Happy Queerfamily? So süß ziehen Katze ‚Wolke‘ und ‚Clementine‘ ihren Nachwuchs gemeinsam groß!

Foto: Lindseyh911 (reddit)

Diese sieben Nachwuchs-Miezen haben zwei Mütter! Sicher und vertraut kuscheln die Kleinen zwischen ihren beiden Mamas. Wer hier zu wem gehört, ist selbst ihrem Frauchen nicht immer ganz klar. Ihren beiden frisch gebackenen Katzenmüttern scheint das aber ohnehin egal zu sein.

Co-Elternschaft nennt man es, wenn ein nicht-genetisch verwandtes Elternteil Erziehungsfunktionen für die Kinder eines anderen übernimmt. Dieses Phänomen gibt es nicht nur beim Menschen: Auch in der Natur ist es häufiger anzutreffen, als manche vielleicht glauben.

Mit zwei Müttern aufzuwachsen bringt nämlich viele Vorteile mit sich! Das zeigen die Katzen ‚Wolke‘ und ‚Clementine‘ gerade erfolgreich der Internetgemeinde, die ganz entzückt ist von den Aufnahmen der beiden liebevollen Katzenmütter und ihrem niedlichen Nachwuchs.

Welches Kitten zu welcher Mama gehört, kann sogar die Halterin der beiden Katzen oft nur schwer beurteilen. Möglich ist das nur anhand der aktuell noch unterschiedlichen Größen der Jungmiezen – Wolkes Nachwuchs ist gerade einmal zwei Wochen jung, Clementines bereits sechs:

„Die beiden Katzenmamas machen keinen Unterschied zwischen ihren Babys, alle liegen zusammen in einem Nest. Es wird einfach immer das Kätzchen gefüttert oder gepflegt, welches gerade am nächsten an einer der Mamas dran ist.“

Die Kätzchen schlafen gemeinsam mit ihren Mamas, sie fressen gemeinsam und spielen miteinander. Aufgrund ihres Alters sind Wolkes Kätzchen dabei allerdings noch etwas zurückhaltender, als die älteren Stiefgeschwister.

Rund 35.000 Up-Votes hat die Aufnahme der süßen Katzenfamilie auf Reddit erhalten, Tendenz steigend.

Co-Elternschaft bei Tieren: Was hat sich die Natur dabei gedacht?

In der Zeitschrift Newsweek erklärt die Verhaltensbiologin Sarah-Jane White, was Katzenmütter dazu treibt, eine enge Verbindung mit einer anderen Kätzin einzugehen:

„Katzen, die Co-Eltern sind, teilen sich normalerweise existenzielle Aufgaben wie das Putzen, Füttern und Schützen ihrer Kätzchen. Wir glauben, dass Co-Elternschaft sowohl für Eltern, als auch für Kätzchen viele Vorteile bietet, einschließlich einer größeren Überlebenschance.“

Von wildlebenden Katzen sei zum Beispiel bekannt, dass eine der Mütter auf die Jagd geht, während die andere den Nachwuchs hütet. Tierforscher konnten geteilte Elternschaft in der Vergangenheit bereits bei vielen hundert verschiedenen Tierarten beobachten, sogar artübergreifend.

Biologen stellt vor allem letzteres bislang noch vor Rätsel, geht die artübergreifende Versorgung von Nachwuchs doch über das bloße Überleben der eigenen Art hinaus. Vielleicht gilt das alte Sprichwort „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen“ nicht nur für Menschen, sondern auch für die Tierwelt!


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