10 Tipps, damit Ihre Katze mehr trinkt

Katzen benötigen – wie alle Säugetiere – ausreichend viel Wasser, um nicht zu dehydrieren. Dies gilt nicht nur im Sommer. Gerade bei Katzen ist es aber häufig schwierig, sicherzustellen, dass sie ausreichend viel Wasser zu sich nehmen, denn es sind häufig schlichtweg keine begeisterten Wassertrinker.

Wenn Ihr Tier trinkfaul ist, sollten Sie Gegenmaßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gewährleistet ist. Der Grund dafür, dass Katzen häufig zu wenig trinken, ist ähnlich wie beim Menschen. Das Durstgefühl ist schlichtweg nicht so stark ausgeprägt, wie beispielsweise bei Hunden.

Welche Möglichkeiten es gibt, Ihre Katze zum Trinken zu animieren, haben wir in Form von 10 einfachen Tipps für Sie zusammengefasst.

10 Tipps, um die Flüssigkeitszufuhr bei Ihrer Katze zu verbessern

1. Tipp: Nassfutter füttern

Nassfutter enthält von Natur aus zu etwa 80% Wasser. Zusätzlich können Sie jede Mahlzeit mit ein wenig Wasser anreichern. Wenn Sie dann die Mahlzeiten noch auf mehrere kleine Portionen am Tag verteilen, nimmt Ihr Stubentiger auch ohne zusätzliches Trinken deutlich mehr Wasser auf, als beim Fressen von Trockenfutter.

2. Tipp: Katzentrinkbrunnen

Katzentrinkbrunnen bekommen Sie heute in jedem gut sortierten Zoogeschäft. Die meisten Anbieter wie bieten Eigenmarken an. Alternativ zu den Eigenmarken wie den AniOne Trinkbrunnen von Fressnapf gibt es im Internet auch eine Vielzahl von guten Alternativen anderer Hersteller. Trinkbrunnen haben den Vorteil, dass sie das Wasser in Bewegung versetzen. Dies löst bei der Katze Neugier aus und animiert sie dazu, mehr zu trinken. Wie gut Trinkbrunnen funktionieren, kann aber von Tier zu Tier unterschiedlich sein.

3. Tipp: Viele Trinkmöglichkeiten verteilen

Wenn Sie viele Trinkmöglichkeiten in der Wohnung verteilen, kann dies dazu führen, dass die Katze häufiger die Möglichkeiten zum Trinken wahrnimmt. Denn wie beim traditionellen Futternapf wird häufig auch der traditionelle Wassernapf eher vernachlässigt. Außerdem ist es empfehlenswert, das Wasser dann nachzufüllen, wenn die Katze es sieht und das Plätschern hört. Dies weckt die Neugierde.

4. Tipp: Geschmack hinzufügen

Wasser kann auch schmackhafter gemacht werden. Ein Tropfen salzfreie Brühe, etwas Thunfischwasser, das vom Salat übrig ist oder ein Schluck fettarme Milch kann dazu führen, dass das Wasser von der Katze deutlich besser angenommen wird

5. Tipp: Häufig auffüllen

Frisches Wasser wird von den meisten Katzen deutlich besser angenommen als abgestandenes Wasser. Wir empfehlen daher, das Wasser mehrmals bzw. mindestens einmal täglich durch frisches Wasser auszutauschen. Achten Sie hier aber auf die Vorlieben Ihrer Katze. Es gibt auch Tiere, die eher abgestandenes Wasser bevorzugen.

6. Tipp: Trink- und Fressplatz separat abgrenzen

Viele Katzen trinken ungern am gleichen Ort, an dem sie fressen. Wenn Futter- und Wassernapf direkt nebeneinander stehen, kann dies dazu führen, dass das Tier deutlich weniger trinkt. Es ist daher empfehlenswert, die Orte zum Fressen und zum Trinken strikt zu trennen. Eine ausreichende Distanz zwischen Trink- und Fressnapf kann daher wahre Wunder wirken.

7. Tipp: Chlorgehalt überprüfen

Wenn sehr chlorhaltiges Wasser aus Ihrer Leitung kommt, kann dies ein Grund dafür sein, dass die Katze es nicht mag. Chlorgeruch kann das Tier irritieren und dazu führen, dass es eine Abneigung gegen das Wasser entwickelt. Es kann daher durchaus empfehlenswert sein – auch wenn es mit Kosten verbunden ist – stilles Wasser zu kaufen. Alternativ kann es bereits helfen, das Wasser zwei bis drei Stunden stehen zu lassen, damit sich der Chlorgeruch verflüchtigt hat, bevor Sie es in den Wassernapf füllen.

8. Tipp: Spielen Sie mit den Gefäßen

Katzen sind neugierige Tiere. Wenn Sie das Wasser nicht einfach immer in den gleichen Napf füllen, sondern mit den Gefäßen spielen, kann dies dazu führen, dass die Katze es deutlich besser annimmt. Probieren Sie ruhig mal Blumenuntersetzer, Vasen, eine Gießkanne oder andere Gefäße aus. Auch Behälter aus unterschiedlichen Materialien wie Kunststoff, Glas, Keramik oder Metall können helfen, die Neugierde zu wecken.

9. Tipp: Katzenmilch

Auch Katzenmilch ist durchaus empfehlenswert. Hin und wieder schadet es nicht, Katzenmilch zum Trinken anzubieten. Kuhmilch sollten Sie allerdings vermeiden. Die Milch soll laktosefrei sein, denn von herkömmlicher Milch kann der Stubentiger Durchfall bekommen. Verlängern Sie die Katzenmilch auf gerne mit Wasser.

10. Tipp: Fell befeuchten

Wenn Sie die Katze hin und wieder mit der feuchten Hand über das Fell streichen – beispielsweise wenn Sie Geschirr spülen oder putzen – kann dies nicht nur die Fellpflege verbessern, sondern das Tier leckt sich auch die Feuchtigkeit aus dem Fell und nimmt hierüber zusätzlich Flüssigkeit auf. Der Effekt mag gering erscheinen, kann sich aber spürbar positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken und nebenbei die Flüssigkeitszufuhr verbessern.

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