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8 Geräusche, die Katzen Angst machen und was Du dagegen unternehmen kannst

Katzen sind besonders sensible Wesen. Auch das Gehör der Tiere ist um einiges empfindlicher, als das von uns Menschen. Manche Geräusche können für sie so intensiv sein, dass bleibende Schäden für die Gesundheit drohen. Welche Geräusche Du vermeiden kannst, worauf Du achten solltest.

Sowohl besonders laute, als auch unvorhersehbar auftretende Geräusche, können bei Katzen erheblichen Stress erzeugen.

Stress wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden und damit auf die Gesundheit aus. Manche akustischen Stressquellen sind nur schwer vermeidbar. Auf andere können wir durchaus Einfluss ausüben – und sie so unseren Katzen ersparen!

1. Knistern von Alufolie

Hast Du gewusst? Schrille Geräusche können bei Katzen Krampfanfälle auslösen! Das Knistern von Alufolie gehört hier ganz vorne mit dazu.

Wir Menschen nehmen das Geräusch von knisternder Alufolie allenfalls beiläufig wahr. Die Sinne einer Katze jedoch kann es komplett überfordern und so zu einem temporären Totalausfall führen. Betroffen sind hier allerdings vor allem ältere Katzen.

2. Staubsauger

Der Staubsauger gehört definitiv zum den Haushaltsgegenständen, die Katzen am meisten hassen. Jedoch: Es soll einige wenige passionierte Stubentiger geben, die es regelrecht genießen, wenn sie von einem Staubsauger abgesaugt werden. Diese Tiere stellen vermutlich eher die Ausnahme dar.

Während des Saugens sollten Katzen am besten in einen anderen Raum gebracht werden, oder zumindest jederzeit woanders hin flüchten können.

3. Geschrei

Eine Katze sollte man niemals (wirklich, niemals!) anschreien. Schon für Menschen ist es unangenehm angeschrien zu werden. Katzen jedoch reagieren aufgrund ihres empfindlichen Gehörs noch einmal deutlich sensibler auf verbale Wutausbrüche.

Es drohen schwere Verhaltensstörungen, wenn Katzen regelmäßig von ihren Haltern angeschrien werden, weil sie zum Beispiel die Tapete, oder ein Möbel zerkratzt haben.

Das Schreien ist überdies auch gar nicht sinnvoll: Ist die Tat in der Abwesenheit des Halters geschehen, kann die Katze das Anschreien sehr wahrscheinlich gar nicht mehr auf ihre Handlung zurückführen.

Weiterlesen: Lass‘ das, ich hasse das: 10 Todsünden in der Katzenerziehung

4. Fön

Den Haarfön hassen Katzen fast so sehr wie den Staubsauger. Hinzu kommt, dass Katzen starke Luftströme nicht ausstehen können.

Wer also seine Katze mit dem Haarfön trocknen möchte, sollte dem Tier dabei auf keinen Fall direkt ins Gesicht blasen! Wie beim Staubsauger gilt: Die Katze sollte am besten während der Benutzung in einen anderen Raum gebracht werden.

Es soll jedoch auch Katzen geben, die das Geräusch eines Haartrockners lieben. Ein Grund könnte sein, dass dieses Geräusch zu den so genannten ‚White Noises‚ gezählt wird und so auch eine beruhigende Wirkung entfalten kann.

5. Telefon und Türklingel

Beide Geräusche treten für Katzen völlig unvorbereitet auf und können sie darum von jetzt auf gleich vollständig aus der Ruhe bringen. Das kann großen Stress für die Tiere bedeuten, insbesondere wenn diese Gegenstände mehrfach am Tag schrill klingeln

Wenn eine Katze zudem nicht versteht woher genau das Geräusch kommt, kann ihr diese Situation zusätzliche Angst bereiten. Vor allem jüngere Katzen sind hier betroffen, ältere Tiere sind oft schon etwas ‚abgehärteter‘.

Tipp: Mit einer Lichtklingel kann das schrille Geräusch von Telefon und Türklingel komplett vermieden werden. Bei vielen Geräten ist es zudem möglich die Lautstärke manuell zu regulieren.

6. Feuerwerk

Für Katzen ist die Zeit des Jahreswechsel oft mit großem Stress verbunden. Nicht nur der ohrenbetäubende Lärm macht ihnen Angst, sondern auch das grelle Licht der Raketen.

Katzen sollte man daher an Silvester niemals komplett alleine in der Wohnung lassen. Wer selbst ruhig und gelassen bleibt, kann diese Stimmung auch auf die Tiere im Haus übertragen.

Freigängerkatzen sollten ‚zwischen den Jahren‘ unbedingt ins Haus geholt werden! Es gibt kaum eine andere Zeit innerhalb eines Jahres, zu der mehr Katzen verschwinden.

7. Sirenen

Gerade wenn Feuerwehr, Rettungswagen oder die Polizei besonders nah am Haus vorbeidonnern, können Katzen durch die Sirenen erheblich in Angst versetzt werden.

Die meisten Tiere irritiert es auch sichtlich, wenn die Feuerwehr einen Probealarm auslöst. Auf dem Land ist das meist regelmäßig an Samstagvormittagen der Fall:

Zum Glück dauern die Einsätze zur Probe meist nur wenige Minuten, so dass von alleine schnell wieder Ruhe im Katzenhaushalt einkehren kann.

8. Gewitter

Für deutlich mehr Stress sorgen Gewitter, besonders wenn sie heftig ausfallen. Ihr Instinkt sagt den Tieren, dass es besser ist sich jetzt schleunigst zu verkriechen.

Katzen suchen sich bei Gewitter in der Regel von selbst solche Orte aus, an denen sie sich sicher fühlen. Als Halter sollte man daher sicherstellen, dass es solche Orte in der Wohnung gibt und die Katze dann am besten in Ruhe lassen.

Wenn die Gefahr aus Katzensicht gebannt ist, kommt sie von selbst wieder hervor.

Autor(in) Cat News

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