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Katze von Unbekannten vergiftet? Diese 4 Tipps von Tierrechtaktivisten helfen!

katze vergiftet

Blutiger Auswurf neben dem toten Tier ist oft das einzige Indiz, das auf eine vergiftete Katze hindeutet. Zwei aktuelle Fälle in Bayern hat die Tierschutzorganisation ‚Peta‘ jetzt zum Anlass genommen, sowohl eine Belohnung zur Ergreifung des Täters auszuloben, als auch einen Leitfaden für Katzenhalter herauszugeben. Dieser erklärt was zu tun ist, falls der Verdacht auf eine Vergiftung durch Tierquäler besteht.

Am Ostersonntag fanden die Besitzer ihre Tiere leblos auf ihrem Grundstück vor. „Nicht mal im eigenen Garten sind Katzen noch sicher“, lautet ein empörter Kommentar dazu unter dem Beitrag der örtlichen Tageszeitung auf Facebook, der Augburger Allgemeinen. Weil sich neben den Tieren blutiger Auswurf befand, ist von einer Vergiftung auszugehen. Die Tierrechtaktivisten von ‚Peta‘ haben 1.000 Euro Belohnung zur Ergreifung des Täters ausgesetzt:

„Derartige Täter zu überführen ist oft schwierig, da sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Deshalb kann es in solchen Fällen auf den noch so unwichtig erscheinenden Hinweis ankommen. Mit unserer Belohnungsauslobung wollen wir die Arbeit der Polizei unterstützen.“

heißt es dazu in einer Stellungnahme von ‚Peta‘. Der Täter solle sich darüber im klaren sein, dass derartige Köder nicht nur für Haustiere, sondern auch für Kinder eine Gefahr darstellen.

Um Katzenhalter nachhalitg für das Thema zu sensibilisieren, haben die Tierschützer einen Leitfaden herausgegeben. Er klärt Katzenhalter darüber auf, was zu tun ist, wenn der Verdacht auf eine Vergiftung besteht.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat! Entsprechend Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes kann das Vergehen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Experten gehen zudem davon aus, dass die meisten Tierquäler es nicht bei Gewalttaten gegen Tiere belassen.

 

4 Tipps für Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Verdacht auf eine Vergiftung bei Katzen

1. Katze in die stabile Seitenlage bringen

Besteht der akute Verdacht auf eine Vergiftung, sollte eine Katze umgehend in die stabile Seitenlage gebracht werden. So ist sichergestellt, dass sie sich erbrechen kann und gleichzeitig an dem Erbrochenen nicht erstickt. Dazu legt man sie auf die rechte Seite und streckt ihren Hals durch. Auf diese Weise wird die Atmung erleichtert. Wenn möglich, sollte die Katze bei dem Vorgang zusätzlich warm gehalten werden.

2. Atemwege freihalten

Die Atemwege müssen frei von Erbrochenem und von Schleim gehalten werden. Die Zunge muss unbedingt herausgezogen werden, weil das Tier sonst an ihr ersticken kann.

3. Probe des Erbrochenen sicherstellen

Auch wenn die Aufregung groß ist: Beim Verdacht auf eine Vergiftung ist es wichtig, eine Probe des Erbrochenen sicherzustellen (falls vorhanden). Diese kann dem Tierarzt und später möglicherweise auch der Polizei hilfreich sein, eine gezielte Vergiftung zu ermitteln.

Auf diese Weise können auch andere Katzenhalter rechtzeitig vor einem Tierquäler in der näheren Umgebung durch die örtliche Presse oder öffentliche Aushänge und Aufrufe in sozialen Medien gewarnt werden. Häufig wird in solchen Fällen die Ergreifung des Täters auch durch das Aussetzen einer Belohnung unterstützt.

4. Umgehend einen Tierarzt aufsuchen

Sowohl das Tier, als auch die Probe des Erbrochenen, sollten umgehend zu einem Tierarzt gebracht werden. Bei einer Vergiftung ist es extrem wichtig, dass sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Jede Minute zählt! Falls tatsächlich eine Vergiftung vorliegt, besteht akute Lebensgefahr! Üblicherweise sterben vergiftete Katzen an inneren Blutungen. Das bedeutet einen qualvollen Tod.

 

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