Katzen im Sommer: 7 coole Tricks, die an heißen Tagen für Abkühlung sorgen

Deiner Katze macht die Hitze im Sommer zu schaffen? Mit den folgenden Tipps und Tricks übersteht deine Fellnase auch höhere Temperaturen ganz lässig!

Sind hohe Temperaturen eigentlich ein Problem für Katzen? Immerhin stammen die Vorfahren unserer Miezekatzen aus der Wüste und sollten demnach auch Temperaturen jenseits der 40 °C Grad locker wegstecken können!

Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus: Klettert das Thermometer für mehrere Tage auf über 30 °C Grad, fühlen sich auch viele Hauskatzen sichtlich schlapp.

Genau wie wir Menschen sind auch Katzen im Sommer schneller erschöpft. Wirklich gefährlich wird Hitze für Katzen ab Temperaturen um 50 °C Grad. Die Tiere beginnen dann zu hecheln, was ein Warnzeichen für ein erhöhtes Stresslevel ist.

Katzen können dieses Verhalten aber auch schon bei niedrigeren Temperaturen zeigen. Als Halter sollte man darum an besonders warmen Tagen Vorkehrungen treffen, um dem Stubentiger Abkühlung zu verschaffen und eine Überhitzung zu vermeiden.

7 Tricks, mit denen Du einer Katze sofort Abkühlung verschaffen kannst

Was mögen Katzen? Weil diese Frage gar nicht so leicht zu beantworten ist, stellen wir euch mehrere Möglichkeiten vor, die Katzen bei großer Hitze im Sommer Erleichterung bringen können. Am besten probiert ihr einfach selbst aus, was bei eurem Stubentiger am besten ankommt!

1. Eiswürfel jagen

Was gibt es schöneres, als ein kühles Eis im Sommer? Vermutlich wenig, doch Milch- und Speiseeis sind für unsere Katzen leider weniger geeignet. Eiswürfel in einer Schale mit Wasser erfüllen ihren Zweck jedoch mindestens genau so gut. Besonders geeignet ist dieser Trick für aktive Stubentiger.

Und so geht’s: Eine Eiswürfelform mit Wasser füllen und für mindestens fünf Stunden in das Gefrierfach geben. Die gefrorenen Würfel dann in eine große Schale mit Wasser füllen und der hitzegeplagten Mieze präsentieren.

Die an der Oberfläche schwimmenden Würfel wecken das Interesse der Katze und sorgen dafür, dass das Tier mit den Pfötchen danach zu angeln beginnt – eine Abkühlung, die mehr Spaß bringt, gibt es kaum!

2. Einfach mal cool chillen!

Falls deine Katze eher weniger aktiv ist, eignet sich der folgende Trick vielleicht besser, um ihr das Dasein im Sommer zu erleichtern: Kühlakkus, so wie man sie zum Kühlen von Speisen und Getränken in mobilen Kühltaschen verwendet, bieten auch Katzen eine erholsame Erfrischung.

Die gefrorenen Akkus werden ganz einfach an einem Ort platziert, an dem die Katze auch sonst gerne liegt. Um die empfindsamen Pfötchen vor Frostschäden zu schützen, sollten die Akkus mit einem Handtuch, oder einem ähnlichen Stück Stoff, bedeckt werden.

3. Kühldecken für Haustiere – ohne Gefrierfach, ohne Strom

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Kühldecken sind eine geniale Erfindung: Sie geben gleichmäßige Kälte ab, funktionieren ohne Gefrierfach und sogar komplett ohne Strom! Kühldecken für Haustiere*enthalten ein spezielles Cooling-Gel, das erst bei Druck aktiviert wird, beziehungsweise sobald sich der Stubentiger darauf legt.

Vorteil: Die Decken können praktisch überall hin mitgenommen werden und helfen Haustieren ortsunabhängig dabei, ihre Körpertemperatur in der Hitze zu regulieren.

4. Katzeneis selber machen: So geht’s!

Gewöhnliches Speiseeis aus dem Supermarkt ist zwar für Katzen ungeeignet, doch anders sieht es mit selbstgemachtem Eis aus, das speziell für Katzen konzipiert wurde. Alles, was benötigt wird, hat sowieso fast jeder im Haus:

Eine flache Plastikverpackung, wie sie zum Beispiel für Frischkäse oder Nudelsalat verwendet wird, bildet die Basis. Gut gereinigt wird die Verpackung mit Wasser und einigen Lieblingsleckerlies der Katze befüllt und fest verschlossen.

Nach rund fünf Stunden im Gefrierfach sollte der Inhalt der Plastikform gleichmäßig gefroren sein und kann nun der Katze als gesunde Alternative zu Speiseeis präsentiert werden. Tipp: Hühnerbrühe, oder ein Löffel Magerquark, bringen Abwechslung ins Katzeneis und sind eine tolle Alternative zu reinem Leitungswasser.

5. So trinken Katzen im Sommer mehr Wasser

Viele Katzen trinken zu wenig! Besonders im Sommer kann das problematisch werden. Wie kann man die Tiere dazu bringen, mehr zu trinken? Wer Katzen hat, weiß: Oft trinken die Tiere gar nicht bevorzugt aus ihrem Wassernapf, sondern aus Gießkannen, Waschbecken, Duschwannen und was eben sonst noch als Alternative interessant erscheint.

