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Katzensprache lernen: 17 Basics, die man kennen muss!

Katzen teilen sich ihrer Umwelt mit, genau wie wir Menschen – wobei, fast genau so, denn natürlich gibt es Unterschiede. Wer die Katzensprache lernen, beziehungsweise verstehen will, muss die verschiedenen Laute und Verhaltensweisen der Tiere richtig einordnen können. Die 17 wichtigsten Kommunikationsmittel und ihre Bedeutung.

 

Katzen verfügen Tierexperten zufolge über eine riesige Vielfalt von Lauten, welche die Zahl 100 übersteigen soll. Die meisten davon setzen Katzen nur in der Kommunikation mit Artgenossen ein.

Doch es gibt auch solche Laute und Verhaltensweisen, welche die Tiere exklusiv im Zusammensein mit Menschen verwenden.

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Dazu gehört zum Beispiel der klassische Miau-Laut: Katzen kommunizieren untereinander nicht auf diese Weise. Das Miauen ist allein uns Menschen vorbehalten. Eine Theorie besagt, dass Katzen damit in Wahrheit das Schreien von Menschenbabys nachahmen. Es gibt sogar eine Theorie die besagt, dass Katzen im Zusammensein mit ihren ganz speziellen Menschen eine eigene Art der Kommunikation entwickeln würden.

Schnatterenten und wortkarge Samtpfoten: Beides ist normal

Wann und wie oft Katzen „sprechen“, das ist individuell verschieden. Manche sind eher stille Zeitgenossen, andere regelrechte Plaudertaschen. Abhängig ist das oft auch davon, ob sie mit einem Artgenossen zusammen oder alleine leben.

Trotz der Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten lassen sich einige Grundbegriffe ermitteln und deuten, welche die meisten Katzen zum kommunizieren verwenden.

 

Miauen und Co. – Die 9 wichtigsten verbalen, sprachlichen Formen der Kommunikation:

katzensprache lernen

Miauen

Warum miauen Katzen? Genau genommen tun sie es aus den verschiedensten Gründen. Sofern das Maunzen einen eher hellen Ton hat, gilt es meist der Begrüßung ihrer Menschen. Mit einem eher dunkel gefärbten Miauen wollen Katzen meist etwas fordern – zum Beispiel Aufmerksamkeit oder ihr Futter.

Fauchen

Ein eindeutiges Warnsignal! Eine Katze will damit in etwa ausdrücken: „Du bist bis hierher gekommen, gehst du weiter, werde ich dir zeigen, was in mir steckt!“

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Knurren

Stellt eine Steigerung des Fauchens dar und ist als allerletzte Warnung zu verstehen. Es soll jedoch auch Katzen geben, die während des Fressens knurren. Damit wollen sie ausdrücken, dass sie unter keinen Umständen gestört werden wollen – oder zeigen werden, dass Zuschauerschaft und Mitesser absolut unerwünscht sind.

„Hallo Mensch, toll das du zurück bist“

Wenn du eine oder mehrere Katzen hältst, dann kennst du diesen Ruf ganz bestimmt. Wenn du nach Hause kommst und deine Katze zart miaut, dann möchte sie mit dir in Kontakt treten. Je höher die Frequenz dieses Miau-Lautes ist, umso stärker ist ihr Bedürfnis nach Austausch.

„Schau, ich habe Beute gemacht!“

Wenn deine Katze Freigängerin ist, dann wird dir dieser Laut bekannt vorkommen. Die Tonhöhe entscheidet darüber, ob die Katze die Jagdtrophäe für sich alleine behalten will, oder mit dir teilen möchte. Bringt dir eine Katze eine Maus oder einen Vogel nach Hause, so kannst du dich glücklich schätzen: Es ist ein Zeichen größter Zuneigung und Liebe! Katzenexperten sagen, dass dieses Verhalten häufig bei Katern vorkommt, wenn eine Frau im Haus schwanger ist.

„Ich habe Hunger, füttere mich“ oder auch: „Öffne mir die Tür! Sofort!“

Hierbei handelt es sich definitiv um einen sehr fordernden und durchdringenden Laut, welcher von der Katze konsequent und so lange wiederholt wird, bis ihr Wille geschieht. Bei zierlicheren Katzen ist es oft eher ein fragender, als ein fordernder Laut.

