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Katze oder Kater?! So findest Du heraus, wer besser zu dir passt!

Wer sich eine Katze zulegen will, übernimmt eine jahrelange Verantwortung für ein Tier. Viele vergessen bei der Anschaffung eines neuen Hausbewohners, dass sich Kätzinnen und Kater in ihrem Wesen mitunter stark voneinander unterscheiden können. Wie genau, verrät dieser Artikel.

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Katze oder Kater, worin liegt überhaupt genau der Unterschied? Es gibt eine ganze Menge Eigenschaften, die von Katzenhaltern immer wieder als „typisch Katze“ oder „typisch Kater“ beschrieben werden. Dieser Beitrag klärt über die wichtigsten Charaktereigenschaften von Katzen auf und wie sich diese bei Männchen und Weibchen voneinander unterscheiden.

Fakten über Kater

Katze oder Kater

Foto: maxpixel

Eigentlich heißt es ja „Ladies first“, doch wir beginnen ausnahmsweise mit den Herren der Schöpfung. Von Katern wird häufig gesagt, dass sie im Vergleich zu ihren weiblichen Artgenossen die deutlich größeren Schmuser sind. Häufig tun sich die männlichen Tiere aber auch schwerer damit zu verstehen, dass man auch mal keine Zeit für eine Kuschelstunde hat. Insbesondere Kater können sehr fordernd werden, wenn sie unbedingt eine Streicheleinheit wollen, diese aber nicht bekommen.

Gibt es einen Artgenossen in der Wohnung, ist dieses Verhalten meist weniger ausgeprägt und der Kater wirkt insgesamt ausgeglichener. Auch beim Thema Spielen ist die Frage ob Katze oder Kater von Bedeutung. So mancher Kater zeigt hier deutlich mehr Ausdauer als seine weiblichen Artgenossen.

Viele Katzenfans entscheiden sich auch deshalb lieber für einen Kater, weil die männlichen Tiere häufig imposanter aussehen. Sie sind nicht nur größer, sondern verfügen auch über längere Schnurr- und Tasthaare als Katzenweibchen. Wohl aus diesem Grund sind viele Menschen mit Katzenerfahrung davon überzeugt, dass Kater sehr gerne bewundert werden.

Kater sollten in einem Alter von vier bis sechs Monaten unbedingt kastriert werden! Andernfalls kann der erwachende Sexualtrieb der Tiere buchstäblich unschöne Konsequenzen hinterlassen, weil sie nämlich ab diesem Lebensalter zu Markieren beginnen. Wer ihn einmal gerochen hat weiß, dass Katerurin einer der übelsten Gerüche der Welt ist. Um also die Geruchsnerven und das Mobiliar zu schonen, sollte man seinen Kater unbedingt rechtzeitig kastrieren lassen. Der richtige Zeitpunkt ist individuell und sollte am besten vom Tierarzt bestimmt werden. Die Kastration führt bei männlichen Tieren auch dazu, dass sie insgesamt ruhiger und ausgeglichener werden.

Ob Katze oder Kater spielt auch beim Thema Freigang eine Rolle. Wer seiner Katze Freigang gewähren möchte sollte wissen, dass die männlichen Tiere sich weiter von Zuhause entfernen, als es Kätzinnen in der Regel tun. Insbesondere wenn sie unkastriert sind kann es vorkommen, dass Kater tagelang auf Brautschau gehen.

Fakten über Katzen

Katze oder Kater

Foto: Tambako The Jaguar / Female Cat lying on a magazine / CC-BY

Katzen gelten als Diven und das hat einen Grund: Im Umgang mit fremden Weibchen kann es nämlich passieren, dass sie sich zu regelrechten Zicken entwickeln. Dafür verhalten sich Katzen gegenüber ihren Menschen ausgesprochen einfühlsam und weniger aggressiv als die meisten Kater. Allerdings sind sie beim Spielen nicht ganz so aktiv, wie ihre männlichen Artgenossen.

Kätzinnen Markieren zwar nicht wie Kater, sie sollten aber ebenfalls kastriert werden! Insbesondere wenn sie Freigang haben, ist eine Kastration ein absolutes Muss. Ab einem Alter von sechs Monaten ist bei Katzen mit der Geschlechtsreife zu rechnen. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Kastration ist, kann der Tierarzt ermitteln.

Wenn es ihren Menschen einmal schlecht geht, scheinen Katzen das instinktiv zu spüren. Sie setzen sich zu ihnen und versuchen sie zu trösten. In solchen Situation können Katzen sehr anhänglich und fürsorglich sein, was sicher ein Pluspunkt gegenüber den eher raubeinigen, männlichen Tieren ist. Haben Katzen Freigang kann es passieren, dass sie ihren Lieben immer wieder kleine Geschenke mit nach Hause bringen. Ob diese dem Beschenkten genau so gut gefallen wie ihnen selbst, ist den Tieren dabei aber offensichtlich egal: In der Regel handelt es sich bei ihren Geschenken um tote Mäuse oder erlegte Vögel.

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Hinzu kommt, dass Katzen ihre Beute nicht selten an den unpassendsten Stellen abgelegen. Zum Beispiel scheint das Bett ihres Menschen vielen Katzen hierfür ein perfekter Ort zu sein.

Fühlen sich Katzen wohl, halten sie sich im Freigang für gewöhnlich in der unmittelbaren Umgebung des Hauses auf. Anders als Kater verlassen Katzen selten einen Radius von mehr als 100 Metern um ihr Zuhause herum.

In puncto Fellpflege scheinen weibliche Katzen deutlich emsiger zu sein als Kater. Wissenschaftler konnten beobachten, dass Katzen hierfür tendenziell mehr Zeit investieren als Kater dies üblicherweise tun. Auch gegenüber ihren Menschen können sie äußerst putzfreudig sein. Viele lieben es zum Beispiel, die Haare ihrer Menschen regelmäßig zu mit ihrer rauen Zunge zu pflegen.

Die Entscheidung: Katze oder Kater?

Katze oder Kater

Foto: goodfreephotos

Ob man sich eher eine Katze oder doch lieber ein Kater ins Haus holen möchte, ist letztlich eine persönliche Geschmacksfrage. Möchte man ein Tier, das sich möglichst nicht so weit vom Haus entfernt, so ist eine Kätzin womöglich die bessere Entscheidung. Liebt man hingegen große Katzen mit langen Schnurrhaaren, ist ein Kater vielleicht die bessere Option.

Wer sich gar nicht entscheiden kann, hat natürlich auch die Möglichkeit von vornherein zwei Tiere zu adoptieren. Wohnungskatzen sollten möglichst immer einen Artgenossen zum Spielen haben, weshalb es sich natürlich anbietet, eine Katze und einen Kater direkt zusammen anzuschaffen.

Viel wichtiger als das Geschlecht ist sowieso der individuelle Charakter des Tieres. Katzen sind wie wir Menschen hochentwickelte Säugetiere mit eigener Persönlichkeit. So gibt es entgegen gängiger Vorurteile auch unter Katern äußerst liebevolle Väter. Auf der anderen Seite sind Kätzinnen manchmal echte Draufgängerin, die lange Ausflüge unternehmen und sich von keinem Kater so schnell einschüchtern lassen.

 

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