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Weshalb Katzen an Halloween besser nicht nach draußen sollten

Halloween ist in Deutschland mittlerweile genauso beliebt wie in den USA. In ein paar Tagen, genauer am Abend des 31. Oktober, ziehen wieder viele Kinder durch die Straßen und fordern „Trick or Treat“ – Süßigkeiten oder Streich. Doch das ursprünglich keltische Brauchtum zieht leider auch Tierquäler an.

 
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Seit Jahren wird in vielen Medien vor einem unschönen Nebeneffekt des Fests der Geister und Hexen gewarnt: Katzenhalter, so heißt es,  sollten ihre Tiere am Abend des 31. Oktober und an den Tagen davor lieber im Haus lassen. Der Grund:

Verwirrte Jugendliche, vorgebliche Satanisten oder echte Teufelsanbeter, könnten die Tiere zur Inszenierung von schwarz-magischen Ritualen mißbrauchen. In historischen Dokumenten, neuzeitlichen Magiebüchern bis hin zu Comicheften wird das rituelle Opfer eines anderen Lebewesens oft als Möglichkeit beschrieben, um Satan, dem „großen Tier“oder schlicht dem Bösen die Treue schwören.

 

Schwarze Katzen gehören zu Halloween wie der Kürbis

Auf Facebook tauchen jetzt verstärkt Warnhinweise für Halter von schwarzen Katzen auf. Cole und Marmalade, die beiden beliebten Katzen aus dem gleichnamigen YouTube-Kanal, haben dazu folgenden Auruf auf ihrer Seite gepostet:

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Auch die Mitarbeiter von Tierheimen sollten in den Tagen vor Halloween lieber skeptischer als sonst sein, was die Abgabe von schwarzen Katzen betrifft. Inzwischen soll es Tierheime geben, die im Herbst prinzipiell keine schwarzen Tiere vermitteln.

 

Rituelle Schändungen in Italien: Bis zu 60.000 Katzen sind Opfer

Über Katzenschändungen aus Deutschland gelangen nur selten Informationen an die Öffentlichkeit. Die echte Satanisten-Szene ist nach Außen hin stark abgeschottet, die Taten von Jugendlichen werden von überregionalen Medien viel zu oft als „Jugendsünden“ behandelt und tauchen entsprechend erst gar nicht in den Berichten auf.

Leider muss jedoch von einer hohen Dunkelziffer in diesem Bereich augegangen werden, wie am Beispiel des Landes Italien deutlich gemacht werden kann: Anders als in Deutschland werden in dem mehrheitlich katholisch geprägten Land Statistiken zu Vorfällen geführt, die mit dem Aberglauben in Verbindung stehen.

Laut dieser Daten sollen jährlich bis zu 60.000 schwarze Katzen rituellen Schändungen zum Opfer fallen. Gehäuft kommen sie um das Datum von Ognissanti herum vor (dt. Allerheiligen, am 1. November).

 
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Die eigene Katze Opfer einer Schändung?

Ob Aberglaube, „jugendlicher Leichtsinn“ oder satanisches Handeln hinter diesen Taten stecken, ist fast nie zu klären, denn nur in seltenen Fällen können die Täter ermittelt und bestraft werden.

Wie hoch nun das Risiko ist, dass die eigene Katze in Deutschland auf ihrem Freigang Opfer einer solchen Schändung werden kann, ist fraglich. An Halloween jedenfalls scheint dieses Risiko höher zu sein, als anderen Tagen des Jahres.

Wer also seine Katze schützen möchte, sollte sie am 31. Oktober und in den Tagen davor besser im Haus behalten.

 
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