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Coronavirus: Unbekannter rettet Hunde und Katzen vor dem Hungertod

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Die Menschen verlassen die Epizentren des Coronavirus, 50.000 Haustiere bleiben zurück. Ihnen droht der Tod, denn ihre Halter dürfen die abgeriegelten Gebiete nicht mehr betreten. Um die Tiere vor dem Verhungern zu retten, brechen Tierschützer im Auftrag in Privatwohnungen ein. 1.000 Tiere konnten sie bereits retten.

Viel weiß man nicht über den unbekannten Tierfreund, der im Auftrag Hunde und Katzen in China vor dem Hungertod rettet: Er soll 43 Jahre alt sein und in den sozialen Medien nennt er sich „Old Cat“. Sein echter Name muss streng geheim bleiben, denn sein Handeln ist hochgradig illegal:

Er dringt in durch das Coronavirus verseuchte Gebiete ein, um dort in Wohnungen eingeschlossenen Tieren zu helfen.

Bis vor kurzem ist „Old Cat“ noch alleine auf seiner Mission gewesen, inzwischen haben sich ihm andere Tierfreunde angeschlossen.

Dabei ist es streng untersagt, die von der Regierung abgeriegelten Gebiete zu betreten. „Old Cat“ und seine Freunde lassen sich durch das Verbot nicht abhalten:

„Ich schätze, dass derzeit noch rund 5.000 Tiere in Wohnungen eingeschlossen sind. Wenn sie niemand füttert, werden sie in den nächsten Tagen verhungern.“

Dabei wurden die meisten Tiere nicht absichtlich von ihren Haltern zurückgelassen. Der Grund ist das mehrtägig chinesische Neujahrsfest, welches viele Chinesen traditionell bei ihren Familien auf dem Land verbringen. Als die Menschen nach dem Fest zurück zu ihre Wohnungen kehren wollten, wurden sie durch Straßensperren daran gehindert.

 

Tierretter erhält rund um die Uhr verzweifelte Anrufe von Haltern

Der mutige Haustierretter „Old Cat“ nimmt nach eigenen Angaben derzeit rund um die Uhr neue Aufträge zur Rettung von Hunden und Katzen entgegen:

„Ich schlafe nur noch selten“

Die Besitzer einer fünf Jahre alten Katze weinten, als „Old Cat“ ihnen Video-Aufnahmen von der Rettung ihres Tieres sendete. Dazu musste der Tierfreund ein rostiges Abwasserrohr bis in den dritten Stock hinaufklettern, um schließlich über den Balkon in die Wohnung einzudringen.

Als der beherzte Tierfreund die Katze schließlich unter dem Sofa fand, war das Tier bereits zehn Tage ohne Futter und Wasser und sichtlich abgemagert.

 

Coronavirus: Hunde haben strenges Ausgehverbot

In der Provinz Suichang haben die Behörden Hundehalter aufgefordert, ihre Tiere zuhause zu lassen. Werden Hunde in der Öffentlichkeit gesehen, dürfen sie von der Polizei erschossen werden.

Dabei hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst kürzlich erklärt, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass das Virus von Hunden oder Katzen übertragen werden kann.

Aktuell sind 17 Städte in China aufgrund des Coronavirus von der Polizei komplett abgeriegelt worden. Die Panik der Menschen in China ist groß: „Gestrandete“ aus den betroffenen Gebieten wissen nicht wohin und werden vielerorts wie Aussätzige behandelt.

 

Coronaviren: Bei Katzen lösen sie die gefürchtete Erkrankung FIP aus

Coronaviren lösen bei Katzen die bis vor kurzem noch tödlich verlaufende Feline Infektiöse Peritonitis (kurz FIP) aus.

Neuerdings gibt es Hinweise aus den USA, dass die Erkrankung heilbar sein könnte. Erste Heilerfolge sind bereits dokumentiert.

In Deutschland ist das Mittel GS441524 jedoch bisher nicht zugelassen, weshalb betroffene Tierhalter es sich auf anderen Wegen beschaffen. Mehr Informationen gibt es in dem Artikel FIP endlich heilbar? Deutsche Professorin bestätigt Wirksamkeit eines neuen Medikaments.

Quelle: New York Times / Datum: 05.02.2020 / Foto: Symbolfoto

Autor(in) Cat News

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