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Wegen Terrorangst? Verunsicherte Belgier fluten derzeit das Internet mit Katzenbildern

Ein kurioser Twitter-Trend breitet sich derzeit in Belgien aus. Aufgrund des seit Samstag ausgerufenen Ausnahmezustands verlassen viele Menschen ihre Wohnungen nicht mehr. Schulen, Universitäten und andere öffentliche Einrichtungen sind zur Zeit geschlossen. Die Polizei hat die Bevölkerung aufgerufen, keine Details über mögliche Polizeieinsätze im Internet zu verbreiten. Viele Belgier wollen aber offensichtlich nicht stumm sein und posten stattdessen: Katzen.

 
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Ein Teil der Attentäter vom Abend des 13. November ist noch immer auf der Flucht. Die Terroristen werden per internationalem Haftbefehl gesucht. Bisher fehlt eine eingdeutige Spur auf ihren Aufenthaltsort. Vermutet wird derzeit, dass sich zumindest einer der Täter im Stadtteil Molenbeek in Belgiens Hauptstadt aufhalten könnten.

Unter den Hashtags #PurrsForParis und #BrusselsLockdown tauchen zur Zeit verstärkt Bilder von Katzen auf, die einen (überwiegend ironischen) Bezug zu Waffen und Gewalt haben. So sehen wir Katzen mit erhobenen Händen oder solche, die Präzisionswaffen auf andere richten.

Insgesamt 22 Durchsuchungen hatte die Polizei bis Sonntagabend in Brüssel durchgeführt mit dem Ergebnis von 16 Festnahmen. Die gesuchten Attentäter seien jedoch nicht darunter gewesen, wie die Süddeutsche Zeitung heute morgen berichtet.

Bis die Gefahr in Brüssel gebannt ist, behelfen sich die Menschen weiterhin mit Humor:

 

via Süddeutsche Zeitung

 
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