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Anzeigenschaltung mit voller Kontrolle: Ein Ezoic Erfahrungsbericht

Nach einigen Fehlschlägen in Bezug auf intelligente Anzeigenmanagement-Systeme hatten wir zuletzt große Hoffnung auf einen recht neuen Anbieter gesetzt. Überraschung: Unsere Ezoic Erfahrung ist durchaus positiv!

Der Nachteil vieler dieser Anzeigensysteme besteht darin, dass die Installation eine Menge fremden Code mit sich bringt. Als WordPress-Anwender hatten wir die Möglichkeit über ein entsprechendes Plugin die Funktionen von Ezoic einfach einmal unkompliziert zu testen – ohne, dass hierfür eine Modifikation der Website nötig war.

Die Einrichtung des Ezoics Plugins ist simpel. Die Anzeigenschaltung funktioniert nach der Registrierung theoretisch ohne weiteren Eingriff in das System, wenn die künstliche Intelligenz allein über die Platzierung von Ads entscheiden darf.

Als Publisher legen wir jedoch Wert darauf selbst bestimmen zu können, an welchen Stellen unserer Website Anzeigen erscheinen sollen. Dieses Kriterium war auch ausschlaggebend für uns, es auf einen Versuch mit Ezoic ankommen zu lassen.

Inzwischen läuft die Integration der Werbeanzeigen über die Nameserver von Ezoic. Diese Art der Einbindung wird von Ezoic empfohlen und hat sich für uns in mancherlei Hinsicht als Vorteil erwiesen: Es sind nun tiefergehende Besucheranalysen möglich, die sogar umfangreicher sind, als die von Google Analytics. Außerdem verzeichnen wir seitdem auch einen leichten Anstieg unserer Einnahmen.

Den Prozess der Umstellung auf die Nameserver wurde vom Support-Team gut begleitet, hat uns grundsätzlich aber wenig Schwierigkeiten bereitet.

Platzhalter festlegen und Ads aussteuern: Ezoic-Dashboard und die Chrome-Extension

Das Ezoic-Dashboard und die Extension für den Chrome-Browser sind so etwas wie das Herzstück von Ezoic. Mit beiden Tools können wir genau bestimmen, wo wir Ads platzieren lassen möchten und an welchen Stellen der Website wir dies ausschließen möchten.

Mit der Chrome-Extension ist es auch für absolute Laien möglich, Platzhalter für Anzeigen auf einer Website zu platzieren. Später ist es dann mit einem Klick auf die Anzeigenhalter möglich einzusehen, welche Platzierungen die höchste Revenue bringen.

Im Dashboard wiederum kann dann mit einem Klick auf das Icon „Analytics“ die Entwicklung der Einnahmen im zeitlichen Verlauf verfolgt werden. Auf diese Weise werden leicht Rückschlüsse möglich, wenn zum Beispiel zu einem bestimmten Zeitpunkt neue Platzhalter hinzugefügt worden sind. Auf Anfrage unterstützt der deutschsprachige Support von Ezoic auch beim Anzeigen-Setup.

Vielfältige Anpassungsmöglichkeiten im Ezoic-Dashboard

Als Partner von Ezoic haben wir die Möglichkeit selbst darüber zu bestimmten, wie viel Werbung auf unserer Website ausgespielt wird. Das empfinden wir als den größten Vorteil gegenüber konkurrierenden Mitbewerbern. Hier hatten wir bei früheren Modellen leider oftmals das Gefühl keinerlei Kontrolle mehr über die Anzeigen zu haben. Bei Ezoic ist das zum Glück nicht der Fall, von gewissen Startschwierigkeiten einmal abgesehen.

Schon ganz zu Anfang lässt sich über die Funktion „Max Ads per Page“ im Dashboard festlegen, wie viele Anzeigen auf einer Einzelseite höchstens angezeigt werden dürfen.

Platzhalter mit der Ezoic-Chrome-Extension gezielt bearbeiten

Ein weiterer Pluspunkt von Ezoic ist die Möglichkeit die Anzeigenschaltung für verschiedene Endgeräte (Desktop, Smartphone, Tablet) über die Chrome-Extension in Echtzeit selbst auszusteuern. Das gibt uns die Möglichkeit bestimmte Anzeigen-Platzhalter beispielsweise nur Usern anzuzeigen, die unseren Content auf ihrem Smartphone lesen. Solche User, welche die Website über einen Desktop-PC aufrufen, sehen entsprechend weniger Ads.

