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Die 10 größten Fehler bei der Katzenfütterung

Katzen besitzen einen äußerst sensiblen Magen und reagieren unterschiedlich auf ihre Nahrung. Leider begehen Katzenhalter oftmals Fehler, die zu Unverträglichkeiten und schweren Folgen führen können. Im Folgenden geht es um die häufigsten Fehler, die beim Füttern unterlaufen.

Für viele stellt sich zunächst die Frage, welches Katzenfutter im Napf landet. Es ist oftmals die Auswahl bestehend aus Trockenfutter, Nassfutter, Leckerlies, die Anbieter wie FELIX im Komplettpaket bieten. Was kann schon schief laufen, wenn die Katzenfutterhersteller bereits die passende Palette bereithalten?

Zu viel Futter im Napf

Einer der gröbsten Fehler ist eine zu reichhaltige Fütterung. Gerade Wohnungskatzen schlagen sich oftmals mit Übergewicht herum, da sie die aufgenommene Kalorienmenge gar nicht abarbeiten können.

So besteht bei der Fütterung ein erster Unterschied zwischen Wohnungskatzen und Freigängern. Letztere können etwas mehr Futter im Napf vertragen, da sie sich über den gesamten Tag hinweg intensiver bewegen. Die Problematik von Übergewicht sollte bei Haustieren nicht unterschätzt werden, da dieses sich drastisch lebensverkürzend auswirken kann. Darüber hinaus ist eine übergewichtige Katze stark in ihrer Bewegung und Lebensqualität eingeschränkt.

Die Tagesrationen in der Fütterungsempfehlung sind Durchschnittswerte. Nun gilt es, diese Werte so anzupassen, dass die Katze ihr Idealgewicht hält und ihre Rippen leicht mit den Fingern zu ertasten sind.

Radikale Nahrungsumstellung

Haben Herrchen und Frauchen erkannt, dass Ihre Katze übergewichtig ist, stellen sie von heute auf morgen die Futterration, die Menge und die Futtersorte um. Das kann bei Katzen zu Verdauungsstörungen, z. B. Durchfall, führen und in diesem Zusammenhang auch zu gesundheitlichen Problemen. Bauen Katzen viel zu schnell ihre Fette ab, erhöht dies das Risiko von Leberversagen. So sollten Katzenhalter weder zu drastisch die Futtermenge herabsetzen, noch fortan auf eine einzige Mahlzeit am Tag setzen. Bestenfalls kontaktieren verunsicherte Katzenhalter den Tierarzt als Fachmann und geeigneten Ansprechpartner, wenn es um die Nahrungsumstellung der Stubentiger geht.

Katzen können auch mal Hundefutter fressen


Tatsächlich gibt es einige Haushalte, in denen die Tierbesitzer Hund und Katze dasselbe Futter geben. Hundefutter ist auf den Bedarf von Hunden abgestimmt. Katzen haben dagegen einen anderen artspezifischen Nährstoffbedarf, sie benötigen z. B. viel mehr Eiweiß, zusätzliches Vitamin A sowie Taurin. Hundefutter ist daher nicht katzengerecht. Daher gilt: Niemals ein Futter für Hunde für Katzen verwenden!

Katzen lieben Milch?!

Das Bild der milchtrinkenden Katze ist in vielen Köpfen immer noch allgegenwärtig. Dabei vertragen die meisten Katzen überhaupt keine Kuhmilch. Obendrein gilt Milch niemals als Durstlöscher und darf demzufolge auch nicht als Ersatz für Wasser eingesetzt werden. Den enthaltenen Milchzucker können viele Katzen nicht verdauen. So können sich Durchfall und Erbrechen einstellen. Hier ist es sinnvoll, auf Katzenmilch zurückzugreifen, da diese keinerlei Reaktionen hervorruft.

Warten bis der Napf leer ist

Kein seltenes Bild ist ein Napf, der von der Katze nicht vollständig geleert wurde. Oftmals befinden sich noch Futterreste darin. Nassfutterreste sollte man nach ca. 1 Stunde entsorgen. So kann man sicher sein, dass die Katze keine gesäuerte oder verderbende Nahrung aufnimmt, die zu Verdauungsstörungen führen könnte. Auch ein Befall mit Fliegeneiern lässt sich so wirksam verhindern.

Katzen lieben Wurst


Wer kennt es nicht: Man sitzt am Tisch und genießt ein reichhaltiges Frühstück oder eine Brotzeit mit Wurst. Geht der Blick neben die Tischkante, sitzt da eine bettelnde Katze. Schnell sind ein paar Stückchen von der Wurst abgeschnitten. Doch bedenken Katzenhalter dabei nicht, dass Wurst meist stark gewürzt oder geräuchert ist und daher für Katzen nicht geeignet ist. Empfehlenswerter wäre es, einen Katzensnack zu geben, dabei kann nichts passieren.

Schweinefleisch für Katzen

Auf der roten Liste der Katzenernährung steht rohes Schweinefleisch. Die Stubentiger können sich mit dem Aujeszkyvirus anstecken, denn in dem rohen Fleisch sind die Erreger für die so genannte Pseudotollwut enthalten. Ratsam wäre es, das Fleisch durchzugaren. Viel lieber mögen Katzen mageres Rindfleisch und Rinderherz.

Katzen fressen einfach überall

Auch wenn man es vielleicht nicht denkt, Katzen wissen ganz genau wo sie gerade ihr Futter einnehmen. Sie bevorzugen dabei weder die Toilette noch einen Raum, in dem sich ständig viele Leute befinden. Katzen, die an einem ruhigen Platz ihr Futter einnehmen, können es besser genießen und neigen nicht zu einem nervösen Magen.

Meine Katze frisst, wenn sie es möchte


Man sollte Katzen niemals dazu verführen, aus Langeweile zu fressen. Das ist einer der häufigsten Gründe, der in Übergewicht endet. Katzenhalter, die sich strikt an die festen Fütterungszeiten halten und danach den Napf leeren, minimieren die Gefahr von Übergewicht. Bei Trockenfutter bieten derweil Automaten eine saubere Lösung, da sie die individuell angepasste Futtermenge liefern.

Die in der Fütterungsempfehlung angegebenen Tagesrationen sind Durchschnittswerte. Daher sollte man sie individuell so anpassen, dass die Katze ihr Idealgewicht hält und man ihre Rippen leicht mit den Fingern ertasten kann.

Katzen wissen, wie viel sie trinken müssen

Leider besteht hier einer der größten Fehler, denn Katzen müssen immer wieder dazu angehalten werden, zu trinken. Ein Trinkbrunnen und viele Wassernäpfe in der ganzen Wohnung bilden genügend Anreiz, um die notwendige Flüssigkeitsmenge aufzunehmen.

Featured Image: Pixabay

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