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Ein Fotobuch für die Katze

Auf dem Smartphone tragen wir unzählige Katzenfotos mit uns herum und wenn wir tatsächlich mal in alten Alben stöbern, finden wir längst vergessene Lieblingsbilder. Die wenigsten Menschen sichern ihre Bilder regelmäßig auf einer Festplatte oder überragen sie an den Computer. Oft verlieren Katzenbesitzer ihre Bilder sogar ganz, weil das Handy kaputtgeht oder es ohne Sicherung weitergegeben und vom neuen Besitzer in den Urzustand zurücksetzt wird.

Ein eigenes Fotobuch motiviert uns nicht nur dazu, Hunderte von Bildern nach den besten zu durchforsten, sondern belohnt uns auch mit einem einzigartigen Album, das wir jederzeit entspannt durchblättern können. Eine gute Geschenkidee ist das Fotobuch allemal.

Im Internet existieren gleich mehrere Anbieter, die vom Hochladen bis zum fertigen Buch alles Schritt für Schritt möglich machen – und das ganz ohne großes Know-how. Einfach loslegen und machen heißt die Devise. Es klingt im ersten Moment viel komplizierter, als es wirklich ist, also: let’s go!

Die richtige Auswahl treffen

Die meiste Zeit wird auf die Auswahl der Bilder fallen – schließlich ist die Katze ein so begabtes Fotomodell, dass jede Menge Motive infrage kommen. Ein entspannter Regennachmittag ist ideal dafür, denn unter ein paar Stunden wird das sicherlich nichts.

Dabei empfiehlt es sich, auch gleich die richtige Reihenfolge festzulegen. Zum einen ergibt sich die Abfolge aus dem Datum des Fotos – quasi vom Katzenbaby bis zum aktuellen Tag; zum anderen könnten auch Themengebiete wie spielen, füttern, schlafen, schmusen zusammengefasst werden. Hier lassen wir einfach unserer Fantasie freien Lauf.

Das Layout

Die meisten Anbieter für Fotobücher haben schöne Muster im Portfolio. Wer sich vor dem Hochladen der Bilder durch die Möglichkeiten klickt, kann seine Favoriten speichern oder gleich das richtige Buch öffnen. Hier platzieren wir unsere Bilder einfach der Reihe nach in die Platzhalter – sortiert hatten wir sie ja schon.

Die besten Motive bekommen die größten Flächen – das ist ja klar. Die schönsten Momente verdienen eine eigene Seite, das wirkt großzügig und interessant. Auf der gegenüberliegenden Seite dürfen sich dafür gleich mehrere Bilder tummeln. Aber Vorsicht: Zu viele Motive in unterschiedlichen Farbstimmungen wirken schnell unruhig.

Entweder suchen wir Bilder mit ähnlichen Hintergründen oder lassen etwas mehr Freiraum zwischen ihnen. Um lange Freude an dem Buch zu haben, verzichten wir auf zu lebhafte Hintergründe. Erstens kommt der Star des Buches damit nicht richtig zur Geltung und zweitens mögen wir solche lauten Gestaltungselemente erfahrungsgemäß in ein bis zwei Jahren gar nicht mehr so gerne sehen.

Jetzt geht es ans Texten. Dabei fällt die fantasielose Aneinanderreihung von Name und Datum natürlich weg, immerhin soll es ein interessantes Buch werden und keine Abhandlung von Entwicklungsschritten. Kleine Anekdoten oder Informationen zum Spielzeug, den Schlafgewohnheiten oder zum Lieblingsfutter bringen eine individuelle Note in das Buch. Natürlich verzichten wir nicht völlig auf das Datum, eine kleine Unterzeile wirkt edel und vervollständigt die Seiten.

Nachdem wir das Buch am Computer fertiggestellt haben, wird es mit einem Klick bestellt und dann heißt es, auf den Postboten warten und derweil mit der Katze spielen. Oder kuscheln. Wer viele Bilder aussortieren musste, bestellt einfach schon das nächste Fotobuch.

Autor(in) Cat News

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