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Ist die Winkelspinne eine Gefahr für Katzen?

Derzeit ist viel zu hören über die so genannte Winkelspinne. Das handgroße Tier ist die größte in Deutschland beheimatete Spinnenart. Unschön: Die Spinne nistet sich zur Zeit bevorzugt in Wohnhäusern ein, ihr Biss ist giftig. Katzen jagen Spinnen gerne und verspeisen sie mitunter. Ist die Winkelspinne eine Gefahr für Katzen?

Dass die rund 10 Zentimeter große Winkelspinne zur Zeit verstärkt in Wohnungen nistet, liegt am vergleichsweise warmen Wetter der vergangenen Wochen und dem aktuellen Umschwung in die kalte Jahreszeit, vermuten Biologen. Betroffen scheint von diesem Phänomen vor allem das Bundesland Nordrhein-Westfalen zu sein, doch es gibt auch Meldungen aus Bayern.

Winkelspinnen können beißen, doch sei dieser Biss selten kräftig genug, um die menschliche Haus zu durchdringen, erklärt Biologe Dr. Marcus Schmitt gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Schaffe sie es doch, käme es allenfalls zu einer leichten Rötung, die nach ein paar Stunden von allein wieder verschwindet.

Katzen dürfen Winkelspinnen verspeisen!

Wer eine Winkelspinne im Haus vorfinde, solle deshalb Ruhe bewahren. Die Tiere könnten mit Hilfe eines Glases und einem darunter geschobenen Pappkarton eingefangen und nach draußen befördert werden. Wer Katzen hat kann Glück haben, dass sie sich für den Krabbler interessiert und ihn zur Strecke bringt. Gefährlich sei das nach Einschätzung des Biologen für die Katze nicht: Selbst wenn die Katze die Spinne komplett verspeise, reiche das Gift nicht für eine Vergiftung aus: „Das ist völlig unbedenklich – jedenfalls für die Katze“.

Im Gegensatz zu Schaben oder Fliegen könne die Winkelspinne weder Keime noch Krankheiten übertragen. Wer sie trotzdem  effektiv aus der Wohnung fern halten möchte, kann dies Mithilfe von Fliegengittern schaffen.

Featured Image: Spencer9/Cat and Canesspider are Friends/CC-BY

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