Du bist hier
Home > Gut zu wissen > Katzenwissen: 14 Dinge, die jeder über Katzen kennen sollte

Katzenwissen: 14 Dinge, die jeder über Katzen kennen sollte

Sie schnurren sich in unsere Herzen und wir teilen gerne mit ihnen unser Leben. Doch die große Frage ist: Was wissen Halter eigentlich wirklich über ihre Katzen? Wenn Du die folgenden 14 Basic-Facts über Katzen kennst, dann gehörst Du ziemlich sicher zu den Experten unter den Katzenhaltern!

Wir haben die 14 wichtigsten Fakten über Katzen zusammengetragen, die jeder kennen sollte – egal, ob er seit vielen Jahren Katzen hält, oder gerade erst ein junges Kitten adoptiert hat. Merke oder teile diesen Beitrag, damit auch deine Freunde Katzen-Experten werden!

Wie viele der folgenden Fakten über Katzen kennst Du?

1. Katzen schlafen – und zwar VIEL!

Eine Katze benötigt viel Schlaf und zwar bis zu 16 Stunden pro Tag. Umgerechnet bedeutet das, dass sie rund 60 Prozent ihrer Lebenszeit schlafend verbringen. Klingt himmlisch? Vielleicht. Denn die aktivste Tageszeit von Katzen ist in den frühen Morgenstunden.

Das ist der Grund, weshalb dich deine Katze jeden Morgen um 4 Uhr weckt, weil sie gefüttert werden möchte, oder weil ihr gerade nach einem Sprint quer durch die halbe Wohnung zumute ist.

2. Katzen besitzen drei Augenlider

Wir Menschen besitzen genau zwei Augenlider: Ein oberes und ein unteres. Bei Katzen verhält es sich ein bisschen anders. Ihr drittes Augenlid zieht sich von einer Ecke aus diagonal über den Augapfel. Es bewegt sich deutlich schneller als das untere und das obere Augenlid und hilft dem Auge auf diese Weise, es vor Schmutz zu schützen.

3. Katzen können rund 100 verschiedene Laute erzeugen

Dass Katzen miauen, weiß selbstverständlich jedes Kindergartenkind. Doch Miauen ist längst nicht der einzige Laut, den eine Katze erzeugen kann.

Unterm Strich sind die Tiere zu mindestens 100 verschiedenen Geräuschen in der Lage: Sie schnurren, trillern, schnattern, gurren und vieles mehr.

4. Nahezu jede Schildpattkatze (auch genannt: Glückskatze) ist weiblich

Als Schildpattkatze werden solche Katzen bezeichnet, deren Fell mindestens drei verschiedene Farben hat. Die Grundfarbe ist weiß, dann kommen Flecken in Rot, schwarz und manchmal zusätzlich auch grau vor.

Diese Katzen sind wunderschön mehr als 95 Prozent sind weiblichen Geschlechts. Die wenigen männlichen Schildpattkatzen sind in der Regel unfruchtbar, so dass Schildpattkatzen sich nicht untereinander fortpflanzen können. Mehr über die „Glückskatzen“ liest Du hier.

5. Eine Katze springt etwa sechsmal so hoch, wie sie selbst groß ist

Wie hoch eine Katze tatsächlich springen kann, ist natürlich individuell verschieden. Eine gesunde, erwachsene Katze kann jedoch normalerweise etwa sechsmal so hoch springen, wie sie selbst lang ist. Katzen die sehr fit sind, springen sogar noch höher.

Darum kann deine Katze auch ohne weiteres auf den Küchentisch springen, um dir die Wurst vom Brot zu klauen.

6. Die Augen deiner Katze sind besser als deine

Katzen haben nicht nur besonders schöne Augen, sie können auch deutlich besser sehen als wir Menschen. Während ein Mensch die Welt aus einem 180-Grad-Blickwinkel betrachtet, haben Katzen ein Gesichtsfeld von etwa 200 Grad.

Gleichzeitig sind sie aber auch empfindlicher gegenüber schlechten Lichtverhältnissen. Katzen können in der Dämmerung nicht so gut sehen, haben dafür aber eine ausgezeichnete Nachtsicht.

7. Sie hört auch besser als Du

Katzen können Töne von bis zu 64 kHz hören, das sind 1,6 Oktaven mehr als beim Menschen. Damit können Katzen sogar besser hören als Hunde. Ihre Ohren befinden sich direkt über ihren ausgezeichneten Augen.

Nur wenn sich Töne am unteren Ende der Skala befinden, haben Menschen und Katzen ähnliche Hörfähigkeiten. Höhere Töne nimmt der Mensch nicht wahr, eine Katze hingegen schon.