Falls man selbst solch ein Tier hat, kann man sich diesen Umstand zu Nutze machen, indem man im Sommer ganz bewusst ein wenig Wasser im Waschbecken, oder in der Duschwanne, stehen lässt.


Weiterlesen: 7 Tipps, um eine Katze zum Trinken zu animieren


6. Der Trick mit dem feuchten Handtuch

Wer seine Katze bei großer Hitze mehrmals am Tag mit einem feuchten Handtuch abrubbelt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits sorgt die verdunstende Flüssigkeit für Abkühlung, andererseits nimmt die Katze beim Putzen ihres Fells auch mehr Wasser auf.

Unabhängig von hohen Temperaturen ist dieser Trick auch für ältere Katzen gut geeignet, denn vor allem Seniorkatzen neigen dazu, weniger zu trinken.

💡Wichtiger Hinweis
Ein feuchtes Handtuch bitte niemals auf einer Katze liegen lassen! Die Feuchtigkeit kann unter dem Tuch nicht richtig verdunsten und so zu einer Unterkühlung des Tieres führen, auch im Sommer.

7. Ice-Balls als cooles Highlight an besonders heißen Tagen

Deine Katze findet gewöhnliche Eiswürfel total langweilig? Versuche es stattdessen einmal mit einem Ice-Ball! Die Kugel aus gefrorenem Leitungswasser lässt sich ganz leicht selber herstellen: Einfach einen kleinen (oder größeren) Luftballon mit Wasser füllen und für mindestens fünf Stunden im Gefrierfach hart werden lassen.

Ist der Ballon vollständig gefroren, wird das Gummi entfernt und der eisige Ball in eine flache Schale, wie etwa eine Auflaufform, gegeben. Die Eiskugel ist nicht nur eine prima Gelegenheit für eine Abkühlung, sondern auch ein toller Spielspaß – besonders, wenn dabei mehrere Fellnasen mit von der Partie sind:

Katzen im Sommer: Das ist jetzt für Pflege und Haltung wichtig

Katzen putzen sich im Sommer verstärkt, doch der Grund hierfür ist nicht nur der Fellwechsel, der üblicherweise in diese Jahreszeit fällt: Gründliches Putzen sorgt außerdem für Abkühlung, indem der Speichel auf dem Pelz langsam verdunstet.

Um diesen Effekt zu begünstigen, empfiehlt es sich Katzen im Sommer mindestens einmal täglich gründlich zu bürsten. Bei Rassekatzen mit langen Haaren darf es auch zweimal täglich sein.

Zusätzlicher Effekt der Prozedur: Werden überschüssige Harre entfernt, kann sich Hitze darunter nicht so leicht stauen.

Futterreste nach dem Fressen: Im Sommer lieber entsorgen

Im Sommer geht es Katzen oft wie uns: Bei hohen Temperaturen haben wir einfach weniger Appetit! In den warmen Sommermonaten kann Katzenfeuchtfutter schneller verderben, als in der kalten Jahreszeit.

Normalerweise schützt Katzen ihr natürlicher Instinkt davor, verdorbenes Futter anzurühren, doch bei Wohnungskatzen, die ihren Haltern besonderes Vertrauen schenken, muss das nicht zwangsläufig der Fall sein: Sie sind an die Versorgung des Menschen gewöhnt und verlassen sich in vielerlei Hinsicht auf seine Entscheidungen.

Reste von Feuchtfutter sollten darum nach der Mahlzeit nicht im Napf zurückbleiben und stattdessen lieber entsorgt werden.

Bei Freigänger-Katzen auf Zeckenschutz achten!

Früher kamen Zecken vor allem im Süden vor, doch in den vergangenen Jahren haben sie sich auf den Weg in die nördlichen Bundesländer gemacht. Seitdem kommen Zecken von Mai bis September im gesamten Bundesgebiet vor.

Zeckenschutzmittel aus der Apotheke führen bei Katzen häufiger zu allergischen Reaktionen. Eine natürliche und wirksame Alternative bietet Kokosöl: Die darin enthaltene Laurinsäure hält Zecken fern und wird von Katzen in der Regel problemlos vertragen.


Weiterlesen: Kokosöl bei Katzen: Was es kann, wie es wirkt.


Schattige Plätzchen auf dem Balkon schaffen mit den richtigen Grünpflanzen

Viele beliebte Balkon- und Gartenpflanzen sind für Katzen giftig! Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher nur solche Pflanzen verwenden, die für die Tiere unbedenklich sind.

Dazu zählt allen voran die bei vielen Stubentigern äußerst beliebte Katzenminze. Um ihnen ein schattiges Plätzchen zu schaffen, sind die Pflanzen ideal! 

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Katzenminze* erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 150 cm hoch und ist darum als Schattenspender für Haustiere ideal. In der Blütezeit von Mai bis September entwickelt Katzenminze außerdem dekorative lilafarbene Blüten, die an Lavendel erinnern. Katzenminze ist damit gleichzeitig auch eine schöne Zierde für den Balkon.


Weiterlesen: Pflanzen für den Katzenhaushalt: Diese 12 Gewächse sind garantiert ungiftig Stubentiger.


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