50.000 Bilder mit Katzenkot: Ingenieurin überwacht mit einem KI-System das Katzenklo

Kater Teddy und Erfinder-Frauchen Esteffanie
FOTO: Screenshot-Montage / YouTube

Du dachtest, Du wärest eine Helikopter-Katzenmama? Dann kennst Du vermutlich noch nicht die irre Erfindung einer Softwareingenieurin aus den USA!

Rund zwei Jahre hat die Ingenieurin an einem maschinellen Lernsystem getüftelt, um damit die Stuhlganggewohnheiten ihrer Katze dokumentieren und überwachen zu können. Das System ist extrem ausgeklügelt und umfasst neben einer Vielzahl von Sensoren eine Infrarotkamera. Zentral gesteuert wird es von dem Einplatinencomputer Raspberry Pi.

Die Ingenieurin, die gleichzeitig auch YouTuberin ist, beschreibt in ihrem aktuellen Video detailliert den Entstehungsprozess ihres besonderen KI-Systems.

In dem Clip nennt Esteffanie – so der Name der technikaffinen Katzenliebhaberin – auch den Grund für ihre ungewöhnliche Erfindung: Ihr Kater „Teddy“ hatte eines Tages die Angewohnheit entwickelt, Plastikstücke zu fressen. Eines dieser Plastikstücke bescherte dem Kätzchen schließlich eine akute Verstopfung, so dass letztlich nur noch der Tierarzt helfen konnte.

Nach dieser leidvollen Erfahrung (und weil ein ausbleibender Stuhlgang ein wichtiges Frühwarnzeichen für eine Verstopfung ist) fasste Teddys Frauchen einen Entschluss: Könnte es nicht beruhigend sein jederzeit zu wissen, ob ihr Haustier in der Lage ist zu koten?

Kater Teddy oder Katze Luna: Wer benutzt die Katzentoilette?

Esteffanie begann ihr Projekt, indem sie ein Skript in der Programmiersprache Python schrieb und Sensoren über dem Katzenklo aufstellte. Weil Teddy jedoch kein Alleinherrscher über die Katzentoilette ist, musste die Ingenieurin ihrer KI zunächst beibringen, zuverlässig zwischen ihrem Kater und seiner Katzenfreundin Luna zu unterscheiden.

Hierzu verwendete sie ein Aufnahmeskript sowie eine spezielle Kameraanordnung mit Infrarotlichtern, die rund um die Uhr auf die Katzentoilette gerichtet waren. Auf diese Weise machte sie insgesamt mehr als 50.000 Bilder ihrer beiden Katzen beim Klogang und fütterte schließlich mit dem Datenmaterial ihr maschinelles Lernsystem. Eine entscheidende Frage blieb jedoch zunächst unbeantwortet:

Machen Katze oder Kater gerade ihr großes, oder das kleine Geschäft?

Auch für dieses Problem fand die Softwareingenieurin eine smarte Lösung: Sie überträgt die Bilder an einen Live-Server, der auf der Grundlage der gesammelten Daten wiederkehrende Muster erkennen und daraus Vorhersagen ableiten kann. Der Server sendet der Katzenhalterin dann seine Prognose. Inzwischen geben die Daten zuverlässig Aufschluss darüber, welche Katze wann die Toilette benutzt und ob uriniert, oder zum gekotet wurde

Mit einem kurzen Blick auf ihr Smartphone weiß das Erfinder-Frauchen also nun jederzeit, ob ihr Kater zuverlässig sein Katzenklo benutzt hat, oder ob es Zeit zu handeln ist, weil sich ihr Kater möglicherweise wieder einmal ein Stück Plastik einverleibt hat.


Weiterlesen: Bist Du eine Helikopter-Katzenmama? 7 Anzeichen, die mir die Augen geöffnet haben


Via Gizmodo.com

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