere sind: Lautes Schreien und Lärmen müssen absolut tabu sein, um die ohnehin verängstigten Tiere nicht zu stressen!

Wenn alle Vorbedingungen geklärt sind, steht leuchtenden Kinderaugen und schnurrenden Kätzchen nichts mehr im Weg.

Mehr Tipps zum guten Umgang von Kindern und Katzen gibt es in diesem Artikel: Warum Kinder Katzen brauchen: 5 Gründe, Kinder mit Katzen aufwachsen zu lassen 

 

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