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5 Fakten zur Katzenkratzkrankheit: Was das ist und wie du sie vermeidest

Katzenkratzkrankheit

Bis zu 70 % aller Katzen tragen das Bakterium Bartonella henselae in sich, welches die so genannte Katzenkratzkrankheit auslöst. Bei Kindern und älteren Menschen kann es den Herzmuskel angreifen und so zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du die Katzenkratzkrankheit erkennen und vermeiden kannst.

 
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1. Wie gefährlich ist die Katzenkratzkrankheit tatsächlich?

Bei gesunden Menschen bleibt eine Ansteckung vielfach unbemerkt. Sie heilt oft von alleine aus, ohne dass eine zusätzliche Medikation nötig wäre. Immungeschwächte, ältere Menschen und Kinder sind allerdings gefährdet, einen komplizierten Verlauf zu entwickeln. Dieser kann individuell sehr verschieden sein: Seltene Hautkrankheiten, blutgefüllten Zysten in der Leber und Hirnhautentzündungen können auftreten. Im schlimmsten Fall kann der Herzmuskel angegriffen werden, ein Herzstillstand droht.

2. Welches sind die üblichen Symptome der Katzenkratzkrankheit?

Nach einer Infektion bilden sich rote, juckende Pusteln auf der Haut, welche sich zügig mit Eiter füllen. Kopfschmerzen und Fieber gehören zu den begleitenden Symptomen. Häufig schwellen zusätzlich die Lymphknoten an. Wer nach dem Biss einer Katze diese Smyptome an sich feststellt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen! Katzen selbst zeigen in der Regel keine spezifischen Symptome.

3. Wie wird die Katzenkratzkrankheit übertragen?


Durch kleine Verletzungen beim Spielen oder Streicheln der Katze. Verantwortlich ist das Bakterium Bartonella henselae. Bis zu 70 Prozent aller europäischen Hauskatzen sollen Träger des Bakteriums sein.

4. Wo kommt das Bakterium Bartonella henselae vor?

Das Bakterium Bartonella henselae lebt im Kot von Flöhen, Zecken und Läusen. Vor allem Freigängerkatzen sollten darum regelmäßig auf einen Flohbefall hin untersucht werden, um eine Infektion ihrer Menschen mit der Katzenkratzkrankheit zu vermeiden.

5. Kann man eine Ansteckung verhindern?

Durch regelmäßige Tierarztbesuche und selbstständige Kontrollen kann ein Befall mit Flöhen und anderem Ungeziefer schnell erkannt und behandelt werden. Auf diese Weise lässt sich die Katzenkratzkrankheit am besten vermeiden. Wer Umgang mit Freigängerkatzen hat und sich beim Spielen eine Verletzung zuzieht, sollte die Wunde gründlich mit warmem Wasser und Seife auswaschen. Vor allem Kindern sollte eingeschärft werden, sich nach dem Spielen mit den Tieren unbedingt die Hände zu waschen, um kein Risiko einzugehen.

Sollten sich nach einem Biss oder Kratzer Pusteln auf der Haut bilden, ist ein Gang zum Arzt unvermeidlich, um eine weitere Verbreitung des Erregers im Körper zu vermeiden!

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Featured Image: flickr.com / Marcin Wichary / Demonstration of power pt. 2 / CC-BY

 
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