Hieraus ergibt sich ein echter Vorteil für Publisher, die gleichzeitig auch mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten wollen: Mögliche Kooperationsparnter besuchen die Website unserer Erfahrung nach während ihrer Kernarbeitszeit am ehesten über einen Desktop-PC, während die Zielgruppe für den Content rund um die Uhr und zu mehr als 75 Prozent über ein Smartphone auf die Website kommt.

Wir können also am Desktop wesentlich weniger Anzeigen ausspielen und so als Werbepartner für mögliche Kooperationspartner attraktiv bleiben, während mobil tendenziell mehr Ads ausgegeben werden, wodurch sich natürlich die Höhe der Einnahmen steigern lässt.

Noch ein Tipp dazu: Über die Funktion „Disable Ads per Page“ können über das Dashboard einzelne Seiten auch komplett von der Anzeigenschaltung ausgenommen werden. Ein Vorteil für alle, die Advertorials ohne Werbung Dritter auf der gebuchten Untetrseite verkaufen wollen.

Einnahmen VS. Lese-Erlebnis: Der Ezoic-Partner entscheidet

Generell stellt sich bei der Monetarisierung via Anzeigenschaltung für Blogger und Publisher unweigerlich eines Tages die Frage: Spielen die Einnahmen über Ads die größere Rolle, oder kommt zuerst das User-Erlebnis, welches durch die Anzeigen möglichst wenig beeinträchtigt werden soll?

Bei Ezoic ist es glücklicherweise dem Partner selbst überlassen zu bestimmen, welches dieser beiden Ziele er mit der Anzeigenschaltung eher verfolgen möchte. Im Dashboard gibt es hierfür die Funktion „Optimization Goals“. Dahinter verbirgt sich ein simpler Schieberegler, mit dem das Ziel letztlich zwischen beiden Polen austariert werden kann.

Leider kam es am Anfang bei uns trotzdem vor, dass vielen unserer User sehr viele Anzeigen ausgegeben wurden. Dieser Effekt war allerdings nur kurzfristig, wohl aber nötig, damit die künstliche Intelligenz hinter Ezoic Erfahrungen sammeln kann. Inzwischen besteht dieses Problem nicht mehr, was wir an der ausbleibenden Leserkritik feststellen können.

Als positiv haben wir in diesem Prozess empfunden, dass unser persönlicher Ansprechpartner beim Support-Team kurzfristig für uns erreichbar war und individuell und gezielt auf unsere Bedenken diesbezüglich eingegangen ist und Lösungsvorschläge unterbreitet hat.

Ezoics künstliche Intelligenz

Dank der künstlichen Intelligenz hinter dem Anzeigensystem von Ezoic ist es bei einer längerfristigen Nutzung von Ezoic in der Praxis nahezu ausgeschlossen, dass ein User zu viel Ads sieht. Voraussetzung ist allerdings, dass der Ezoic-Partner dem System Zeit gibt, um Erfahrungen zu sammeln. Die künstliche Intelligenz erkennt dann die Werbepräferenzen des jeweiligen Besuchers der Website und spielt ihm nur so viele Ads aus, wie er tolerieren kann.

Übersetzt bedeutet das zum Beispiel, dass Personen die häufig online einkaufen automatisch mehr Anzeigen zu entsprechenden Angeboten erhalten als Personen, welche die Tendenz haben eine Website schnell wieder zu verlassen, wenn zu viel Werbung zu sehen ist.

Fazit

Wer nach einer einfachen Möglichkeit für eine leicht umzusetzende Anzeigenschaltung sucht, liegt mit Ezoic nicht falsch. Zu unserer Überraschung ließen sich unsere Einnahmen im Vergleich zu den Einnahmen mit AdSense schon nach rund zwei Monaten um etwa ein Drittel steigern. Ein echter Pluspunkt ist definitiv der deutschsprachige Support von Ezoic, der auf unsere bisherigen Support-Anfragen immer in kürzester Zeit reagiert hat.

Autor(in) Cat News

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