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Warnung vor qualvoller Einschläferung mit T61

Aus gegebenem Anlass warnen wir euch heute vor dem Einschläferungsmittel T61. Wie das Portal „Tiere brauchen mehr Rechte“ berichtet, ist es überraschenderweise noch bei zahlreichen Tierarztpraxen in Deutschland in Gebrauch. Den Sterbeprozess lässt das Mittel zu einer unsagbaren Qual für das Tier werden, die mit neueren Mitteln vermeidbar wäre.

In Deutschland ist es darum nur noch in Verbindung mit einer Narkose zugelassen. Weil aber viele Tierärzte wenig Zeit hätten müsse davon ausgegangen werden, dass das Einsetzen der Wirkung nicht immer abgewartet werde, bevor das tödliche T61 gegeben werde.

In dem Fall ist die Wirkung des Mittels besonders fatal, denn die Tiere erleben bei vollem Bewusstsein das eigene Ersticken. Weil nach wenigen Sekunden eine völlige Lähmung eintritt, sieht das Tier von außen betrachtet friedlich aus, ganz so, als ob es keine Leiden spüren würde. Das ist der Grund, warum dieses Einschläferungsmittel lange Zeit nicht hinterfragt worden ist.

Wir empfehlen darum jedem Katzenhalter unbedingt vorher den Tierarzt  zu fragen, mit welchen Mitteln die Einschläferung vorgenommen werden soll! Denn ist man erst mal mit dem Tier in der Praxis, besteht kaum mehr eine Wahlmöglichkeit!!

Sichere Alternativen zu T61 sind zum Beispiel Eutha 77 und Nacocreen, die den Wirkstoff Pentobarbital enthalten. Tierärzte sind in Deutschland dazu verpflichtet, eine Genehmigung für den Umgang mit Betäubungsmitteln zu besitzen, wenn sie den Wirkstoff Pentobarbital verabreichen wollen. Die allermeisten verfügen allerdings über diese Zulassung.

Quelle: Tiere brauchen mehr Rechte

Featured Image: Hypodermic Needle Injection / Steven Depolo / CC-BY-2.0

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