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Frau prahlt auf Facebook mit Fotos von verbrannter Katze

Eine Frau in Mississippi (USA) hat eine streunende Katze angezündet und versucht, ihren Stolz darüber mit der Welt auf Facebook zu teilen. Doch der Schuss ging gewaltig nach hinten los.

 
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„Ja, ich habe diese verdammte Katze verbrannt“, antwortete die Frau auf Nachfragen ihrer Facebook-Freunde, ob es sich bei ihrem Eintrag um einen schlechten Scherz handeln würde. „Ich hoffe, jetzt bleiben die anderen endlich von meinem Haus weg“.

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Schon länger klagte die Frau über die vielen streunenden Katzen in der Gegend. Auch Nachbarn beklagten sich häufig und zeigten sich entäuscht von der Gemeinde, die sie mit dem Problem alleine lasse.

„Ich musste ein Exempel statuieren“

„Ich musste ein Exempel statuieren“, schrieb die Frau auf Facebook. Doch selbst das Töten der Katze konnte ihr nicht die Genugtuung verschaffen, die sie sich offensichtlich von der Tat erhofft hatte: Nach Angaben der Zeitung New York Daily News, soll sie später erneut Bilder gepostet haben, die sie beim Häuten des Tieres zeigen.

„Das Fell war ja bloß angekokelt, das verdammte Viech atmete noch“, soll sie laut Daily News dazu geschrieben haben. Der Eintrag ist inzwischen aus den Sozialen Netzwerken verschwunden.

Tierquälerin erntet Shitstorm

 
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Verständnis fand die Frau jedenfalls keines für ihre grausame Tat. Stattdessen wird sie seit Sonntagabend mit Beschimpfungen geradezu überhäuft. Nachdem der Shitstorm gegen sie nicht aufhören wollte, nahm sie schließlich auch die letzten Bilder von ihrer Seite, allerdings erst gegen Dienstagabend.

Doch da war es bereits zu spät: Inzwischen hatte nämlich ein lokaler Fernsehsender von der Geschichte Wind bekommen und die Frau Zuhause besucht.

Nachdem ein Fernsehsender berichten wollte, war angeblich alles nur ein Scherz

Die Tierquälerin lebt nach den Angaben des Senders MS News Now zufolge noch bei ihrer Mutter. Diese hatte zunächst versucht, sie vom Reden mit den Reportern abzuhalten. Sie selbst wisse nichts von einer verbrannten Katze.

Doch die mutmaßliche Tierquälerin redete. Allerdings wollte sie nun die Geschichte ganz anders darstellen: Das Ganze sei bloß ein böser Scherz gewesen, die Fotos seien allesamt Fälschungen. Woher sie die Bilder allerdings hatte, konnte die Frau den Reportern auf Nachfrage nicht erklären.

Deshalb ermittelt nun die Polizei gegen die Frau. Es soll geklärt werden, ob eine strafbare Handlung stattgefunden hat, oder ob sie den Reportern womöglich die Wahrheit gesagt hat.

 

 

 
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