8. Die Nase einer Katze ist vergleichbar mit dem menschlichen Fingerabdruck

Vergleichbar mit einem Fingerabdruck erscheinen die Grate auf der Nase von Katzen in Strudeln, Streifen und in jedem erdenklichen Muster. Wie der Fingerabdruck eines Menschen sind die Nasenabdrücke jeder Katze einzigartig.

Wenn Du mehrere Katzen hast und herausfinden möchtest, welche von ihnen dein Wasserglas vom Tisch gestoßen hat, könntest Du also theoretisch mit etwas Talkumpulver dem Übeltäter auf die Spur kommen – vorausgesetzt, das Glas ist nicht in tausend Teile zerbrochen.

9. In Deutschland leben mehr Hunde als Katzen

Während nur etwa 9,4 Millionen Hunde in deutschen Haushalten leben, kommen Katzen auf stolze 14,8 Millionen gehaltene Tiere. Im Gegensatz zu Hunden werden Katzen deutlich häufiger zu zweit oder zu dritt gehalten.

10. Das Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen vermindert sich durch das Halten einer Katze

Amerikanische Wissenschaftler haben eine 10 Jahre dauernde Studie durchgeführt in der festgestellt wurde, dass das Halten einer Katze das Risiko eines Herzinfarkts um etwa ein Drittel senken kann.

Die Studie umfasste mehr als 4.000 Amerikaner im Alter von 30 bis 75 Jahren. Etwas mehr als die Hälfte dieser Menschen hielt eine oder mehrere Katzen. Haustiere reduzieren Stress und sie machen viel mehr Freude, als Medikamente einzunehmen oder sich schweren Operationen zu unterziehen.

Diesen Beitrag auf Pinterest merken:

11. Die meisten Katzen vertragen keine Milch

Fast jeder kennt das Bild der süßen Katze, die genüsslich an einem Schälchen Milch schlabbert. Doch dieses Bild verrät längst nicht die ganze Geschichte. Es ist gut möglich, dass deine Katze Milch mag, doch die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Wahrheit laktoseintolerant, ist hoch.

Wenn Kätzchen (und auch menschliche Babys) geboren werden, haben sie reichlich Lactase im Magen. Dieses Enzym spaltet den Milchzucker und ist für die Verdauung der Milch verantwortlich. Wenn Katzen (und Menschen) wachsen, produzieren sie weniger Laktase.

Der unangenehme Nebeneffekt, wenn sie weiterhin mehr als nur ab und an Milch bekommen: Durchfall.

12. Katzen haben fünf Zehen an den Vorderpfoten und vier an den Hinterpfoten

Während Menschen zehn Zehen und zehn Finger haben, haben Katzen insgesamt nur 18 Zehen an den Pfoten. Jede Vorderpfote hat fünf Zehen, die Hinterpfoten haben jeweils nur vier.

Diese Regel gilt jedoch nicht für jedes Kätzchen: Es ist kommt vor, dass Katzen zusätzliche Zehen haben. Solche Katzen werden von Veterinärmedizinern als Polydactyl-Katzen bezeichnet.

Eine Katze mit dem Namen „Paws“ hält aktuell übrigens den Weltrekord, was die Anzahl der Zehen bei Katzen angeht: Sie hat satte 28 Zehen mit drei zusätzlichen an jeder Vorderpfote und einem zusätzlichen Zeh an jeder Hinterpfote.

13. Katzen benutzen ihre Schnurrhaare für die räumliche Wahrnehmung

Die Schnurrhaare von Katzen sind oft besonders süß, sie erfüllen aber gleichzeitig einen praktischen Nutzen. Die Tasthaare wachsen rund um die Schnauze und an den Augenbrauen einer Katze. Sie werden verwendet, um die genaue Position und Größe eines Objekts zu ermitteln.

Besonders hilfreich sind sie, wenn sich eine Katze in der Dunkelheit bewegt oder versucht, sich an etwas heranzupirschen.

14. Katzen wurden schon im alten Ägypten verehrt – daran hat sich bis heute nicht viel geändert

Es ist nicht verwunderlich, dass Katzen auch heute noch die Tendenz haben den Haushalt, in welchem sie leben, zu dominieren! Schon im alten Ägypten ließen Katzen sich wie Götter verehren. Gleichzeitig waren die Ägypter davon überzeugt, dass viele ihrer Götter die Gestalt von Katzen hätten.

Die Vorfahren heutiger Katzen blicken auf eine lange Ahnenreihe zurück und waren ursprünglich im nördlichen Afrika zuhause. Heute haben Katzen die Welt erobert und es gibt keinen Kontinent, auf dem sie nicht zuhause sind.

 

 

ERHALTE TÄGLICH BEITRÄGE WIE DIESEN, FOLGE UNS AUF FACEBOOK:

Like uns bei Facebook

* Durch Klick auf diesen Button wird eine Verbindung zu Facebook hergestellt, um die Anzahl der bisherigen Likes zu laden.

Auch interessant: