Katze oder Hund? 15 Gründe, weshalb Katzen die besseren Haustiere sind

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Wer sich einen vierbeinigen Gefährten zulegen möchte, wird vor die Wahl gestellt: Katze oder Hund? Neben persönlichen Vorlieben gibt es viele Faktoren, die eher für das Halten einer Katze sprechen. Welche das genau sind, erfahrt ihr in diesem Artikel.

1. Katzen sind intelligenter als Hunde

Hunde können verunglückte Menschen finden, sie können Drogen aufspüren und blinden Menschen durch die Welt helfen. Um diese Fähigkeiten zu entwickeln, brauchen Hunde jedoch jahrelange Anleitung durch den Menschen.

Katzen hingegen lassen sich nicht so leicht erziehen. Sie haben ihren eigenen Willen und ihre Menschen oft komplett in der Hand. Man könnte auch fragen: Wer erzieht hier eigentlich wen?

2. Katzen sind beliebter als Hunde

In Deutschland leben rund 15 Millionen Hauskatzen, aber nur etwa 12 Millionen Hunde.

3. Katzen sind günstiger in der Haltung

Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbund summieren sich die Ausgaben für einen Hund auf mindestens 1.300 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind neben Kosten für Futter auch die Hundesteuer.

Eine Katze hingegen kostet jährlich hingegen nur etwa 500 Euro. Die Kosten für den Tierarzt kommen natürlich zusätzlich hinzu und können sowohl bei Hunden als auch bei Katzen stark variieren.

Gegen unvorhergesehene Tierarztkosten schützt einen Tierkrankenversicherung. Ob sich diese für dich lohnt, kannst Du mit Hilfe dieses Artikels herausfinden: Krankenversicherung für Katzen, sinnvoll oder überflüssig? Wir haben Katzenhalter zu ihren Erfahrungen befragt.

4. Katzen kümmern sich selbst um ihre Körperpflege

Reinlichkeit ist für Katzen eine Selbstverständlichkeit! Die Tiere übernehmen ihre Körperpflege komplett selbst und sind damit sehr erfolgreich – sind Katzen im Haus, nehmen Besucher ihre Anwesenheit in der Regel gar nicht wahr.

(Voraussetzung: Die Katzentoilette ist sauber.)

5. Katzenfell stinkt nicht

Ein strenger Körpergeruch gehört zum Leben mit Hund dazu. Hundefell riecht irgendwie immer und natürlich besonders, wenn es nass wird. Eine regelmäßige Fellpflege kann da nur bedingt weiterhelfen.

Lediglich in puncto Mundgeruch liegen Hund und Katze einigermaßen gleich auf.

6. Katzenfell ist weicher als Hundefell

Hundefell ist oft rau und kratzig, während Katzen durch ihre Flauschigkeit überzeugen – ein guter Grund, seine Katze bei sich im Bett schlafen zu lassen!

Noch mehr Gründe die zeigen, dass es gut ist mit seiner Katze ein Bett zu teilen, liest Du hier: Weshalb Katzen so gerne im Bett schlafen und warum wir es erlauben sollten.

7. Katzen werden älter als Hunde

Die Lebenserwartung einer Katze liegt im Schnitt bei 16 Jahren. Hunde hingegen werden durchschnittlich nur zwischen 10 und 13 Jahre alt. Kleinere Hunde erreichen oft ein etwas höheres Alter, als ihre größeren Artgenossen.

Wie alt wäre deine Katze heute, wenn sie ein Mensch wäre? Mit dieser Tabelle findest Du es heraus: Katzenalter in Menschenjahre umrechnen: So alt ist deine Katze wirklich!

8. Katzenschnurren ist gesund

Das Schnurren einer Katze hat eine heilsame Wirkung, die sich sogar auf uns Menschen übertragen kann: Es lindert unter anderem Bauschmerzen, hilft bei Depressionen und kann Arthrose verringern.

Mehr zu diesem Thema liest Du in diesem Artikel: Die heilende Kraft des Schnurrens: 6 Leiden, die durch Katzen nachweislich heilen.