Schnattern

Klassische Situation: Katze sitzt auf dem Fensterbrett und beobachtet draußen einen Vogel, an den sie aber aufgrund des geschlossenen Fensters aber partout nicht herankommt. Das führt zu großer Aufregung, die sich durch ein eigentümliches Schnatter-Geräusch Luft macht, welches man am ehesten wohl einer Ente zuschreiben könnte. Bei eher schüchternen Katzen kann es vorkommen, dass das Schnattern eher lautlos ist und man lediglich die Maulbewegung des Tieres wahrnimmt.

Katzenjodeln

Hast du schon einmal eine Katze jodeln gehört? Zu hören ist es zum Beispiel, wenn zwei fremde Katzen (meist männliche Tiere) sich zufällig treffen und spontan so gar nicht riechen können. Es klingt dann ein bisschen so, als ob sich zwei Kleinkinder miteinander unterhalten. Von Verhaltensforschern wird dieser Laut auch als Paarungs- und Kampfgesang gedeutet. Er kommt am ehesten bei Katern vor, doch in der Paarungszeit nutzen ihn auch die Weibchen.

„Hör‘ mir zu, ich erzähl‘ dir jetzt eine Geschichte“

Manche Katzen lieben es, ausgiebig zu Plaudern. Wenn du zum Beispiel gerade auf dem Sofa sitzt und plötzlich deine Katze auftaucht, dir einen durchdringenden Blick zuwirft und dabei aufgeregt und wiederholt maunzt, so möchte sie dir etwas erzählen. Was das genau ist, muss leider ihr Geheimnis bleiben.

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Katzensprache lernen – Die 8 wichtigsten nonverbalen, nichtsprachlichen Arten der Kommunikation:

katze pinkelt überall hin

MIT DEN AUGEN

Zwinkern

Hat dir deine Katze schon einmal zugezwinkert? Dann darfst du dich glücklich schätzen, denn es ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sie dich sehr gern hat! Wenn eine Katze dich anzwinkert, ist sie dir wohlgesonnen. Dieses Verhalten ist mit dem menschlichen Lächeln gleichzusetzen.

Nimm‘ dich in Acht vor geweiteten Pupillen…

…denn sie bedeuten nichts Gutes! Die Pupillen von Katzen weiten sich, wenn unmittelbar ein Angriff ihrerseits bevorsteht. Es ist ein Zeichen dafür, dass nun verstärkt Adrenalin in ihren Adern fließt. Nimm dich in Acht, wenn sich die Augen deiner Katze von jetzt auf gleich schwarz färben.

 

MIT DEM KÖRPER

Um die Beine streichen

Ein Zeichen der Begrüßung, das jedoch auch bedeuten kann: „Hey, sieh‘ her! Ich bin anschmiegsam, denn ich habe Hunger. Los, gib‘ mir Futter!“

Die Katzenmassage…

… ist das Gegenteil der geweiteten Augen und ein Überbleibsel aus der Kindheit. Wenn dich deine Katze beim Streicheln wohlig zu „treteln“ beginnt, ist das ein Zeichen dafür, dass sie sich gerade absolut wohlfühlt. Als deine Katze noch klein war, hat sie das Treteln dazu genutzt, um die Milchdrüsen ihrer Mama zu aktivieren. Auf bloßer Haut kann das Treteln uns Menschen manchmal ganz schön weh tun. Dafür dürfen wir den Tieren nicht böse sein, denn sie können dieses Verhalten nicht wirklich kontrollieren.

„Köpfeln“ und Stupser mit der Nase verteilen

Deine Katze möchte dir in solchen Augenblicken sagen: „Ich mag dich wirklich, wir beide gehören zusammen“. Es ist ein intimer Vertrauensbeweis, wenn Katzen dieses Verhalten einem Menschen gegenüber zeigen.

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MIT DEM KATZENSCHWANZ

Schwanzspitze zeigt Richtung Kopf der Katze

Klares Signal, welches bedeutet: „Los Mensch! Folge mir!“ (zum Beispiel zu meinem Futternapf)

Peitschen

Wenn Katzen mit dem Schwanz wie wild hin und her peitschen, ist da ein Ausdruck höchster Erregung. Manche Katzen machen sich so auf einen Angriff bereit, das Peitschen kann aber auch „nur“ ein Zeichen der Verärgerung sein.

Schwanz wird in leichter S-Form gehalten

Hierbei handelt es sich um einen Ausdruck von Freude, zum Beispiel zur Begrüßung. Ist der Schwanz in S-Form, ist die Katze entspannt.

 

Via Katzenfluestern Blog

Weiterlesen: Häufig unerkannt: Anzeichen für Depressionen bei Katzen

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