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Katzen fotografieren: 10 Tipps, wie Du sofort bessere Fotos von deiner Katze machst

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Für die folgenden Tipps brauchst Du weder eine sündhaft teure Spiegelreflex Kamera, noch anderes Profi-Equipment. Du kannst die Tricks ganz einfach mit jeder Kamera anwenden und sofort bessere Fotos von deiner Katze machen (auch mit dem Smartphone!)

Haustiere und insbesondere Katzen zu fotografieren ist oft eine Kunst für sich. Wer einige Dinge berherzigt stellt jedoch schnell fest: So schwer ist das alles gar nicht. Ansprechende Fotoaufnahmen von Stubentigern gelingen definitiv nicht nur eingefleischten Profi-Fotografen. Mit den nachfolgenden Tipps bist Du gut ausgerüstet für deine nächste Katzen-Foto-Session.

1. Wende die Drittel-Regel an

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Bei der so genannten Drittel-Regel wird ein Bild gedanklich in neun Teile geschnitten. Zwei waagerechte und zwei senkrechte Linien lassen neun Teile entstehen, die allesamt gleich groß sind. Um ein harmonisches Bild zu erzeugen, wird das Hauptaugenmerk des zu fotografierende Motivs bewusst auf einer der Linienkreuzungen platziert.

Viele Smartphone Kameras verfügen übrigens von Haus aus über eine Funktion, die auf dem Display ein solches Gitternetz erscheinen lässt. Solltest Du diese in deinen Kameraeinstellungen nicht finden, kannst du die kostenlose Kamera-App Open Camera verwenden (für Android und I-Phone verfügbar).

2. Nutze das verfügbare Tageslicht

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Licht lässt Fotos lebendig wirken! Achte darum immer darauf, dass Du deine Katze niemals im so genannten Gegenlicht fotografierst. Gegenlicht entsteht, wenn Du zum Beispiel in Richtung eines Fensters, also gegen das Licht, fotografierst. Nimm deine Fotos stattdessen mit dem Rücken zum Fenster auf beziehungsweise stelle dich leicht seitlich zu einem Fenster, um durch deinen Körper keinen allzu großen Schatten auf das Motiv zu werfen.

Schaut die Katze dabei genau Richtung Fenster, hat sie später in der Aufnahme einen weißen Punkt in den Pupillen. Dieser Effekt ist auch bei Porträt-Fotografen sehr beliebt.

Probiere einmal bewusst auf diese Weise aus, Fotos von deiner Katze zu schießen. Du wirst erstaunt sein, um wie viel kräftiger dieser einfache Trick deine Aufnahmen wirken lässt!

3. Blitzlicht unbedingt vermeiden!

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Haustiere sollte man niemals mit direktem Blitzlicht fotografieren! Vor allem Katzen kann das grelle Licht sehr stören. Als Konsequenz wird sich die Katze beim Auslösen des Blitzlichts einfach wegdrehen, so dass ohnehin keine vernünftige Aufnahme mehr von ihr gelingt.

Blitzlicht hat auch den Nachteil, dass es Fotoaufnahmen sehr schnell unnatürlich erscheinen lässt. Darum: Nutze wenn möglich immer das natürlich vorhandene Licht, am besten in der Nähe eines Fensters.

 

4. Lege den Fokus auf die Augen der Katze

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Wenn wir ein Bild von einem Menschen oder einem Tier betrachten, sind die Augen in der Regel das Erste, was unseren Blick auf sich zieht. Entscheidend ist, dass vor allem eines der beiden Augen scharf ist. Sitzt oder liegt die Katze leicht seitlich, wird es unter Umständen schwierig, beide Augen gleich scharf zu stellen. Das ist in der Regel nur dann möglich, wenn die Katze den Fotografen direkt anblickt.

 

5. Gib deinem Motiv einen Rahmen

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Fotos wirken besonders ansprechend, wenn das Hauptmotiv mit Hilfe von anderen Gegenständen im Raum eingerahmt wird. Wenn Du deine Katze fotografieren möchtest, können zum Beispiel Decken oder Kissen auf dem Sofa einen solchen Rahmen bilden. Soll die Katze auf der Fensterbank fotografiert werden, eignen sich auch Zimmerpflanzen oder andere Dekorationen gut als Rahmen.

 

6. Auf Kontraste achten

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Deine Katze ist schwarz? Dann sollte die bevorzugte Farbe deines Hintergrunds nicht zu dunkel sein, weil sich das Motiv dann nicht genügend abhebt. Wählst du stattdessen einen farbigen Hintergrund, wird deine Katze gut in Szene gesetzt.

Bei roten Katzen und Laminatfußböden besteht oft ein ähnliches Problem. Für die meisten Katzen ist darum ein heller Hintergrund die beste Wahl.

 

8. Beim Fotografieren auf die Knie gehen

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Die schönsten Tieraufnahmen gelingen meist dann, wenn man sich als Fotograf selbst auf Augenhöhe mit seinem Motiv begibt. Auf diese Weise zeigst Du, aus welcher Perspektive deine Katze die Welt wahrnimmt.

Fotografierst du hingegen im Stehen, kann schnell ein verkleinernder Effekt entstehen. Du nimmst dann mehr vom Boden und der Umgebung auf, als von deinem eigentlichen Motiv. Eine Ausnahme ist es, wenn deine Katze sich selbst auf einer erhöhten Position, wie etwa auf einer Fensterbank oder einem Kratzbaum befindet.

 

9. Katze während sie gähnt fotografieren

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Erstaunlich viele Menschen wünschen sich ihre Katze einmal in dem Augenblick mit der Kamera zu erwischen, wenn sie gerade lauthals gähnt. Leider gähnen Katzen aber nicht den ganzen Tag über und meist ist gerade dann keine Kamera zur Hand, wenn sie es tun. Doch es gibt einen einfachen Trick, wie sich die Chance auf ein beliebtes Gähn-Foto erhöhen lässt.

Wer den Tagesrhythmus seines Stubentigers kennt, sollte die Zeit nach dem Aufwachen abpassen. In den ersten 10 Minuten nach dem Erwachen einer Katze ist die Chance auf einen genüßlichen Gähner am größten.

 

10. Mit diesem Trick blickt eine Katze direkt in deine Kamera

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Der vielleicht wichtigste Trick zum Fotografieren von Katzen kommt zum Schluss. Wenn Du möchtest, dass deine Katze während einer Fotosession direkt in deine Kamera blickt, musst Du in der Regel ein wenig nachhelfen, damit das zuverlässig geschieht. Am besten gelingt der Trick, wenn Du jemanden als Assistenten einspannen kannst, der deine Katze mit ihrem Lieblingsspielzeug beschäftigt.

Liegt die Aufmerksamkeit der Katze auf dem Spielzeug, positionierst du dich ihr gegenüber. Damit sie nun in deine Linse blickt, muss das Spielzeug ruckartig in Richtung deiner Kamera bewegt werden und dort nach Möglichkeit kurz verweilen. In diesem meist sehr kurzen Zeitfenster hast du die Chance auf ein richtig gutes Portraitbild deiner Katze.

Besonders zuverlässig gelingt dieser Trick mit einem Spielzeug, das an einem Stab befestigt ist. Der Vorteil ist, dass sich das Spielzeug mit Hilfe des Stabs exakt in Höhe der Kameralinse positionieren lässt.

 

In dem folgenden Video zeigt die Tierfotografin Rachel Hale McKenna, wie der Trick umgesetzt wird:

 

Weiterlesen: Eine Fotografin setzt Katzen mit Behinderung in Szene. Das Ergebnis ist wunderschön!

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