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„Metro-Miez“ macht den Cuxhavener Bahnhof zum Catwalk

Cuxhaven gilt vielen deutschen Nordseeurlaubern als ein beliebtes Reiseziel. Berühmte Persönlichkeiten hat das beschauliche Städtchen (knapp unter 50.000 Einwohner) eigentlich keine zu bieten – wäre da nicht ein Kater namens „Metro-Miez“, der auf dem besten Weg ist, mit Hilfe des Internets zu einem kleinen Star zu werden.

 
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„Von mir hast du auch schon Streicheleinheiten bekommen“, schreibt ein Fan begeistert auf Metro-Miez Facebookseite. „Du bist echt total knuffig!“. Seit etwas über einem Jahr wird der Kater immer wieder am  Cuxhavener Bahnhof gesichtet, meistens in den Abendstunden, wenn die Metronom-Züge einfahren.

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Das Tier sucht inzwischen von sich aus den Kontakt zu Passanten und Bahnangestellten, lässt sich streicheln, füttern und fotografieren. Viele Zugbegleiter haben sofort ein Leckerli parat, wenn Metro-Miez erscheint. Ein festes Zuhause hat der Kater offenbar keines.

Vermutet wird, dass das Tier in einer nahegelgenen Gartenanlage lebt. Abends kommt er immer zuverlässig zwischen 19 und 20 Uhr an den Bahnhof, um sich seine Futterration abzuholen. Mittlerweile hat die regelmäßige Katzenfütterung einen weiteren Streuner angelockt: Metro-Miez Versorger haben den jungen Kater auf den Namen Batman getauft.

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Die Katzenhilfe Cuxhaven kümmert sich um die medizinische Versorgung der Tiere und sorgt dafür, dass sie regelmäßige Wurmkuren erhalten. Außerdem haben sie die beiden Kater kastrieren lassen. Metro-Miez Alter schätzen sie auf etwa 12 Jahre. Sein Kumpel Batman soll deutlich jünger, nämlich zwischen zwei und drei Jahren alt sein.

So gut die beiden Kater sich trotz erheblichem Altersunterschied auch vertragen: Wenn es ums Futter geht, hat Metro-Miez offenbar ganz klar die Hosen an und verweist den Jüngeren auch schon mal in seine Schranken: „Gestern hat Batman keine Krallen abbekommen, als er ans Futter wollte“, schreibt ein Fan der Miezen erleichtert.

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Dafür „erzähle“ der junge Kater sehr viel, was seinem menschlichen Freund offenbar schon Sorgen bereitete: „Er war beim Tierarzt, alles gut!“, schreibt ihm eine andere Katzenfreundin. Vermitteln ließe sich der Kater wohl nicht, eine Wohnungshaltung würde für das Tier eine große Qual bedeuten. Deshalb soll Metro-Miez, genau wie sein Kumpel Batman, weiterhin in Freiheit versorgt werden.

Hier könnt ihr Metro-Miez auf Facebook folgen.

 
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