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Die besten Katzenrassen gegen Einsamkeit

 
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Während Zeit alleine zu verbringen etwas Positives sein kann und für das eigene Wohlbefinden wichtig ist, wirkt sich ein Leben in unfreiwilliger Isolation negativ auf die menschliche Psyche aus. Gerade in westlichen Ländern leiden immer mehr Menschen unter chronischer Einsamkeit und sehnen sich nach sozialem Kontakt. Eine Katze ersetzt zwar keinen Menschen, kann der betroffenen Person jedoch dabei helfen, eine liebevolle Beziehung aufzubauen, die auf Gegenseitigkeit beruht.

Unzählige wissenschaftliche Studien beweisen, dass die Verbindung zu einem Haustier einen therapeutischen Effekt hat und sogar Depressionen lindern kann. Katzen haben dabei zu Unrecht den Ruf der Unabhängigkeit und Ungebundenheit. Es gibt eine Reihe von Katzenrassen, die die menschliche Gesellschaft und Interaktion mehr schätzen als andere. Diese eignen sich also besonders für Menschen, die einen Mangel an sozialem Kontakt in ihrem Leben verspüren und sich nach emotionaler Unterstützung sehnen.

Folgen von sozialer Isolation

Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen den Kontakt zu anderen Lebewesen, um ein emotional ausgeglichenes Leben zu führen. Selbst Introvertierte sehnen sich nach einer bedeutungsvollen Verbindung und sozialer Anerkennung. Das Leben in vollkommener Isolation hat verheerende gesundheitliche Folgen. Gerade bei älteren Menschen verkürzt es die Lebensdauer und fördert die Entstehung von Krankheiten wie Demenz und Alzheimer. Einsame Menschen haben im Durchschnitt auch ein schwächeres Immunsystem und leiden häufiger an Infektionen.

 
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In der Vergangenheit haben bereits viele Versuche bewiesen, dass ein Mensch nicht länger als einen Monat freiwillig in vollkommener Einsamkeit Leben kann. Ein Beispiel ist Jay Kwik, der dazu herausgefordert wurde, 30 Tag lang in einem Raum zu verweilen. Schon nach zwanzig Tagen musste das Experiment abgebrochen werden, da dem Amerikaner der soziale Kontakt fehlte. Im Vereinigten Königreich wurde vor Kurzem sogar ein „Ministerium gegen Einsamkeit“ gegründet, um vereinsamte Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Der Einsatz von Therapie-Hunden und -Katzen ist dabei ein wesentlicher Teil dieser Anstrengungen.

Perserkatze

Sie zählt zu den ältesten und beliebtesten Rassekatzen. Nicht selten begrüßen Perserkatzen ihre Besitzer mit Schnurren und Miauen, wenn sie zur Tür hereinkommen. Die Katze mit ruhiger Persönlichkeit weiß menschliche Zuneigung sehr zu schätzen. Da ihr Fell schnell zu Verfilzungen neigt, bedarf es alle zwei bis drei Tage intensiver Fellpflege, um unliebsame Knötchen zu vermeiden.

American Shorthair

Die Vorgängerin der „Britisch Kurzhaar“ gilt als eine äußerst leicht zu handhabende Hauskatze. Mit einer Lebensdauer von bis zu 20 Jahren, wird die American Shorthair sogar um einiges älter als ein Hund. Die Katzenrasse passt sich schnell neuen Umgebungen an und hat eine angenehme und soziale Persönlichkeit, die sie zur perfekten „Lebensgefährtin“ macht.

Abessinierkatze

Die aus Südostasien stammende Katze folgt ihrem Besitzer nicht selten auf Schritt und Tritt und beobachtet interessiert alle Aktivitäten in ihrer Umgebung. Die neugierige und äußerst intelligente Katze ist trotz ihrer leisen Stimme um einiges lebhafter als die Perserkatze. Abessinierkatzen gelten als menschenbezogen und verträglich. Aufgrund ihres ausgeprägten Bewegungsdranges empfiehlt es sich, mindestens zwei Katzen gleichzeitig zu halten.

 
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Maine Coon Katze

Die Katzenrasse aus dem Nordosten der Vereinigten Staaten trägt nicht umsonst den Spitznamen „Hundekatze“ oder „sanfter Riese“. Die sogenannte Waldkatze gilt als äußerst anhänglich und gesellig. Im Laufe der Zeit entwickelt die Main Coon ein feines Gespür für ihren Besitzer und zeigt ein großes Maß an Zuneigung. Aggressives Verhalten ist der Halblanghaarkatze ein Fremdwort.

Siamkatze

Die beeindruckende Schönheit mit der lauten Stimme stammt aus dem heutigen Thailand. Obwohl sie als relativ eigenwillig gelten, sind Siamkatzen dennoch extrem menschenbezogen. In der tiergestützten Therapie werden sie vorzugsweise im Umgang mit autistischen Patienten eingesetzt. Dies ist auf ihre lebhafte und animierende Natur zurückzuführen. Die Siamkatze ist nicht nur loyal, sondern auch sehr lernfähig.

 
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American Bobtail

Die American Bobtail ist der perfekte Partner für lange Abende auf der Couch. Die relativ neue Katzenrasse entstand in den 60er Jahren und gilt als eine der anhänglichsten und anschmiegsamsten Katzen. Die Katze, die sich oft in den unangenehmsten Positionen herumtragen lässt, punktet außerdem mit einer ausgeglichenen Persönlichkeit. Trotz ihrer Gelassenheit, sind sie wahre Fluchtexperten im Entkommen aus geschlossenen Räumen oder Käfigen.

Für einsame Menschen, die darüber nachdenken, sich einen Partner auf vier sanften Pfoten anzuschaffen, haben eine große Auswahl an sozialen und liebenswürdigen Katzenrassen. Obwohl wirklich jede Hauskatze Wärme und Liebe in das Leben ihrer Besitzer bringt, gibt es kleine und große Persönlichkeitsunterschiede, die vor der Anschaffung beachtet werden sollten.

 

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