9. Katzen können Massagen geben

Das Treten mit den vorderen Pfötchen wird bei Katzen gemeinhin als Milchtritt bezeichnet. Als unsere Miezen noch Babys waren, haben sie mit dieser Technik den Milchfluss der Zitzen ihrer Mutter angeregt.

Die meisten Katzen erhalten sich diese Verhaltensweise bis in das Erwachsenenalter hinein. Bei Menschen, denen sie ihr vollstes Vertrauen schenken, kommt es manchmal ebenfalls zur Anwendung.

Du möchtest wissen, wie es um das Vertrauen deiner Katze zu dir bestellt ist? Dieser Artikel hilft dir, es herauszufinden: Macht deine Katze diese 5 Dinge, vertraut sie dir zu 100 Prozent.

10. Katzen sind die Königinnen des Internets!

Katzen regieren nicht nur die Wohnzimmer, sondern geben mittlerweile auch im Netz den Ton an. Auf YouTube werden Videos mit Katzen mit Abstand am häufigsten geklickt.

Seit 2016 gibt es sogar ein Video-Festival, das ausschließlich Internetfilmchen mit Cat Content feiert.

11. Katzen sind selbstständiger als Hunde

Katzen sind unabhängig und wissen es zu schätzen, wenn man ihnen auch mal ihre Ruhe lässt. Hunde hingegen müssen ständig bespaßt werden und können allein deshalb ganz schön anstrengend werden.

Auch alleine Gassigehen ist bei Hunden nicht drin. Sie müssen stets an der Leine geführt werden, während sich Katzen am liebsten alleine auf ihre Streifzüge begeben.

12. Katzen sind leise und unauffällig

Katzen sind in der Regel die Ruhe selbst. Das liegt nicht zuletzt wohl auch daran, dass Katzen bis zu 16 Stunden täglich schlafen. Darum müssen Katzenhalter allerdings auch einiges aufbieten, um ihre Tiere zum Spielen zu motivieren.

Für Hunde hingegen reicht ein einfacher Tennisball, um vollständig auszuflippen.

13. Katzen wissen was sie wollen und bekommen es meist auch

Wenn es um ihre Mahlzeiten geht, können allerdings auch Katzen ganz schön aufdrehen. Oft geschieht das ausgerechnet zu Tageszeiten, die uns Menschen in den Wahnsinn treiben können. Es gibt wohl kaum einen Katzenhalter, der noch nicht in den frühen Morgenstunden von seinem Liebling geweckt wurde, weil dieser wieder mal verhungert.

Dabei ist es gar nicht so schwer Katzen beizubringen, uns ausschlafen zu lassen. Wie genau das geht, erfährst Du in diesem Artikel: So bringst Du einer Katze schonend bei, dich morgens ausschlafen zu lassen.

14. Katzen beschützen dich vor gruseligen Eindringlingen

Katzen lieben es Spinnen und andere Kleintiere zu jagen! Wenn Du Spinnen und ähnliches Getier genau so hasst wie ich, dann weißt Du die Dienste einer aufgeweckten Katze sicher zu schätzen.

Bei einem Hund wartest Du eher vergeblich darauf, dass er dich vor diesen ungebetenen Gästen beschützt.

15. Katzen sind friedliebend

Oder hast Du schon mal von einer Kampfkatze gehört, die einen Menschen schwer verletzt hat?

Fazit

Letztendlich bleibt es natürlich eine Frage der persönlichen Vorlieben, ob man lieber mit einem Hund, oder mit einer Katze zusammenleben möchte.

Auch Hunde geben selbstverständlich tolle Gefährten ab, auch wenn sie in unserem Artikel vielleicht nicht ganz so gut weggekommen sind wie Katzen.

Tatsächlich können Hund und Katze auch problemlos gemeinsam gehalten werden. Was es braucht, damit sie sich verstehen, liest Du in dem folgenden Artikel: Katze und Hund gemeinsam halten: Auf diese 4 Faktoren kommt es laut Wissenschaftlern an.

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