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Fotografin bringt Katzen mit „Flying Cats“ das Fliegen bei

flying cats fliegende katzen

Wenn Katzen die Bodenhaftung verlieren, dann ist das fast so ein interessantes Spektakel, wie ein Rakentstart. Das dachte sich wohl auch die Fotografin Julia Christe und hat das Ganze mehrfach und mit ganz unterschiedlichen Miezen auf Fotos gebannt. Das Ergebnis: Jede ihrer Aufnahmen ist zum Schreien komisch. Ein Verlag hat sich sogar entschlossen, ihre Foto-Serie nun als Buch herauszubringen. Angeschnallt und festgehalten, hier kommen die fliegenden Katzen „Flying Cats“.

Wer Katzen hat weiß, dass die lieben Stubentiger gerne mal zu gewagten Sprüngen ansetzen. Dass sie aber auch fliegen können, dürfte für viele Katzenhalter vollkommen neu sein. Wie ist es überhaupt möglich, Katzen in der Luft zu fotografieren, wie es der Fotografin und Kommunikationsdesignerin Julia Christe gelungen ist?

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Was gefährlich aussieht, entpuppt sich in Wahrheit als ganz harmlos. Das verrät die Fotografin über ihr Geheimnis:

„Einige, besonders die jungen und verspielten Katzen, sind gern einem Spielzeug hinterher gesprungen. Andere wiederum, besonders die, die „kameraerfahren“ sind, wurden auf dem Arm gehalten und aus ca. Hüfthöhe auf eine weiche Matte fallen gelassen.“

Abgedrückt hat die Fotografin immer dann, wenn die Miezen kurz vor dem Landeflug standen. Auf diese Weise kamen besonders humorvolle Motive zustande, die der Verlag Knesebeck im September in einem Bildband veröffentlich hat (Bildband hier bestellen).

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Wie zur Hölle kommt man auf die Idee, fliegende Katzen zu fotografieren?

Als Musen für ihr originelles Werk ‚Flying Cats‘ dienten der Fotografin selbstverständlich ihre eigenen Stubentiger ‚Socks‘, ‚Dreizehn‘ und ‚Max‘. Zuerst war Julia Christe allerdings auf den Hund gekommen: Ihr Bildband Flying Dogs ist ein echter Hit und wird insbesondere in den USA gerne von Hundefans verschenkt.

Dass sie auch eine Leidenschaft für Samtpfoten hegt, entdeckte die Fotografin eher per Zufall:

„Eigentlich bin ich ein überzeugter Hundemensch, aber dann fand ich auf unserem Hof einen Wurf ganz junger Kätzchen. Ihre Mutter war eine dieser sehr scheuen verwilderten Katzen – und so kommt es, dass wir auf unserem Hof nun drei zutrauliche Katzen haben. Die ganze Geschichte erzähle ich im Buch…“

Es waren mehrere Shootings nötig, um die Aufnahmen letztlich perfekt zu machen. Das ist verständlich, denn anders als Hunde hören die meisten Katzen nun einmal nicht auf Kommando. Doch vielleicht ist es gerade das, was diese Aufnahmen so interessant macht…

Dass letztlich alles zu 100 Prozent tierfreundlich und ohne jeden Zwang ablief, beweist übrigens auch das folgende „Making-Off“ Video:

 

Ihr nächstes Projekt hat die ambitionierte Fotografin derweil übrigens schon in Planung. Allzu viel soll noch nicht verraten werden, doch ein klein wenig dürfen wir das Geheimnis schon lüften: Es wird um das Leben auf dem Land gehen und vielleicht kommt dieses Mal ein Buch speziell für Kinder dabei heraus.

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Alle gezeigten Fotos unterliegen dem Urheberrecht von Julia Christe / © Knesebeck Verlag

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