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Taube Katze in München zu Tode gequält: Jetzt wird der Täter auf Facebook gesucht

Katze Leilei war wohl ein besonders wehrloses Opfer. Mit ihren immerhin schon 17 Jahren ging sie nur noch selten vor die Tür. Dort traf sie dann leider auf einen Tierquäler, der ein leichtes Spiel mit der behinderten Katze hatte.

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Über Leileis Schicksal berichten ihre Halter heute in der Münchner Tageszeitung tz, nachdem ihre Katze nun an ihren schlimmen Verletzungen verstorben ist. Nur wenige Meter von der Wohnung der Familie Schleiff soll es passiert sein, im Münchner Stadtteil Hasenbergl. Dort hatte die tz die Familie besucht, nachdem vergangene Woche ein Fahndungsaufruf nach einem Tierquäler auf Facebook aufgetaucht war.

Der Hintergrund: Eines nachmittags verschwand die 17 Jahre alte Leilei spurlos. Ihre Familie hatte sich nur kurz von Zuhause entfernt. Als sie zurück kamen, hörten sie plötzlich ihre Katze draußen traurig Maunzen. Zusammengekauert hockte Leilei schließlich unter einer Bank auf der Terrasse.

Leileis Anblick schockierte die ganze Familie

Der Anblick ihrer Katze muss ein Schock für die Familie gewesen sein. Jemand hatte das Kätzchen so dermaßen zugerichtet, dass sie nicht mehr in der Lage war, zu laufen. „Das hintere Bein hing weg, der Knochen war komplett ab“, sagte der Familienvater der Zeitung tz.

Beim Tierarzt zeigte sich bald das ganze Ausmaß der Attacke: Oberschenkelhalsbruch lautete die Diagnose. Anhand der weiteren Verletzungen des Tieres ging der Arzt davon aus, dass Leilei mehrfach von jemandem getreten worden sein musste.

Katze musste eingeschläfert werden

Nach einer OP kam die Katze zunächst zurück zu ihrer Familie. Doch bald spuckte sie Blut und fraß nicht mehr. Also kam Leilei erneut zum Tierarzt, der dann ein Organversagen feststellte. Schweren Herzens und auf Anraten des Tierarztes entschlossen sich ihre Besitzer, Katze Leilei zu erlösen.

Familienvater Gerd Schleiff ist besonders über die Feigheit der Täter entsetzt: Gerade weil seine Katze nicht mehr hören konnte, sei es ein Leichtes gewesen, sich von hinten an sie heranzuschleichen.

500 Euro verspricht er deshalb demjenigen, der den Mörder seiner Katze findet!

Die Tierschützerin Stella Torma hat Gerd Schleiffs Fahndungsaufruf zufällig entdeckt und fotografiert. Sie hat ihn bei Facebook online gestellt in der Hoffnung, dass ihn viele Menschen sehen und teilen, damit der Tierquäler gefunden werden kann.

Mit diesem Aushang wird der Tierquäler von Hasenbergl gesucht. Quelle: Stella Torma / Facebook Mit diesem Aushang wird der Tierquäler von Hasenbergl gesucht. Quelle: Stella Torma / Facebook

Quelle: tz / facebook

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Bild: Symbolfoto Jude Hill / CC-BY

Wir hoffen, dass Leileis Peiniger so schnell wie möglich gefunden wird! Ihr könnt dabei helfen, indem ihr den Fahndungsaufruf teilt!

 

 

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