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Ist Deine Katze schwanger? Anzeichen für eine Schwangerschaft bei Katzen

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Wohl kaum etwas ist niedlicher, als Katzenbabies. Von der Zeugung bis zur Geburt vergehen rund 6 Wochen. Dieser Beitrag zeigt Dir, woran Du merkst, dass Deine Katze schwanger ist, wie der Schwangerschaftsverlauf bei Katzen ist, worauf man währenddesen achten sollte und welche Komplikationen es geben kann.

Eine Wohnungskatze erreicht ein durchschnittliches Lebensalter von 15 Jahren. Ist sie unkastriert, kann sie in dieser Zeit theoretisch rund 30 Mal schwanger werden.

Katzen wird ein 7. Sinn nachgesagt. Sind sie in der Lage, eine Schwangerschaft bei ihrem Frauchen zu spüren? Lies‘ hier weiter, um mehr zu erfahren.

Wenn Deine Katze zum ersten Mal schwanger ist oder Du vermutest, dass es sie es sein könnte, dann findest Du im folgenden Antworten auf wichtige Fragen:

 

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Ab wann können Katzen schwanger werden?

Hauskatzen sind etwa ab dem 6. Monat geschlechtsreif. Einige Nachzügler erreichen ihre Fortpflanzungsfähigkeit erst mit dem 8. Monat. Manche Rassekatzen, wie etwa Burmesen, Abessinier oder Siamesen sind mitunter bereits ab dem 4. Monat zur Fortpflanzung in der Lage. British Shorthair und Perserkatzen hingegen sind oft erst ab dem 12. Lebensmonat zum ersten Mal rollig und damit in der Lage, schwanger zu werden.

Wer das genaue Alter einer Katze nicht kennt, kann sich an ihrem Körpergewicht orientieren: Als Faustregel gilt für Hauskatzen, dass sie ab einem Gewicht von 2,5 Kilogramm zur Paarung bereit sein dürften.

Wie merke ich, dass meine Katze schwanger ist?

Eindeutige Anzeichen für das Vorliegen einer Schwangerschaft gibt es bei Katzen erst recht spät. Das sicherste Anzeichen ist natürlich das Ausbleiben der Rolligkeit. Einige Katzenhalter beobachten Anfangssymptome, die denen von uns Menschen ähnlich sind: Morgendliche Übelkeit mit Erbrechen, oder Heißhunger auf bestimmte Dinge sind Phänomene, die Mensch und Katze gleichermaßen betreffen können.

Bei der Katze verändert sich mit dem Beginn einer Schwangerschaft außerdem die Farbe ihrer Zitzen. Von einem zarten Rosa färben sie sich zu einem kräftigeren Rot – es ist ein Zeichen dafür, dass dieses Körperteil nun stärker als sonst durchblutet wird.

Für ihre Menschen hat die Schwangerschaft einer Katze übrigens einen schönen Nebeneffekt: Die Tiere werden in dieser Zeit nämlich besonders anhänglich und anschmiegsam.

Der Schwangerschaftsverlauf bei Katzen

Ein Babybauch ist bei den meisten Katzen erst ab der 4. Woche zu erkennen. Ab diesem Zeitraum kann der Tierarzt dann auch bestimmen, wie viele Kitten es voraussichtlich geben wird. Das Gewicht einer Katze erhöht sich, bis zur Geburt der Kitten sind es 1 bis 2 Kilogramm. Die meisten Katzen haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis ab der 4. Schwangerschaftswoche.

Die Trächtigkeit dauert bei Katzen rund 9 Wochen, also rund 63 Tage. Irgendwann zwischen dem 60. und 70. Tag der Schwangerschaft kommen die Kitten voraussichtlich zur Welt.


Was sollte man beachten, wenn eine Katze schwanger ist?

Insbesondere Wohnungskatzen sind in ihrer Schwangerschaft auf die Unterstützung von uns Menschen angewiesen. Sie sollten nach Möglichkeit nicht über längere Zeiträume alleine sein. Von waghalsigen Sprüngen sollten Katzen in dieser Zeit abgehalten werden. Um dem erhöhten Bedarf an Nährstoffen in der Schwangerschaft gerecht zu werden, ist eine Futterumstellung durchaus eine sinnvolle Überlegung.

Auf hochwertiges Futter umstellen

Wenn Katzen trächtig sind oder ihre jungen Stillen müssen, haben sie einen erhöhten Bedarf an Kalorien und Proteinen. Es sollte also mindestens ein hochwertiges Futter in dieser Zeit gegeben werden, wie etwa das der Marken MjamMjam, Animonda oder Catz finefood. Wer alles richtig machen möchte, kann sogar auf ein spezielles Futter für trächtige und stillende Katzen zurückgreifen. Damit ist sichergestellt, dass eine Katze in dieser sensiblen Phase tatsächlich alle nötigen Nährstoffe erhält, die sie benötigt.

Damit sich der Magen der Katze allmählich an das neue Futter gewöhnt, sollte man schrittweise vorgehen. In den ersten sieben bis zehn Tage wird etwas von der neuen Futtersorte unter das Standardfutter gemischt. Die Menge wird solange erhöht, bis das alte Futter vollständig durch das neue getauscht ist. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass der Futterwechsel so stressfrei wie möglich abläuft.

Es übrigens nicht ungewöhnlich, wenn eine Katze während der Trächtigkeit und in der anschließenden Stillzeit beinahe doppelt so viel Futter möchte, wie sonst üblich. Um ihren Energiebedarf angemessen zu decken, sollte sie den ganzen Tag über Zugang zu Futter haben.

Möglichkeit für Rückzug und den anstehenden „Nestbau“ bieten

Ansonsten benötigen trächtige Katzen viel Ruhe und eine Möglichkeit, sich zurückziehen zu können. In den letzten beiden Wochen vor der Geburt wird die Katze außerdem damit beginnen wollen, für sich und ihre Kleinen ein Nest zu bauen. In der Wohnung kann man ihr mit einer Wurfbox für Katzen ein solches Nest bieten. Es hat den Vorteil, dass sich die Kitten jederzeit in einem eingehegten Bereich befinden, den die Mutterkatze gut kontrollieren kann.

Komplikationen während der Schwangerschaft bei Katzen

Katzen können sehr gut für sich sorgen und so kommt es glücklicherweise nur selten zu Komplikationen während der Schwangerschaft bei Katzen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Katze gerne und regelmäßig frisst. Appetitverlust in der Trächtigkeit ist ein Anlass, den Tierarzt aufzusuchen.

Kurz vor der Geburt werden Katzen unruhig und lecken sich nervös das Geschlechtsteil. Liegt die Geburt noch in weiter Ferne und zeigt eine Katze die geschilderten Symptome, so kann das ein Anzeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt. Das Gleiche gilt für Ausfluss aus dem Geschlechtsteil: Während der Geburt und kurz davor ist er normal, in der Schwangerschaft selbst aber nicht.

Video: So sieht es aus, wenn eine Katze Babys bekommt

Besonders schön ist es übrigens mitanzusehen, wie rührend Katzenpapa Fini sich während der Geburt seiner Kinder um Mama Skadi kümmert. Da sage noch mal einer, Kater wären raubeinige Gesellen 🙂

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