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Hamburg erlaubt als erste Metropole gemeinsame Bestattung mit Haustieren

Als erste deutsche Metropole erlaubt die Hansestadt Hamburg die gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier. Schon jetzt sei die Nachfrage nach solchen Bestattungen riesig. Vor allem die Grünen freut das: Tiere gehörten genauso zur Familie, wie menschliche Angehörige.

In Hamburg können sich Haustierhalter demnächst gemeinsam mit ihrem Hund oder ihrer Katze beerdigen lassen. Das hat die hamburgische Bürgerschaft in dieser Woche beschlossen.

Schon in wenigen Wochen soll es demnach auf Hamburger Friedhöfen ganz legal möglich sein, sich zusammen mit einer Tierurne bestatten zu lassen.  Die Umweltpolitische Sprecherin der Partei Die Grünen, Ulrike Sparr, sagte dazu:

„Viele Menschen haben heute eine enge, emotionale Bindung zu ihren Hunden oder Katzen. Tiere gehören ganz selbstverständlich zur Familie. Die Bestattung in einem Gemeinschaftsgrab zu ermöglichen, ist darum nur konsequent.“

Es sei aus Gründen der Pietät jedoch eine Überlegung wert, spezielle Flächen für die Mensch-Tier-Bestattungen auszuweisen, da nicht jeder Mensch diese Vorstellung als richtig empfinden müsse.

 

Mensch-Tier-Bestattungen sind in einzelnen Gemeinden schon länger möglich

In einzelnen deutschen Städten besteht schon länger die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Bestattung mit dem geliebten Haustier, so etwa in der Kleinstadt Jena. Bisher sind sie aber eher eine Ausnahme. Der jetzt getroffene Beschluss ist also in keiner Weise bindend für andere Bundesländer.

Hier gilt nach wie vor, dass Haustierhalter ihre Tiere kremieren und anschließend die Asche mit Nachhause nehmen dürfen. Menschliche Asche hingegen muss offiziell auf einem Friedhof bestattet werden.

Foto: Andrew / Grave Cat / CC-BY-2.0

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