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Katze oder Kater?! So findest Du heraus, wer besser zu dir passt!

Wer sich eine Katze zulegen will, geht eine jahrelange Verpflichtung ein. Doch Kätzinnen und Kater können sich in ihrem Wesen stark voneinader unterscheiden.

Es gibt einige Eigenschaften, die von Katzenhaltern immer wieder als „typisch Katze“ oder „typisch Kater“ beschrieben werden. Im folgenden haben wir diese Einschätzungen zusammengetragen, um Katzen-Neulingen die Entscheidung für ein männliches oder ein weibliches Tier zu erleichtern.

Kater, die imposanten Schmuser

Über Kater heißt es oft, dass sie viel lieber schmusen, als ihre weiblichen Artgenossen. Häufig tun sie sich aber auch schwerer damit zu verstehen, dass man auch mal einen Augenblick lang keine Zeit für sie hat. Manche können sehr fordernd werden, wenn sie unbedingt eine Streicheleinheit wollen.

Dafür sehen Kater meist imposanter aus als Katzen. Sie sind größer und haben längere Schnurr- und Tasthaare. Beim Spielen sind sie sehr ausdauernd und aktiv.

Viele Katzenhalter sind sich sicher, dass Kater gerne bewundert werden möchten. Werden sie kastriert, wirken sie oft ausgeglichener und zufriedener als die weiblichen Tiere.

Im Freigang entfernen sich Kater leider weiter von Zuhause weg als Katzen. Wenn sie noch nicht kastriert sind kann es passieren, dass sie tagelang auf Brautschau gehen. Ab einem Lebensalter von rund 6 Monaten können Kater kastriert werden. Sie fangen sonst früher oder später damit an, die Wohnung zu markieren und das möchte man freiwillig nicht erleben…

Katzen, die einfühlsamen Trösterinnen

Katzen gelten als Diven und das hat einen Grund: Im Umgang mit fremden Weibchen kann es nämlich passieren, dass sie sich zu regelrechten Zicken entwickeln. Dafür verhalten sich Katzen gegenüber ihren Menschen ausgesprochen einfühlsam und weniger aggressiv, als die meisten Kater. Allerdings sind sie beim Spielen auch nicht ganz so aktiv, wie ihre männlichen Artgenossen.

Wenn es ihren Menschen einmal schlecht geht, scheinen Katzen das instinktiv zu spüren. Sie setzen sich zu ihnen und versuchen sie zu trösten. Dabei können sie große Ausdauer beweisen. Haben sie Freigang kann es passieren, dass sie ihren Lieben immer wieder kleine Geschenke (in der Regel tote Mäuse) mit nach Hause bringen.

Fühlen sich Katzen wohl, halten sie sich im Freigang für gewöhnlich in der unmittelbaren Umgebung des Hauses auf. Anders als Katern verlassen Katzen selten einen Radius von mehr als 100 Metern um ihr Zuhause.

Wissenschaftler konnten beobachten, dass Katzen mehr Zeit in die Fellpfelge investieren als Kater. Auch gegenüber ihren Menschen können sie äußerst putzfreudig sein. Viele lieben es zum Beispiel, die Haare ihrer Menschen zu „pflegen“.

Was ist nun besser: Katze oder Kater?

Ob eher eine Katze oder lieber ein Kater ins Haus geholt werden sollte, ist letztlich eine persönliche Entscheidungsfrage. Welche Eigenschaften sind dir wichtig, was stört dich? Willst Du zum Beispiel ein Tier, dass immer beim Haus bleibt, ist eventuell eine Katze die bessere Wahl. Magst Du stattliche Tiere lieber als kleine zierliche, bist Du vielleicht mit einem Kater glücklicher.

Viel wichtiger als das Geschlecht ist aber der individuelle Charakter des Tieres. Katzen sind wie wir Menschen hochentwickelte Säugetiere mit eigener Persönlichkeit. So gibt es entegegen gängiger Vorurteile auch unter den Katern liebevolle Väter. Und mache Katze ist eine echte Draufgängerin, die sich von keinem Kater einschüchtern lässt.

Wer Katzen in der Wohnung halten will, sollte sowieso besser zwei anschaffen. Nimmt man ein Geschwisterpaar, werden sich die beiden Katzen, egal ob Männlein oder Weiblein, gut verstehen.

Und wie steht es mit dir? Bist Du eher „Team Katze“ oder „Team Kater“?

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