Katze auf Insel „La Palma“ von Vulkanlava umschlossen: Kommt jetzt Hilfe aus der Luft?

Wacklige Luftaufnahmen einer Tierschutzorganisation auf der spanischen Insel La Palma haben dramatische Szenen eingefangen: Zu sehen ist eine Katze, die in einem leeren Auffangbecken wild hin und herläuft. Wenige Meter weiter fließt heiße Lava.

Eine Rettung der Katze per Hubschrauber sei aufgrund der starken Vulkanaktivität auf dem Gebiet der Gemeinde El Paso nach Angaben von Experten derzeit unmöglich.

Bereits am 19. September brach der Vulkan „Cumbre Vieja“ (Alter Berggipfel) im touristisch weniger beliebten Süden der Insel aus, zum ersten Mal seit 15 Jahren. Im Vorfeld wurden rund 6.000 Menschen evakuiert, mehr als 1.000 Gebäude fielen den Lavaströmen zum Opfer. Menschen kamen bisher nicht zu Schaden.

Nachdem die Tierschutzorganisation „Leales“ die Aufnahmen der einsamen Katze am brodelnden Vulkan im Internet veröffentlicht hatte und außerdem der Radiosender Antena 3 über den Fall berichtete, kommt nun neue Hoffnung zur Rettung des Tieres auf:

Es könnte möglich sein, die Katze aus der Luft per Drohne mit Nahrung zu versorgen – solange, bis sich der der Vulkan wieder beruhigt habe. Experten schätzen jedoch, dass das im schlimmsten Fall noch Monate dauern könnte.

Die Tierschutzorganisation hat unter dem Hashtag #rescategatodelvolcan (Rettet die Katze am Vulkan) auf Twitter dazu aufgerufen, das Schicksal der Katze am Vulkan viral zu machen. Bisher wurde der Beitrag 548 Mal geteilt. Die Verbreitung der Aufnahmen hat zu neuen Vermutungen geführt:

Twitter-User vermuten, dass sich möglicherweise sogar zwei Katzen in dem leeren Auffangbecken befinden könnten! Andere glauben, die Katze sei in Wahrheit ein Hund.

Was auch immer sich am Vulkan befindet: Über den Ausgang dieser Geschichte halten wir euch auf unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden.

Foto: Symbolfoto
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